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Karlsruhe #digiTALK meets #DigitalMediaWomen: Künstliche Intelligenz - wann werden wir ersetzt?

Künstliche Intelligenz und die Frage, wann wir durch sie ersetzt werden. Diesen Themen widmet sich der 8. Karlsruher #digiTALK zusammen mit den Digital Media Women und verschiedene Referenten am Donnerstag, 26. April, ab 18.30 Uhr im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM).

Wir sind es gewohnt, dass uns Software an vielen Stellen unterstützt - nicht nur im Computer, sondern auch im Telefon, im Auto, in der Heizung. Doch Künstliche Intelligenz bedeutet noch mehr: Algorithmen sollen Aufgaben übernehmen, die bisher Menschen übernommen haben, sie sollen eigenständig Entscheidungen treffen und aus diesen Entscheidungen immer weiter lernen.

Führung durch "Open Codes" um 18.30 Uhr

Der 8. #digiTALK möchte zusammen mit den Digital Media Women Karlsruhe die möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen dieser technologischen Entwicklungen diskutieren - nicht nur in der Theorie, sondern anhand einer Reihe von praktischen Beispielen.

Darum wird ab 18.30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung Open Codes des ZKM mit einem Fokus auf Künstlicher Intelligenz angeboten. Ab 19 Uhr schildern Referenten aus Wirtschaft und Forschung ihre konkreten Erfahrungen beim Einsatz künstlicher Intelligenz. Im Anschluss daran findet eine Diskussion statt.

Ersetzbarkeit des Menschen, Roboter im Journalismus und Praxis-Beispiele

Den Auftakt macht Prof. Dr. Michael Decker vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der sich dem Thema "Künstlich intelligent in jeder Hinsicht? Optionen der Ersetzbarkeit des Menschen" widmet. Danach erläutert Prof. Dr.-Ing. Christian Holldorb von der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft (HsKA) das "Praxisbeispiel Aufbau und Ziele des Testfeldes Autonomes Fahren Baden-Württemberg".

Ihm folgt Natalie Speiser von der Firma LAVRIO.solutions, die ein "Praxisbeispiel Künstliche Intelligenz" vorstellt. Steven Morell von AX Semantics informiert im Anschluss über das "Praxisbeispiel Wenn Roboter schreiben - Wohin führt uns künstliche Intelligenz im Journalismus und Handel?" und Simon Sulzer vom CyberForum referiert abschließend zum Thema "Praxisbeispiel Vorstellung des de:hubs angewandte KI mit Überblick zu KI-Anwendungen in Karlsruhe".

Die Referenten

  • Prof. Dr. Michael Decker (KIT): "Künstlich intelligent in jeder Hinsicht? Optionen der Ersetzbarkeit des Menschen"

    Zum Vortrag: Technische Systeme werden künstlich intelligenter und sind immer mehr in der Lage, auch komplexere Entscheidungen zu treffen. Sie stehen einerseits dem Menschen kooperativ zur Seite oder sind andererseits in der Lage, diesen auch zu ersetzen. Wie lassen sich diese Ersetzungsverhältnisse beurteilen und welche Konsequenzen ergeben sich für den autonom handelnden Mensch?

    Zur Person: Michael Decker ist Universitätsprofessor für Technikfolgenabschätzung und leitet seit Oktober 2015 den Bereich "Informatik, Wirtschaftswissenschaften und Gesellschaft" KIT. Seit 2004 war er Mitglied der Leitung des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT. Darüber hinaus ist er seit 2009 Universitätsprofessor für Technikfolgenabschätzung am Institut für Philosophie.

    Herr Decker engagiert sich unter anderem als Sprecher des Netzwerks Technikfolgenabschätzung, als Vorsitzender des Beirats "Innovations- und Technikanalyse" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und als Vorsitzender des Fachbeirats "Technik und Gesellschaft" des Vereins der Deutschen Ingenieure (VDI). Zu seinen Forschungsinteressen zählen: Theorie und Methodik der Technikfolgenabschätzung (TA), Technikfolgenforschung zur Nanotechnologie und zur Robotik, Konzeptionen inter- und transdisziplinärer Forschung.

    Prof. Dr. Michael Decker
    Prof. Dr. Michael Decker | Bild: Andrea Fabry/KIT
  • Prof. Dr.-Ing. Christian Holldorb (Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft): "Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg"

    Zum Vortrag: Auf dem Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg können künftig Firmen und Forschungseinrichtungen zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben. Prof. Holldorb stellt den Aufbau und die Ziele des Testfeldes vor.

