35  

Karlsruhe Keine Großveranstaltung: Messen und Kongresse in Karlsruhe können stattfinden

Für Messen und Kongressen in Baden-Württemberg gibt es klare Corona-Regeln: Sie fallen nicht unter Großveranstaltungen und können somit stattfinden. Reduzierte Besucherzahlen, markierte Laufwege, Abstandsregeln sowie das Tragen von Mund-Nase-Schutz soll die Hygiene-Sicherheit garantieren.

"Die Gesundheit aller hat bei uns den höchsten Stellenwert", so die Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, Britta Wirtz in einer entsprechenden Pressemeldung. "Wir stehen in ständigem Austausch mit den zuständigen Ordnungs- und Gesundheitsämtern und passen unsere Schutz- und Hygienekonzepte permanent auf die geltenden Bestimmungen an. Ich hoffe, dass wir alle, die gern auf eine Messe kommen, davon überzeugen können, dass sie dies mit Sicherheit tun können."

Die Maßnahmen

Die Corona-Verordnung Messen schaffe die rechtliche Grundlage für die Durchführung von Messen und Kongressen, so die Messe Karlsruhe. Dabei müssen folgende Vorgaben beachtet werden:

  • So muss die Anzahl der gleichzeitig anwesenden Besuchenden auf das Verhältnis der zur Verfügung stehenden Fläche angepasst werden. Die Verordnung nennt hier sieben BruttoQuadratmeter pro Besucher.
  • Auch der bekannte Abstand von 1,5 Metern muss auf Messen eingehalten werden können. Dafür werden beispielsweise Gänge verbreitert, Laufwege vorgegeben, Abstandsmarkierungen auf Böden aufgebracht und Flächen hinzugenommen.
  • Die Kontaktverfolgung und die Regulierung der Besucherzutritte werden durch die vorab Online-Registrierung aller Teilnehmenden gewährleistet. Der Erwerb von Tickets an Tageskassen ist damit ausgeschlossen.
  • Unerlässlich bleibt auch das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in den Hallen. Der Schutz kann natürlich abgenommen werden, wenn ein gastronomisches Angebot genutzt wird oder man sich auf einem Messestand beraten lässt. In beiden Situationen muss ein fester Platz eingenommen werden.
  • Zahlreiche Desinfektionsmöglichkeiten, Hinweise zur Nies-Etikette, eine NoHandshake-Policy, erhöhte Reinigungsintervalle von Kontaktflächen sowie der Verzicht auf Angebote, bei denen sich Menschen zu nahekommen, sollen weitere Sicherheit schaffen.
Mehr zum Thema
Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus breitet sich aus: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für Karlsruhe und die Region in diesem Dossier.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (35)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   redaktion
    (1330 Beiträge)

    02.09.2020 19:35 Uhr
    Back on track, bitte!
    Liebe Kommentatoren, bitte bleiben Sie sachlich und beim Thema. Themenfremde Beiträge haben unter dem Artikel nichts zu suchen.

    Grüße, die Redaktion
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   KA300
    (150 Beiträge)

    01.09.2020 14:15 Uhr
    völlige Entgleisung
    beobachte ich immer wieder: die Posts entgleisen früher oder später völlig. Unsachlich, unpräzise und ganz am Thema vorbei. Wie ich es schon so oft hörte: über Baden lacht die Sonne, über Karlsruhe die ganze Welt. Wenn ich das aus dem Blickwinkel betrachte, trifft es den Nagel auf den Kopf.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   KA300
    (150 Beiträge)

    01.09.2020 10:00 Uhr
    Messen und Kongresse
    hab mich etwas gewundert, dass man in Karlsruhe Messen und Kongresse durchführen will. Wenn die Gesundheit aller jedoch Vorrang hat, wie Frau Wirtz es betont, dann sollte man davon tunlichst absehen. Da aber Karlsruhe nur unbedeutende, kleine überschaubare Messen hat, könnte es tatsächlich mit den Hygienevorschriften in Karlsruhe klappen. Ob jedoch auch die gewünschte Anzahl Besucher und Interessenten kommen, darf bezweifelt werden. Am Ende wird sich dies auch nicht rechnen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Mondgesicht
    (2436 Beiträge)

    01.09.2020 08:34 Uhr
    Absagen der Aussteller
    für die offerta kontert die KMK mit satten Strafzahlungen für den bereits gebuchten Standplatz, wie die BNN berichteten.

