"Die Gesundheit aller hat bei uns den höchsten Stellenwert", so die Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Britta Wirtz in einer entsprechenden Pressemeldung. "Wir stehen in ständigem Austausch mit den zuständigen Ordnungs- und Gesundheitsämtern und passen unsere Schutz- und Hygienekonzepte permanent auf die geltenden Bestimmungen an. Ich hoffe, dass wir alle, die gern auf eine Messe kommen, davon überzeugen können, dass sie dies mit Sicherheit tun können."

Die Maßnahmen

Die Corona-Verordnung Messen schaffe die rechtliche Grundlage für die Durchführung von Messen und Kongressen, so die Messe Karlsruhe. Dabei müssen folgende Vorgaben beachtet werden:

  • So muss die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Besuchenden auf das Verhältnis der zur Verfügung stehenden Fläche angepasst werden. Die Verordnung nennt hier sieben BruttoQuadratmeter pro Besucher.
  • Auch der bekannte Abstand von 1,5 Metern muss auf Messen eingehalten werden können. Dafür werden beispielsweise Gänge verbreitert, Laufwege vorgegeben, Abstandsmarkierungen auf Böden aufgebracht und Flächen hinzugenommen.
  • Die Kontaktverfolgung und die Regulierung der Besucherzutritte werden durch die vorab Online-Registrierung aller Teilnehmenden gewährleistet. Der Erwerb von Tickets an Tageskassen ist damit ausgeschlossen.
  • Unerlässlich bleibt auch das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in den Hallen. Der Schutz kann natürlich abgenommen werden, wenn ein gastronomisches Angebot genutzt wird oder man sich auf einem Messestand beraten lässt. In beiden Situationen muss ein fester Platz eingenommen werden.
  • Zahlreiche Desinfektionsmöglichkeiten, Hinweise zur Nies-Etikette, eine NoHandshake-Policy, erhöhte Reinigungsintervalle von Kontaktflächen sowie der Verzicht auf Angebote, bei denen sich Menschen zu nahekommen, sollen weitere Sicherheit schaffen.
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