51  

Karlsruhe "kauft lokal": Mit einer neuen App wollen zwei Männer den Einzelhandel in Karlsruhe stärken

Der Online-Handel boomt - zum Leidwesen der Innenstädte. Die teuren Mieten in exponierter Innenstadtlage können sich zunehmend nur große Unternehmen leisten. Das Ergebnis: Viele Innenstädte bestehen aus den gleichen Filialen und die Einkaufszonen verlieren zunehmend ihren individuellen Charakter. Wie kann man lokale Geschäfte unterstützen und die Menschen zum Einkaufen in ihrer Stadt bewegen? Marc Eisinger und Daniel Tomovski haben dazu eine konkrete Idee.

"Ihr kauft lokal - wir spenden" ist der Slogan - und damit ist die Idee schnell erklärt. Lokale Geschäfte spenden einen Prozentanteil ihres Umsatzes an einen Verein. Der Kunde entscheidet, an welchen Verein das Geld gehen soll. "Charity-Shopping" - also einkaufen und dabei Gutes tun - ist keine neue Idee. Online ist "amazon smile" weltweit damit sehr erfolgreich, regional und offline soll es "kauft lokal" werden.

Charity-Shopping als neuer Einkaufsanreiz 

"Bei unseren Gesprächen mit Einzelhändlern erleben wir viel Frust", sagt Marc Eisinger im Gespräch mit ka-news.de, "jahrelang war das Weihnachtsgeschäft ein zuverlässiges finanzielles Polster für die lokalen Geschäfte. Das ist nicht mehr so - der Puffer fehlt, die Existenzangst steigt." Online bleibt die Konkurrenz Nummer Eins für die Geschäfte in der Innenstadt - schnell bestellt und günstig bis an die Haustür geliefert. Das ist bequem in einer Ära, in der Zeit das entscheidende Gut ist.

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Marc Eisinger (links) und Daniel Tomovski von "kauft lokal". | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Charity-Shopping soll einen Anreiz setzen, den Umsatz in der eigenen Stadt zu lassen. "Das System funktioniert, das zeigt Amazon smile", sagt Daniel Tomovski, "jetzt geht es darum, es von online in den offline- und vor allem lokalen Bereich zu übertragen." 

Marc Eisinger und Daniel Tomovski kennen sich seit mehreren Jahren. Eisinger ist Gründer und Initiator des Netzwerks "Businessclub Connexxtion". Daniel Tomovski kam zum Start des "kauft lokal"-Projekts hinzu und betreut als "Lokal-Lobbyist" die Region Karlsruhe.

Noch eine lokale Shopping-App?

Initiativen mit einer App den lokalen Handel zu stärken, gibt es einige: Sie heißen "Scoup", "nemms" oder "Wir für deine Stadt". Während die beiden ersteren Online-Gutscheine für das Offline-Shoppen bereit stellen, basiert "Wir für deine Stadt" ebenfalls auf Charity-Shopping.

Die entscheidende Wendung im Einkaufsverhalten der Karlsruher brachte bislang keine der Apps - auch Charity war kein Zugpferd. Das zeigt ein Blick auf die Liste der Partner-Shops bei "Wir für deine Stadt" - sie befinden sich im niedrigen zweistelligen Bereich.

Netzwerk und Sichtbarkeit sollen Erfolgsfaktor sein

Was will kauft-lokal anders machen? Die Antwort ist: Ein Netzwerk bilden, die Solidarität stärken und  Sichtbarkeit in der Innenstadt erzeugen. Eisinger und Tomovski wollen dies nach Offenburg und Achern auch in Karlsruhe aufbauen. "Ja, es gibt viel verbrannte Erde bei den Einzelhändlern", sagt Tomovski, als er von seinen Vor-Ort-Terminen berichtet, "es ist eine Herausforderung, die lokalen Geschäfte für 'kauft-lokal' zu gewinnen." Einige Geschäfte seien aufgrund vorhergehender Erfahrungen mit anderen Apps skeptischer gegenüber der neuen Idee.