    Was ist das für eine Geschäftspolitik? Wir haben eine besondere Situation, die weder von der Messegesellschaft noch von den Ausstellern zu vertreten ist. Und es ist absolut nachvollziehbar, wenn Aussteller unter diesen Voraussetzungen (von denen sie bei Standbuchung Ende 2019 noch keine Ahnung haben konnten) auf eine Messeteilnahme verzichten wollen. Anstatt sich nach Maßstäben des Anstands zu einigen, lässt die KMK den dicken Maxe raus und verärgert die Aussteller auf ewig.

    Die KMK ist eine städtische Gesellschaft - das macht so ein Verhalten noch fragwürdiger. Wie kann man sich in einer Pandemie-Ausnahmesituation nur so arrogant verhalten?
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   kommentar4711
    (2821 Beiträge)

    01.09.2020 09:06 Uhr
    ANTWORT AUF "ABSAGEN DER AUSSTELLER"
    Ich kapiere das auch nicht. Klar, die Messe versucht zu retten, was zu retten ist. Aber langfristig schießt man sich damit nur selbst ins Knie. Und dass die Aussteller aktuell wenig von der Messe hätten ist auch klar.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Nachteule
    (902 Beiträge)

    01.09.2020 08:41 Uhr
    Die Aussteller wissen
    dass unter den jetzt geltenden Vorsichtsmaßnahmen sowieso kaum Leute kommen.
    Erstens wird die Teilnehmerzahl begrenzt, was richtig ist und Zweitens muss Maske getragen werden.
    Und zweitens wird sich die Zahl der Teilnehmer, die freiwillig stundenlang mit einer Maske über eine Messe laufen, in Grenzen halten. Deshalb lieber absagen, als einen Haufen Kohle investieren für Umme.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Nachteule
    (902 Beiträge)

    01.09.2020 08:29 Uhr
    Das Schweizer Messekonzept ab Herbst
    finde ich viel besser als das deutsche. Dort gibt es keine Maskenpflicht - das Tragen der Maske ist freiwillig. Genau dafür plädiere ich auch: wer will, der kann - aber keiner muss.#

    Messekonzept der Schweiz
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   IchKA
    (969 Beiträge)

    01.09.2020 10:55 Uhr
    Wieder verkürzte Behauptung Nachteule
    um nicht zu sagen Fakenews. Dass von Ihnen postulierte "Schweizer Messekonzept" bezieht sich ausschließlich auf sie Messe Basel und ist auch schon wieder zwei Monate alt. So wird von Ihnen suggestiv der Eindruck erweckt, dass ich dieses "Schweizer Messekonzept" auf die ganze Schweiz bezieht. Ich weiß nicht wie die Schweiz das in den anderen Sprachregioinen handhabt, aber in Zürich besteht jetzt Maskenpflicht.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Nachteule
    (902 Beiträge)

    01.09.2020 16:00 Uhr
    ichka - Maskenpflicht bei Messe in Zürich?
    Bitte den Link senden, wo man das nachlesen kann.
    Luzern hat derweil das Messekonzept von Basel übernommen.
    Gegen Ihre Nebelkerzen helfen nicht mal FFP-Masken...
    😂😂😂
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   tom1966
    (711 Beiträge)

    01.09.2020 10:09 Uhr
    Schweizer Konzept
    Das Konzept ist vom Grundsatz her ok, aber es kann aber nur funktionieren, wenn sich alle an die Abstände usw. halten - wie hoch ist wohl diese Wahrscheinlichkeit? Also helfen nur die Maskenpflicht und beschränkte Besucherzahlen mit Registrierung, wenn man unbedingt die Messe veranstalten möchte
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 3 4 5 (5 Seiten)

Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.