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Iffezheim Galopp-Rennbahn bittet um Unterstützung: Mit Rasenpatenschaften gegen die Coronavirus-Krise

Angesichts der finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise will Baden Racing mit einer kuriosen Idee an Einnahmen kommen. Wie der Galopp-Veranstalter am Donnerstag mitteilte, sollen Rasenstücke vom Zielbereich verkauft werden. "Wir brauchen jede Unterstützung, um die Corona-Krise zu überstehen", sagte Geschäftsführerin Jutta Hofmeister.

Für eine Rasenpatenschaft in Höhe von 49 Euro sollen die Käufer einen Eintrittskartengutschein im Wert von 40 Euro und einen Wett-Voucher in Höhe von 10 Euro für 2021 erhalten. "Auch die Sponsoren warten ab, wie es in diesem Jahr weitergeht. Hier fehlen Zahlungen, die schon fällig waren", sagte Hofmeister, um die Folgen der Krise zu verdeutlichen.

Aufgrund der finanziellen Probleme haben die Veranstalter ihren Angaben zufolge Soforthilfe bei der baden-württembergischen Landesregierung beantragt. Ein Großteil der Mitarbeiter ist seit Anfang des Monats in Kurzarbeit. Sofern es die Behörden erlauben, soll weiterhin ein verkürztes Frühjahrsmeeting ohne Zuschauer am 23. und 24. Mai stattfinden. Weil ein Preisgeld von 230.000 Euro Preisgeld ausgeschüttet werden soll, drohe ein "kräftiges Minus".

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  •   Malaika
    (234 Beiträge)

    29.04.2020 16:16 Uhr
    230.000 EURO
    Preisgeld soll ausgeschüttet werden und dafür "Rasenpatenschaften" übernommen werden? Irgendwelchen elitären Rennstallbesitzern noch das Geld in den Hintern schieben? Ja geht's noch?
    Ich werde jetzt auch einen Antrag auf Entschädigung stellen, auf Grund während Corona-Zeiten entgangener Lebens- und Freizeitqualität.
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  •   hajmo
    (4216 Beiträge)

    24.04.2020 12:01 Uhr
    Tierquälerei
    solllte man nicht auch noch unterstützen - auch nicht durch den Artikel hier.
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  •   FCKSUV
    (91 Beiträge)

    24.04.2020 11:07 Uhr
    Wäre doch traurig, wenn die feine Baden-Badener
    Gesellschaft zukünftig auf Pferderennen mit Champagner und Lachshäppchen verzichten muss. Klarer Fall von Systemrelevanz. zwinkern
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  •   ALFPFIN
    (7168 Beiträge)

    24.04.2020 12:19 Uhr
    Nun die Baden-Badener Hautevolee
    wird doch fleißig spenden, um ihre geliebten Pferdrennen nicht zu gefährden. Siegerpferde bringen ja auch ordentlich Geld. Da könnten die Rennstallbesitzer mit ihren edlen Pferden auch ohne dass man das Rasenstückle womöglich ausstechen muss, einiges in die Kassen der armen Veranstalter geben.😉
    Mir tun die Pferde leid, die gnadenlos im Galopp gejagt, im Springreiten über die Hindernisse getrieben werden.
    Ich muss sagen, die zwei Schaukelpferdle, die ich letztes Jahr für unserem Kindergarten hier gespendet habe, tun es auch und die Kinder freuen sich. Gras haben wir genug ums Haus, da braucht es keine Rasenpatenschaften. 😉
    Aber trotzdem, darf ich es so sagen, den Pferden wünsche ich auf alle Fälle alles Gute.
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  •   Avatar
    (643 Beiträge)

    23.04.2020 20:09 Uhr
    Ganz ehrlich?
    Da spende ich lieber für Obdachlose und andere Menschen die jetzt in voller Existenznot sind.
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  •   silberahorn
    (10266 Beiträge)

    24.04.2020 02:23 Uhr
    Wo denn?
    Gestern habe ich es gerade wieder in den BNN gelesen, dass der zuständige Bürgermeister der Meinung ist, dass in Karlsruhe die Zahl der Obdachlosen so gering ist, dass man immer einen richtig guten Ort für sie finden kann und er ergänzte: Sozialarbeiter kümmern sich um diese Menschen.
    Es ging um ein Haus in dem Ratten auf dem Hof Überhand nehmen und aus der Nachbaschaft die Vermutung aufkam, dass dort wohnsitzlose Wechselbewohner ein und aus gehen.

    Wenn in Karlsruhe alle gut versorgt sind, dann muss man auch nichts spenden. Wobei ich persönlich trotzdem genug Not sehe, auch bei Tieren.
    Ich höre jetzt notgurrende Tauben, die nicht mehr ausreichend Futter finden. Aber ich gebe ihnen trozdem nichts, weil sie hier am falschen Platz sind. Die sind schon klepperdürr geworden.
    Daran erkennt man aber, wieviel Futter sie zuvor aus weggeworfenen Brottüten holen konnten, als noch Kinder und Werktätige an den Haltestellen der Bahn unterwegs waren.
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