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Daniel Tomovski betreut "kauft-lokal" in der Region Karlsruhe. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Beide Lokal-Lobbyisten sind überzeugt, dass die Idee klappen kann: Getestet wurde die Idee Anfang 2018 in Achern - damals offline. Die Kassenzettel wurden in eine Box geworfen - händisch ohne App - die Spende anschließend überwiesen. Im Oktober 2018 starteten die beiden Männer ihre Initiative in Karlsruhe, Ende März 2019 folgte der Launch der lokalen App.

"Wenn wir nichts tun, passiert auch nichts"

Insgesamt 581 Einzelhandelsbetrieb mit einer Verkaufsfläche von 179.000 Quadratmetern gibt es in Karlsruhe. Der Einzelhandelsumsatz liegt laut Stadt Karlsruhe bei 699,5 Millionen Euro - den größten Anteil macht dabei der Bekleidungsbereich aus, er hat einen Verkaufsflächenanteil von 43,4 Prozent.

Kaiserstraße Ecke Herrenstraße
Blick in die Kaiserstraße. | Bild: Paul Needham

Mit über 300 Einzelhändlern haben Eisinger und Tomovski in Karlsruhe bislang gesprochen, rund 40 sind bereits an Bord. Teilnehmerin der ersten Stunde ist Gaby Schwebe, Inhaberin des Feinkost-Ladens "El Corazón" in der Waldstraße. "Ich sehe 'kauft-lokal' als Appell, um miteinander den Einzelhandel in Karlsruhe zu stärken", sagt sie im Gespräch mit ka-news.de. "Wenn wir nichts tun, passiert auch nichts - für mich war klar, dass ich bei einer lokalen Initiative dabei bin."

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Gaby Schwebe von "El Carazón" macht bei "kauft-lokal" mit. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Besonders engagiert sind die Händler in der Waldstraße: Viele inhabergeführte Geschäfte beteiligen sich an "kauft-lokal" und haben einen Aufsteller im Schaufenster oder die Flyer an der Kasse. Doch es müssen noch mehr werden, das wissen auch Eisinger und Tomovski. Ihr Ziel: Die rund 1.000 inhabergeführten Geschäfte zu erreichen, die es in Karlsruhe und Region gibt - und zusammen ein Netzwerk zu bilden. "Wir machen Pionierarbeit", sagt Daniel Tomovski.

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Im Schaufenster gibt es den Hinweis, welche Läden bei "kauft-lokal" mitmachen. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

"Karlsruher Innenstadt ist unattraktiv geworden"

Die Karlsruher Innenstadt sei zum Einkaufen unattraktiv geworden, so Eisinger, die Baustellen des Verkehrsprojekts "Kombilösung" haben ihren Teil dazu beigetragen, tragen aber keine Alleinschuld. Mit dem nahenden Ende der Bauarbeiten am Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße verschwinden auch die Baustellen - das macht sich durchaus bemerkbar. Im Herbst 2018 zählte man 333.742 Fußgänger in der Innenstadt, das ist ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

kauflokal.de am 07.05.2019 in Karlsruhe (Waldstraße), Germany
Die südliche Waldstraße - hier sind schon einige Händler bei "kauft-lokal" aktiv. | Bild: TMC|Carmele Fotografie

Offizielle Zahlen zum Einzelhandel gibt es von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe: Inhabergeführte Geschäfte gingen in der Region Mittlerer Oberrhein (Baden-Baden, Stadt- und Landkreis Karlsruhe, Landkreis Rastatt) zwischen 2007 und 2017 um 16,6 Prozent zurück. In Zahlen sind das 5.217 Betriebe.

"Es liegt der Schluss nahe, dass sich durch die digitalen Anbieter der Wettbewerb massiv verschärft hat", heißt es in einem entsprechenden IHK-Bericht vom Juni 2018, der im IHK-eigenen Wirtschaftsmagazin erschien. "Der Einzelhandel ist in Zukunft jedoch mehr denn je auf eine funktionierende und für die Kunden attraktive Gesamtkomposition in Verbindung mit ergänzenden Nutzungen angewiesen." Genau dort möchte jetzt auch die Stadt Karlsruhe ansetzen.

Stadt will Einzelhandel in Karlsruher City bis 2030 neu aufstellen

Denn nicht nur private Initiatoren bemühen sich um die Stärkung des lokalen Handels - jüngst hat die Stadtverwaltung ihre Entwicklungsstrategie für die Innenstadt bis 2030 vorgestellt. Das Ergebnis: 124 kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen für sieben Teilbereiche, geordnet nach hoher, mittlerer und geringer Handlungspriorität. 17 Maßnahmen sollen innerhalb eines Jahres realisiert werden. 

