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Karlsruhe/Stuttgart Verband: Netzbetreiber EnBW wird einseitig bevorzugt

Stadtwerke wollen gleichberechtigt an die Stromnetze heran und wehren sich gegen eine Bevorzugung des Netzbetreibers EnBW durch die Politik. "Der Vorwurf der Netzzersplitterung bei Rekommunalisierungen ist blanke Polemik", sagte Hermann-Josef Pelgrim, Vorstandsmitglied im Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der Nachrichtenagentur dpa.

Verteilnetze seien bei Gemeinden oder Stadtwerken mindestens genauso gut aufgehoben wie bei der EnBW als Baden-Württembergs größtem Netzbetreiber. Die Vorteile von Infrastruktur in kommunaler Hand seien sogar größer, erklärte Pelgrim und verwies auf ein entsprechendes Expertengutachten.

Konkret wendet sich der Verband, der die kommunale Energie- und Entsorgungswirtschaft vertritt, mit Hilfe des Gutachtens gegen eine Resolution der SPD-Landtagsfraktion zu "leistungsfähigen Verteilnetzen" vom September vergangenen Jahres. Darin spricht die SPD von der Sorge, dass Netze "immer weiter zersplittert werden", wenn immer mehr Gemeinden sie zurückkaufen. Kritisiert wird vom VKU auch die Haltung von Umweltminister Franz Untersteller (Grüne).

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