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Karlsruhe Modehaus "Marandino" Karlsruhe in der Corona-Krise: "Uns fehlt der Austausch und die täglichen Begegnungen"

Der Corona-Lockdown wirkt sich extrem auf den Einzelhandel auch in der Karlsruher Innenstadt aus. Darüber berichteten schon verschiedene Händler der Fächerstadt und auch das Modehaus Marandino in der Waldstraße muss sich der Situation anpassen, dass laut Geschäftsführer Andreas Ihly gelang, doch vor allem eines wird vermisst. Der persönliche Kontakt mit dem Kunden.

Der Lockdown hat den Einzelhandel in Karlsruhe weiterhin fest im Griff, hofft aber in der kommenden Woche wieder durchstarten zu können. "Es ist wohl dringend notwendig, wenn ein Großteil des stationären Einzelhandels in der Fächerstadt auch nach der Krise bestehen soll. Im sagt Marandino-Geschäftsführer im Gespräch mit ka-news.de. Ihly spricht von "extremen Einschnitten" durch die Folgen der Corona-Krise.

Seit 40 Jahren in Karlsruhe

Das Karlsruher Familienunternehmen ist seit über 40 Jahren in der Karlsruher Waldstraße zu Hause und betreibt auch einen Laden in Landau. Schon Martin Kerner, Geschäftsführer des "Basislagers", hatte zuletzt im Gespräch mit ka-news.de die schwierige Situation beklagt und verdeutlicht, dass die Hilfen der Politik nicht ausreichen, um laufende Kosten zu decken. Ganz so schlimm sei die Lage in der Waldstraße nicht. 

Bild: Marandino Karlsruhe

Denn immerhin kann das Modehaus Marandino über den Online-Handel Einnahmen generieren. "Wir haben auch bedingt durch die Pandemie viel Energie in unseren Online-Handel gesteckt und arbeiten nun seit einem Jahr verstärkt an digitalen Themen", erklärt Ihly. Dennoch hatte man die digitale Entwicklung schon vorher auf dem Schirm und so flossen laut Ihly viele Ersparnisse in die neue Absatzstrategie.

Online-Handel ist "Schaufenster der Zukunft"

Online-Handel und Social Media sieht Ihly als “Schaufenster der Zukunft“. Ein Prozess, den der Lockdown nun nur noch beschleunigt. Deshalb sei es extrem wichtig, wie man sich auf den digitalen Plattformen präsentiert, da es "das Bild ist, welches man von sich preisgibt", meint der Geschäftsführer. Dennoch treffe der Lockdown durch den Ausfall der gesamten Laufkundschaft auch das Marandino hart.

Bild: Marandino Karlsruhe

“Es sind harte Zeiten für alle Einzelhändler und natürlich auch für uns. Die aktuellen Absatzmengen können den stationären Umsatz nicht auffangen. Wir haben ja weiterhin laufende Kosten", erklärt Ihly. Vor allem der Warenwert sei für Marandino ein großer Blocker in diesen Zeiten.

Doch nicht nur die Umsatzeinbrüche machen dem Familien-Unternehmen zu schaffen: "Uns fehlt der persönliche Kontakt zu unseren Kunden. Wir sind hier seit über vierzig Jahren in Karlsruhe ansässig und leben vom Austausch und den tagtäglichen Begegnungen", erklärt der Marandino-Geschäftsführer. Soziale Begegnungen etwas, dass nicht nur die Einzelhändler in diesen schweren Zeiten besonders vermissen.

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Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus hält Karlsruhe in Atem: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für die Fächerstadt und die Region in diesem Dossier.
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  •   runner
    (595 Beiträge)

    01.03.2021 13:52 Uhr
    Der Text ...
    ... strotzt nur so vor Fehlern. Kann denn niemand mal Lukas' Aufsätze korrigieren, bevor sie online gehen?
    Ach so, ich vergaß, hausintern gibt es ja gar keinen sogenannten Redakteur, der einigermaßen fehlerfrei schreiben kann.
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  •   IchKA
    (1172 Beiträge)

    01.03.2021 10:44 Uhr
    Es ist zweifellos hart für den Handel
    insbesondere für kleinere Betriebe. Ein Trost für das Modehaus Manrandino: Die Eigentümer haben es durch erfolgreiche Geschäftstätigkeit in der Vergangenheit zu Wohlstand und Vermögen gebracht, was nicht alle Einzelhändler von sich behaupten können.
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  •   andip
    (11119 Beiträge)

    01.03.2021 12:00 Uhr
    Und was nutzt das dem
    wenn der Inhaber noch über Vermögen verfügt?
    Wenn der nur auf Dauer Ausgaben aber keine Einnahmen hat, wird von dem Vermögen auch nichts mehr übrigbleiben.
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  •   Motorhead
    (501 Beiträge)

    01.03.2021 13:31 Uhr
    So ist das Leben
    Es gibt kein Vollkasko für Krisen. Hartz4-Empfànger müssen auch erst mal ihr Erspartes aufbrauchen, bevor sie Geld vom Staat erhalten.
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