Im Handlungsfeld Digitalisierung finden sich unter anderem folgende Punkte mit hoher Priorität

  • Analyse der Online-Kompetenz der lokalen Unternehmer
  • Etablierung eines "Digital-Kümmerers City"
  • Etablierung eines Mentorenprogramms "Digitalisierung im Handel, bei Dienstleistern und in der Gastronomie"

Außerdem ist man bestrebt, im kommenden Jahr Dialogformate zu Innenstadtentwicklung im Bereich Einzelhandel weiterzuentwickeln. Inwiefern sich "kauft lokal" in die Einzelhandelsstrategie der Stadt integrieren lässt, bleibt abzuwarten. Man befindet sich im Gespräch, heißt es von beiden Seiten. 

So funktioniert "kauft-lokal"

Während Amazon 0,5 Prozent des Umsatzes spendet, legen bei "kauft-lokal" die teilnehmenden Händler selbst die Prozentzahl fest - entscheidend sind dabei unter anderem die Größe des Geschäfts und die Gewinnmargen. In der App wird abschließend kommuniziert, wie viel für den Verein gespendet worden ist und von welchen Einkaufspartnern es das meiste Geld gab.

Der Kunde entscheidet nach dem Kauf in der App, an welchen Verein gespendet werden soll. Dazu fotografiert er den Kassenbon oder die Rechnung, gibt den getätigten Einkauf an und wählt die Einrichtung seiner Wahl aus, an die gespendet werden soll.

In der Datenbank von "kauft-lokal" werden die Spendeneinkäufe aller Verbraucher addiert und der jeweilige Einkaufspartner überweist einmal im Geschäftsjahr einen Gesamtbetrag an den Verein. Abgewickelt wird das zwischen den Vereinen und den Händlern direkt, "kauft-lokal" agiert als Kontrollmechanismus.

Damit ein Verein aufgenommen werden kann, muss er bestätigen, dass er gemeinnützig ist und innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Spende die entsprechende Quittung ausfüllen. 

"kauft-lokal" informiert regelmäßig über ihre Aktivitäten: Die nächste Veranstaltung ist am Mittwoch, 24. Juli, ab 19 Uhr beim Deutschen Kinderschutzbund in der Kriegsstraße 152. Mehr unter www.kauft-lokal.de 

ka-news.de ist offizieller Medienpartner von "kauft-lokal".

Mehr zum Thema
Karlsruhes Zukunft | ka-news.de: Wohnen, Arbeiten, Freiraum, Klima und Mobilität - Karlsruhe richtet sich mit dem Räumlichen Leitbild strategisch auf die Zukunft aus. Erste Vorhaben und Projekte werden bereits verwirklicht. In diesem Dossier werden die aktuellen Entwicklungen zum Räumlichen Leitbild gesammelt und kritisch beleuchtet.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (51)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   melotronix
    (2860 Beiträge)

    13.06.2019 11:04 Uhr
    wer übertreibt...
    ...der gewinnt! Bitte objektiv bleiben. Es ist nicht alles Gold was glänzt. Wenn man natürlich seiner Meinung Nachdruck verleihen möchte, dann ist ja jedes Mittel recht.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Krawallradler
    (507 Beiträge)

    12.06.2019 15:09 Uhr
    der beste Grund für Sie
    mal in der Innenstadt einkaufen zu gehen wäre sicher, ihre platten Vorurteile abzubauen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Südpfälzer
    (8 Beiträge)

    13.06.2019 09:07 Uhr
    stimmt doch
    genau diese platten Vorurteile habe ich auch. Vielleicht sind es gar keine ...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Ein_Wanderer
    (359 Beiträge)

    12.06.2019 15:41 Uhr
    Eigentlich
    müsstest du gesperrt sein. Wann greift die Redaktion mal gegen die Trolle durch?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   ALFPFIN
    (6768 Beiträge)

