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Karlsruhe Umbau der Kriegsstraße: Neues Hotel soll 2020 eröffnen

Die Kriegsstraße befindet sich im Wandel: Nach der Umgestaltung im Zuge der Kombilösung wird die Straße ein neues Gesicht erhalten. Zur veränderten Optik trägt auch der Neubau eines Hotels der Kette "Motel One" bei. Der Plan: Das in die Jahre gekommene Gebäude soll abgerissen und durch einen Neubau mit 300 Zimmern ersetzt werden.

Am Rande der Kriegsstraße tut sich etwas: Die Hotelkette "Motel One" reißt das in die Jahre gekommene Gebäude mit der Hausnummer 23 bis 25, das ehemalige Gebäude des Landratsamts, ab und baut an diese Stelle ein neue Unterkunft für Geschäfts- und Freizeitgäste. Am Montag wurde im Rahmen einer Pressekonferenz der Entwurf vorgestellt, der als Sieger aus dem durchgeführten Architekturwettbewerb hervorging.

2018 fällt der Startschuss für die Bauarbeiten

Elf Geschosse soll das Gebäude haben und über 300 Zimmer bieten. Im neuen Hotel sollen zudem Wohnungen und Büroräume Platz finden. Wie der Investor, die Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH, mitteilt, wolle man die "Anforderungen der Tourismusförderung" erfüllen und sich "auf das Klientel der Konferenzen" konzentrieren. Der Baubeginn ist für Herbst 2018 geplant. 2020 soll das Hotel dann fertiggestellt sein. 

Den einstimmigen Zuschlag der 13-köpfigen Preisjury erhielt das Architekturbüro Wittfoht aus Stuttgart. Das Preisgericht würdigte insbesondere den sensiblen Umgang in der Gestaltung des Baukörpers an diesem stadträumlich schwierigen Standort, berichtet der Investor. "Den Architekten gelingt durch eine geschickte Staffelung der Baukörper eine angemessene Differenzierung der beiden Nutzungen Hotel und Wohnen", heißt es weiter. 

Motel One Entwurf
So soll das Hotel in der Kriegsstraße 2020 aussehen. | Bild: Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH

Stadt ist zufrieden mit den Neubau-Plänen

Auch bei der Stadt zeigt man sich angetan von dem vorgestellten Modell: So spricht die Leiterin des Karlsruher Stadtplanungsamts, Anke Karmann-Woessner davon, dass das Hotel zu einer Aufwertung der Karlsruher Innenstadt beitragen könne. 

Auch Baubürgermeister Obert begrüßt die Pläne der Kette. Derzeit werde der Weg für den Bau eines Hotels freigemacht- und zwar mittels eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans. Ein Abriss könne aber bereits früher starten. "Wir freuen uns, dass der neue Kriegsstraßen-Boulevard an einer wichtigen Stelle der Stadt durch eine private Initiative nachhaltig im Wert gesetzt wird", so Baubürgermeister weiter.

Vorstellung "Motel One"
Am Montag stellte der Investor "Unmüssig" in Karlsruhe das Modell für das neue "Motel One" in Karlsruhe vor. | Bild: Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden mbH
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Kombilösung Karlsruhe | ka-news.de: Baufortschritt, Mehrkosten, Sperrungen und Verzögerungen: Mehr Infos und Fotos von der Karlsruher Kombilösung finden Sie in unserem Dossier!
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  •   ALFPFIN
    (5715 Beiträge)

    02.08.2017 05:30 Uhr
    Smiles
    funktionieren mit Doppelpunkt und )
    also grinsen
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    01.08.2017 21:23 Uhr
    So
    grinsen
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  •   chris
    (340 Beiträge)

    01.08.2017 15:26 Uhr
    höher noch besser
    schade, dass der Entwurf kein Hochhaus vorsieht...nebenan sind die Stadtwerke...ein ebenso großer Bau hätte dem städtischen Bild gut getan. Außerdem ist Wohnraum knapp in KA. Der Flächenverbauch durch einen modernen Wohn-, Geschäfts- und Hotelraum ist kleiner, wenn man höher baut. Immerhin ist der Entwurf 1000x besser als das was jetzt dort anzutreffen ist. Eine einzige Bausünde, wie übrigens auch das Postgebäude ein Stück weiter beim ECE...auch so eine Bausünde.
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  •   peddersenn
    (962 Beiträge)

    01.08.2017 16:52 Uhr
    Nun ja, ein Hochhaus ....
    ...ist eben unwirtschaftlich.

    ich kann aus der Tatsache, daß da so ein Gerät schon rumsteht, nicht den Zwang erkennen, daß man da noch eines hinbauen muß - im Gegenteil. Als Solitär akzeptabel bis geht so, als Vorlage denkbar ungünstig.

    Sinnvolle Verdichtung hat im übrigen Grenzen - und zu jedem höheren Bau gehören (größere) Abstands- und Ausgleichsflächen.
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  •   haku
    (3813 Beiträge)

    01.08.2017 15:56 Uhr
    "...nebenan sind die Stadtwerke..."
    Oha, ein ka-news-Forums-Experte meldet sich zu Wort!
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    01.08.2017 15:41 Uhr
    Die Betriebskosten
    dürften mit der Anzahl der Stockwerke überproportional steigen. Da gibts irgendwo einen break even, nehm ich an. Lieber ne Nummer kleiner mit voller Auslastung als grösser mit weniger Auslastung und höheren Kosten. Volle Auslastung wären ca. 100000 Übernachtungen im Jahr, eine Kapazität die zu der bestehenden hinzukommt. Und wenn vielvornichtsdahinters Zahl mit 67% Auslastung stimmt bewegen wir uns nicht gerade im Grenzbereich.
    Also wochen- oder gar monatelang im voraus buchen wie zB in Messestädten muss man in KA nicht, da gibts immer was.
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  •   Aussie
    (545 Beiträge)

    01.08.2017 14:31 Uhr
    Den Fotos nach
    kann ich zwischen dem Istzustand und dem geplanten Neubau keinen großen Unterschied erkennen.

    Gut, ein Eimerle Farbe wär vielleicht nötig, aber sonst ... grinsen
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  •   silberahorn
    (9374 Beiträge)

    02.08.2017 03:13 Uhr
    Den Fotos nach
    sehe ich auch zwei graue Herrenanzüge. Deren Inhalt ist aber deutlich anders, obwohl in beiden Anzügen wohl Männer sind.
    Aber ich meine auch, dass man irgendwo die Zwiebeltürme vergessen hat. grinsen
    Auf den ersten Blick sieht es nach einer klaren Gliederung aus, wobei mich die unterschiedlichen Fenstergrößen im Zimmertrackt zum Grübeln brachten. Kostet jetzt das Zimmer mit dem größeren Fenster mehr oder das ohne große Gucklöcher?
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  •   vielvornichtsdahinter
    (974 Beiträge)

    01.08.2017 13:08 Uhr
    Wohnungen
    wären besser. Scheinbar wird neuerdings ordentlich geschmiert um sowas genehmigt zu bekommen.
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  •   stoersender
    (941 Beiträge)

    01.08.2017 14:02 Uhr
    Eine Stadt
    braucht nun mal auch Büros und Hotels. Wüsste nicht, was daran verwerflich ist.
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