Karlsruhe Einige Karlsruher Kliniken prüfen Einsatzmöglichkeit von Corona-Schnelltest

Bosch hat in der vergangenen Woche einen Corona-Schnelltest vorgestellt - er soll ab April verfügbar sein. Ob er auch in den Karlsruher Kliniken Anwendung findet, das steht derzeit noch nicht fest.

Mithilfe zweier Geräte - Abstrichkartusche und Analyseeinheit - sollen Corona-Tests innerhalb von 2,5 Stunden durchgeführt werden können. Das Unternehmen Bosch hatte den neuen Schnelltest am vergangenen Donnerstag vorgestellt.

Bild: ps/Bosch

In einigen Karlsruher Kliniken wird derzeit die Übernahme der Geräte in den eigenen Betrieben geprüft. Im ViDia-Klinikverbund hat man die Ankündigung der Firma Bosch mit "großem Interesse" zur Kenntnis genommen, heißt es auf ka-news-Anfrage.

"Frage der kurzfristigen Lieferfähigkeit"

Zum ViDia-Verbund gehören: Die St. Vincentius-Kliniken in der Südendstraße und in der Steinhäuserstraße, die St. Marien-Klinik in der Edgar-von-Gierke-Straße und das Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr. 

"Gemeinsam mit unserem Laborpartner, dem MVZ Labor PD Dr. Volkmann, prüfen wir aktuell ob es belastbare Leistungsdaten gibt. Dann stellt sich auch die Frage nach der kurzfristigen Lieferfähigkeit", so Unternehmenssprecherin Melanie Barbei.

Keine Stellungnahme vom Städtischen Klinikum

Ob der Schnelltest im Städtischen Klinikum zum Einsatz kommen könnte, darüber schweigen sich die Verantwortlichen auf ka-news-Anfrage aus. "Zur Ihrer Anfrage können wir nicht Stellung nehmen."

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