    12.06.2019 13:38 Uhr
    Ha, no
    der eine Grund ist doch benannt, kaufen, weil spenden un scho hammers. 😊
    Gut bei MacDonald bekommen Sie als Spende gegen cash einen weiteren Burger, den in die Box zu werfen, ist vielleicht nicht so gut. 😉
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Holzbierebub
    (295 Beiträge)

    12.06.2019 13:52 Uhr
    Okay, mir isch was eigfalle.....
    einmal im Jahr zum Schulbeginn mit allen Kindern zum Papierfischer. Das ist bei uns Familientradition. Anschließend in die Kurbel, aber die gibts ja leider nicht mehr. traurig
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   ralf
    (3665 Beiträge)

    12.06.2019 15:22 Uhr
    Einmal???
    Inzwischen liegt meine Schulzeit ja schon etwas zurück. Ich erinnere mich aber noch recht gut an den Schuljahresbeginn. Gleich am Montag das erste Hauptfach, Material soll am nächsten und gefälligst da sein. Dann die Fächer, die man "nur" zweimal in der Woche hatte, so dass man bei geschickten Einkauf doch nicht jeden Tag einkaufen musste. Und in der zweiten Woche Freitags dann das Fach, welches man nur einmal in der Woche hatte. Also noch mal einkaufen.

    Freilich hat man auch nicht alles bei Papier Fischer bekommen. Da waren gerade Blocks mit Recyclingpapier eher nicht verfügbar. Dann halt doch noch zu Karstadt. Und einige Lehrer hatten ihre kuriosen Sonderwünsche.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Toleranz
    (222 Beiträge)

    12.06.2019 10:56 Uhr
    KA stirbt weiter, auch mit APP. Danke 50 Jahre "freie Märkte"
    Viele sagten es ja schon: "Das wird nix mehr mit KA". Die APP ändert daran nix. An der APP liegts nicht, sondern, am Modell: BRD + EU der freien Märkte der Eliten + Lobbys. Die haben politisch die BRD rapide umgebaut zum Armenhaus Europas. Keine APP der WELT ändert was daran. 80-90% der alteingessesenen KA Einzelhandelsläden sind 'tot'; Der Rest ist knapp davor.

    Was soll jemand der: a.) kaum Kaufkraft hat: Einkaufen ? b.) kaum Zeit neben 2-3 Jobs hat: Zeit verschwenden? c.) Sorgen hat ("wie organisiere ich den Alltag"): lustig frei Bummeln? d.) Seit 2000 Überstunden buckelt wie blöd: Sich entspannen? e.) 1000 weitere Punkte ...
    Viele Renter die 'noch' ganz gute Renten bekommen, blicken nix, oder lassen sich "Billig Lachsbrötchen" servieren und jubeln (geblendet von Rentner-Propaganda).
    ... und die paar Tausend Top-Verdiener in KA, machens Kraut nicht fett.
    ... jene Leute die auf dem Land wohnen, abbezahlte Häuser haben ... gehen in die Vorstadt-Center
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Skudder
    (429 Beiträge)

    14.06.2019 11:41 Uhr
    Mach mal halblang
    Das Sterben der Einzelhändler in KA hat nun einfach gar nichts mit der EU zu tun. Den meisten Leuten hier gehts übrigens wesentlich besser als vielen in anderen EU-Ländern. Klar gibt es prekäre Beschäftigung, aber das hat eher was mit Schröders Hartz 4 zu tun.

    Was du tust ist - sorry -jammern auf hohem Niveau.

    Das mit den Einzelhändlern ist im Grunde ganz einfach: Erst haben die großen Kaufhäuser und Märkte die kleinen kaputtgemacht, jetzt macht der Onlinehandel die großen kaputt. Diese Entwicklung kann man nicht aufhalten, es sei denn, die Einzelhändler entwickeln Alleinstellungsmerkmale - welche auch immer.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   dipfele
    (5492 Beiträge)

    12.06.2019 11:14 Uhr
    Rettung für den Einzelhandel....
    … wird kommen, wenn die Vision von alt- CDU OB Fenrich, die strassenbahnlose Shoping- und Flaniermeile umgesetzt ist. Nur noch ein paar Jahre Geduld und 5-6 zusätzliche Jahre Baustellen in der Kaiserstrasse..
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 3 4 5 6 (6 Seiten)

Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.