Karlsruhe Zusammenleben stärken: Sanierung von Mühlburg wird gefördert

Der Karlsruher Stadtteil Mühlburg erhält 55.000 Euro für die Quartiersentwicklung. Damit soll das Zusammenleben von verschiedenen Generationen verstärkt werden.

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Die beiden Karlsruher Landtagsabgeordneten Alexander Salomon und Bettina Lisbach gratulieren in einer Pressemeldung dem Stadtteil Mühlburg zum Erfolg beim Ideenwettbewerb des Landes "Quartier 2020". Mit 55.000 Euro unterstützt das Sozialministerium das eingereichte Konzept zur Förderung des Zusammenlebens und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts verschiedener Generationen im Stadtteil.

Mit der Fördersumme werde ein Mehrgenerationenquartier entwickelt, um Teilhabechancen und die Versorgung älterer, eingeschränkter und alleinlebender Menschen zu sichern. Auch soll eine Koordinationsstelle für den Stadtteil geschaffen werden, heißt es in der Pressemeldung weiter.

"Leben im Alter neu organisieren"

"Mühlburg zeigt hier vorbildhaft, wie nachhaltige Konzepte und passgenaue Lösungen für das gesellschaftliche Zusammenleben der Zukunft vor Ort gestaltet werden können", erläutert Salomon, Wahlkreisabgeordneter für den Karlsruher Westen zum positiven Förderbescheid aus dem Ministerium.

"Eine aktive Quartiersentwicklung stärkt das Miteinander der Generationen und bietet die Chance, das Leben im Alter neu zu organisieren" betont Lisbach, kommunalpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion. "Unter Federführung der Kommunen wird so dem steigenden Bedarf an Pflege- und Unterstützungsstrukturen nachgekommen."

53 von 147 Projekte wurden ausgezeichnet

Das Ministerium für Soziales und Integration zeichnet insgesamt 53 Projekte aus. Der Ideenwettbewerb zur Quartiersentwicklung bildet den Auftakt für die Landesstrategie ‘Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten‘. Die gesammelten Ideen und Konzepte sollen in den kommenden Jahren gemeinsam mit den Kommunen im Land laufend weiterentwickelt werden.

Unter dem Vorsitz von Staatsekretärin Bärbl Mielich hatte eine dreizehnköpfige Jury die besten Projektideen ausgewählt und prämiert. Insgesamt waren 147 Kommunen aus ganz Baden-Württemberg dem Aufruf zum Ideenwettbewerb gefolgt. Die Preisgelder belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro, Auszeichnungen gab es in Höhe von bis zu 100.000 Euro.

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