    Zur Person: Seit 2013 hat Prof. Holldorb die Professur für Infrastruktur – Verkehr an der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft inne. Aufgrund seiner langjährigen Forschungs- und Beratungstätigkeiten in verschiedenen Bereichen des Straßen- und Verkehrswesens verfügt er über umfassende Kenntnisse in vielen Bereichen der Straßeninfrastruktur.

    Neben dem Schwerpunkt Straßenunterhaltung und Winterdienst bearbeitet Prof. Holldorb auch vermehrt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, in denen das automatisierte und autonome Fahren im Vordergrund steht. Prof. Holldorb ist Koordinator für die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HsKA) beim Aufbau des Testfeldes Autonomes Fahren Baden-Württemberg und inhaltlich für den Aufbau der Straßenwetterstationen im Testfeld verantwortlich.

    Prof. Dr.-Ing. Christian Holldorb
    Prof. Dr.-Ing. Christian Holldorb | Bild: Jan Wachsmann
  • Natalie Speiser (LAVRIO.solutions): "Machine Learning - ein Beispielprojekt"

    Zum Vortrag: Ein Beispielprojekt: Der Kunde ist ein international agierendes Unternehmen, das Stühle produziert. Das Unternehmen bekommt aus allen Ländern Texte, die ähnliche Produkte beschreiben. Das Problem ist, dass der Kunde nicht weiß, wie vergleichbar die Produkte sind. Bisher war es die Arbeit einer Person alle Texte zu lesen und zu entscheiden, ob es ein Hocker oder ein Bürostuhl ist. Mit Hilfe von maschinellem Lernen war es uns möglich vergleichbare Quoten der korrekt klassifizierten Produkte zu erreichen. An diesem Beispiel zeigt Natalie Speiser wie repetitive, fehleranfällige Aufgaben automatisiert werden können.

    Zur Person: Natalie Speiser ist Gründerin der Data Science Beratung LAVRIO.solutions. Die Firma stellt maßgeschneiderte und präzise Lösungen für die Bedürfnisse ihrer Kunden. Auf der Grundlage von statistischen Modellen und maschinellem Lernen werden geschäftsrelevante Informationen aus bestehenden Daten gewonnen. Daraus resultierende automatisierte Prozesse unterstützen die Entscheidungsfindung und sparen den Unternehmen Zeit, die sie für Ihre Kernkompetenzen verwenden können.

  • Steven Morell (AX Semantics): "Wenn Roboter schreiben - Wohin führt uns künstliche Intelligenz im Journalismus und Handel?"

    Zum Vortrag: Steven Morell ist Gowth-Hacker, UX Designer, Coder, Serial Entrepreneur and Silicon Valley animal. Er gründete weltweit Startups und gewann u.a. Preise des Silicon Valley Forums und beim weltweit größten FinTech-Wettbewerb BBVA Open Talent. Seit 2016 ist er bei AX Semantics in Stuttgart tätig und dort für das Wachstum auf internationalen Märkte zuständig. Außerdem ist Steven TEDx Speaker und lehrte als Gastdozent an der Palo Alto University.

    Zur Person: Head of Sales bei AX Semantics GmbH. Zuvor Berufserfahrungen bei Gründung von evta.io und als CEO von Moneero gesammelt.

    Steven Morell
    Steven Morell | Bild: AX-Sematics-Philipp-Renger
  • Simon Sulzer (CyberForum e.V.): "Vorstellung des 'de:hubs' angewandte KI mit Überblick zu Schwerpunkten und Anwendungen in Karlsruhe?

    Zum Vortrag: Der Auftrag und Vorhaben des "de:hub" für Angewandte Künstliche Intelligenz stehen im Vordergrund. Was ist der "de:hub" und wofür steht er? Mit welchen Aktionen können wir Unternehmen und Gründer bei ihren Vorhaben unterstützen und die Sichtbarkeit und Vernetzung der Region erhöhen? Karlsruhe ist IKT-Standort Nummer eins in Baden-Württemberg und mit seinen Kompetenzen in der Anwendung der KI ganz vorn mit dabei. Anhand einiger Beispiele werden konkrete Anwendungsgebiete und Unternehmen mit KI-Bezug in Karlsruhe vorgestellt.

    Zur Person: Simon Sulzer arbeitet seit Februar 2018 als Projektmanager beim CyberForum und koordiniert den im DIZ |Digitales Innovationszentrum angesiedelten "'de:hub' für Angewandte Künstliche Intelligenz Karlsruhe". Simon bringt seine Kompetenzen und Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen wie E-Commerce, Geoinformation, Bau- und Projektmanagement sowie als Lehrbeauftragter der Hochschule Karlsruhe in das Projekt "de:hub" ein und treibt dessen Aufbau voran.

