Karlsruhe Corona-Hilfe: 140.000 Anträge werden bearbeitet - 100 Millionen Euro für Familien

Die Landesregierung informierte am Dienstag über die aktuelle Corona-Lage in Baden-Württemberg. Eine Ausstiegsdebatte aus bestehenden Corona-Maßnahmen ist für Ministerpräsident Winfried Kretschmann unseriös. Man ist sich über die wirtschaftlichen Folgen bewusst und arbeitet intensiv an der Unterstützung der Unternehmen und Familien.

140.000 Corona-Hilfsanträge werden derzeit bearbeitet, teilt das Land am Dienstag auf einer virtuellen Pressekonferenz mit. "Wir wissen, es geht um viele um Existenz", so Kretschmann. Man arbeite an einer zügigen Umsetzung. "Wir wollen mit aller Kraft eine Insolvenzwelle verhindern." Auch Landwirte können inzwischen Hilfe beantragen.

Auch im Familienbereich gibt das Land Gelder frei: Ein Hilfspaket von 100 Millionen Euro wird für Familien zur Verfügung gestellt. Über die Verteilung des Geldes entscheiden die jeweiligen Kommunen. Sie entscheiden, an welcher Stelle die Familien entlastet werden. Sie können es beispielsweise für die Erstattung von Kita-Gebühren verwenden. "Damit wollen wir Familien mit Kindern, die derzeit ganz besonders gefordert sind, unter die Arme greifen."

 

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