Der Vertrag zwischen dem Immobilien-Dienstleister Strabag Property and Facility Services (PFS) und der Deutschen Telekom (DTAG) wird nicht verlängert. Tausende Beschäftigte blicken laut Verdi in eine ungewisse Zukunft. Das betrifft auch viele Mitarbeiter in Karlsruhe.

Der Immobilien-Dienstleister Strabag PFS ist eine Tochter-Gesellschaft des österreichischen Baukonzerns Strabag. Die Strabag PFS hatte zehn Jahre lang die Gebäude der DTAG bewirtschaftet und war auch für technische Anlagen, Energieversorgung und Sendemasten zuständig.

90 Personen in Karlsruhe betroffen

Auf ka-news-Anfrage bestätigt eine Unternehmenssprecherin den auslaufenden Kontakt zwischen Strabag PFS und dem Bonner Telekommunikations-Unternehmen. "Unser Dienstleistungsvertrag mit der Deutschen Telekom läuft frühestens am 31. Dezember 2018 aus, spätestens jedoch am 30. Juni 2019. In den nächsten 13 bis 19 Monaten werden wir die Beschäftigungssituation derjenigen Mitarbeiter klären, die dem DTAG Account zugeordnet sind."

In Karlsruhe betreffe dies zirka 90 Personen. Man prüfe derzeit alle Optionen, auch einen Transfer zum neuen Dienstleister, hoffe aber, so viele Mitarbeiter wie möglich im Strabag Konzern halten zu können, heißt es von Seiten der Strabag PFS.

Die neuen Entwicklungen sind am Dienstag, 27. November, Hauptthema einer Betriebsversammlung der Strabag-PFS in Karlsruhe. Um die Öffentlichkeit auf die unsichere Situation bei Strabag PFS und deren Mitarbeiter aufmerksam zu machen, plant Verdi gegen 12.30 Uhr eine Protestaktion vor dem Bürgerzentrum Südwerk, in dem die Betriebsversammlung stattfindet.

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