    Die Hauptziele des Hubs ist der Ausbau der vorhandenen Strukturen und Kompetenzen im KI-Bereich sowie Innovationsförderung und Ausbau der KI-Startup-Szene. Über 15 Partner und viele Unternehmungen, vor allem aus der Region, haben ihr Interesse an der Mitwirkung am "de:hub" bekundet und unterstützen die Arbeit für den ITK-Standort Karlsruhe. Der "de:hub" wurde 2017 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als einer der 12 Digital Hotspots in Deutschland ausgezeichnet.

    Simon Sulzer | Bild: ps

Über den #digiTALK

Die Veranstaltungsreihe #digiTALK ist eine Plattform für digitale Gesellschaft und Netzkultur in Karlsruhe und wird als Gemeinschaftsprojekt von Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, Karlshochschule, ka-news und dem Contentwerk organisiert. Die Veranstaltung am 26. April findet als Kooperation mit den #DigitalMediaWomen Karlsruhe statt. Wer nicht dabei sein kann: Getwittert wird wie immer unter dem Hashtag #digitalkka.

Ihr Interesse ist geweckt? Dann melden Sie sich zum #digiTALK unter www.eventbrite.de an.

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  •   Toleranz
    (221 Beiträge)

    24.04.2018 07:20 Uhr
    KI Ersetzung läuft schon seit 2016 ...
    im Verlagswesen. Es wurden Redakteuere, Journalisten erstezt die Online- und Printartikel textalisch erfassen. Erst hatte 2016 eine bekannte deutsche Tageszeitung die KI, Einführungszeit 6 Monate, und bis heute Anfang 2018 Alle größeren Verlagshäuser der BRD. Nach dem Probebetrieb und letzten Fehlern ausbügeln, wurden alle Stellen gestrichen. Erstmals in der Geschichte der Menschheit werden auch Akademiker ersetzt werden: Rechtsanwälte, Allgemeinmediziner, Forscher wie Geologen, Biologen, Marketingleute, IT´ler, uvm. und auch Arbeiter. Ich habe eine Studie des Arbeitsministeriums gelesen, die in etwa prognostiziert das bis 2030 rund 65 % der heutigen Berufe ersetzbar seien. Man wisse davon, habe aber keine Lösung für die Bevölkerung, liest man zwischen den Zeilen. Die deutsche Automotive Lieferantenkettenstruktur mit den Mittelstandsbetrieben wird bis 2040 ein zweites Detroit erleben. Flucht nicht möglich, wohin auch? Die Tendenz ist global.
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  •   Dumme_Gans
    (142 Beiträge)

    09.05.2018 22:06 Uhr
    Es wird sich viel ändern (Teil1)
    Ich sehe es ähnlich. KI wird sehr weite Bereiche des Arbeitslebens verändern. Wir werden weniger Arbeitskräfte brauchen. Ich hoffe, dass mit KI auch viele der völlig unproduktiven und unsäglichen Verwaltungswasserköpfe rollen werden. KI wird schon in wenigen Jahren die Robotik noch mehr unterstützen, so dass auch komplexere Abreitsprozesse vollständig von Robotern erledigt werden können. Staaten die sich der KI-gesteuerten Automatisierung verweigern, werden schnell in die Bedeutungslosigkeit versinken. Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass in Gesellschaften mit hoher KI-Durchdringung die Regelarbeitszeiten der Menschen drastisch gekürzt werden müssen. Lediglich im Service wo Menschen gefragt sind, und im Handwerk, also da wo absolut individuelle Situationen fach- und materialübergreifend gelöst und hinimprovisiert werden müssen, wird die KI und Robotik noch eine Zeit lang außenvor bleiben.
    Der Zuzug von neuen "Fachkräften" wird die soziale Situation extrem verschärfen.
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  •   Dumme_Gans
    (142 Beiträge)

    09.05.2018 22:06 Uhr
    Es wird sich viel ändern (Teil2)
    Im Grunde müssen sich Gesellschaften mit hoher KI-Durchdringung gegen Zuzug schützen und die Bevölkerung muss schnellstmöglich schrumpfen. So können zukünftig künstliche Intelligenzen und KI-gesteuerte Roboter große Teile der Planung, Verwaltung und Fertigungsprozesse weitgehend autonom bewältigen, während sich die Menschen zurücklehnen und entspannen können. Da zur Schaffung der Konsumgüter nur noch wenige Menschen gebraucht werden, wäre zur Schonung des Planeten die Bevölkerungsschrumpfung perfekt, eine Milliarde Menschen könnten problemlos in großer Freiheit und in großem Wohlstand ein ziemlich perfektes Leben leben.

    Allein die verblendete Blödheit diverser Weltretter, die ideologische Borniertheit der Altruisten, die Wahnhaftigkeit religiöser Eiferer - am Besten in Kombination mit südkontinentaler völlig willenlose Vermehrung ungebildeter Bevölkerungsgruppen wird dieser schönen Utopie einen Strich durch die Rechnung machen.
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  •   Dumme_Gans
    (142 Beiträge)

    09.05.2018 22:02 Uhr
    Es wird sich viel ändern (Teil3)
    Ein weiteres, schwerwiegendes Problem bestünde darin, dass nahezu alle Menschen die ich kenne mit dieser Freiheit nicht umgehen könnten. Sie suchen verzweifelt nach einem Lebenssinn - auch wenn es keinen gibt, sehnen sich nach persönlicher Wichtigkeit; sie suchen zwanghaft nach Scheinproblemen wie Morphinjunkies den nächsten Schuss. Sie suchen nach Giften in sauberer Luft, Atomstrahlung wo keine ist, und gieren förmlich nach sozialer Ungerechtigkeit, die man in moralischer Selbsterhöhung anprangern kann. Dann fangen sie an zu missionieren, sich aufzublähen und mittels gesinnungsethischer Verbalflatulenzen ihre gewonnene Freihit und die der anderen zu zerstören.
    Heute sammeln sich diese Leute vorzugsweise bein den GRÜNEN, in den Redaktionen der Mainstremmedien und der sozialistischen Weltbelehrungstheoretiker
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  •   Gaensebluemchen
    (523 Beiträge)

    23.04.2018 19:19 Uhr
    Wenn etwas funktioniert ...
    ... kann Software nur sehr bedingt damit zu tun haben.
    Wenn ich täglich erlebe, wie einem die IT (Idioten Truppe) im Betrieb das Arbeiten erschwert, nur weil sie wieder mal irgendeinen unausgegorenen Update live gestellt hat, fehlt mir jeglicher Glaube.
    Auch die Produktion des Model 3 wurde aktuell von extremer Automation auf mehr Hand- und Kopfarbeit umgestellt.
    Aber träumen darf man ja zwinkern
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  •   Route66
    (1758 Beiträge)

    23.04.2018 13:57 Uhr
    Das wird schneller
    passieren, als uns lieb ist mit unvorhersehbaren Folgen. Bei der Hannover Messe werden Roboter gezeigt, die künftig beim Autobauer am Band 3 Menschen ersetzen können. Und komme mir keiner mit: dafür werden ja viele neue Arbeitsplätze im IT Bereich geschaffen. Weil, diese Arbeit kann dann auch mal durch künstliche Intelligenz erledigt werden.
    Und wenn der Mensch keine Arbeit und sinnvolle Beschäftigung mehr hat, unzufrieden mit seinem Leben wird, dann erst kommt der Spaß. Und zwar in Form von Gewalt.
    Ach ja, die ganzen Produkte wird sich der Erwerbslose auch nicht leisten können.
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  •   Toleranz
    (221 Beiträge)

    24.04.2018 13:24 Uhr
    Exakt
    Sie haben vollkommen den Kern getroffen. KI, AI, das ind noch Begriffe unter denen sich Alle noch nichts vorstellen können. Erst wird die Spezies Mensch, Gesellschaft, Kultur vollkommen verändern. Zeitgleich Quantencomputer. Es wird so sein, dass der Mensch aus der Steinzeit ins Jahr 3000 AD katapultiert wird. Es werden Technologiesprünge von meheren 10.000 Jahren Evolution angenommen pro Generationenübergang (12 Jahre).
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  •   Route66
    (1758 Beiträge)

    24.04.2018 15:21 Uhr
    Erschreckend naiv
    auch die Aussagen auf der Hannover Messe : niemand wird ersetzt werden... (Maschinenbauer). Die glauben das wirklich. Wenn erst mal die Roboter am Band bei Daimler werkeln und die Aktionäre sehen dass die Gewinne steigen, weil Lohnkosten wegfallen und Roboter nicht streiken wollen und 24/7 am laufen sind, dann ist eh alles zu spät. Einen winzigen Trost gibt es: auch die Aktionäre verlieren ihren Arbeitsplatz (und können stolz drauf sein daran beteiligt gewesen zu sein).
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  •   andip
    (9750 Beiträge)

    25.04.2018 08:59 Uhr
    Und wenn es nur noch Roboter gibt
    die etwas zusammenbauen oder sonstige Dienstleistungen erbringen, dann gibt es niemanden mehr, der dann die Produkte kaufen kann.
    Dann ist nichts mit Gewinnen, die irgendjemand kassieren könnte.
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  •   Route66
    (1758 Beiträge)

    25.04.2018 15:00 Uhr
    Genau
    Aber so weit denken die Entwickler nicht.
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