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Karlsruhe Wohnungen für Karlsruhe: Stadt plant neuen Komplex am Fasanengarten

Karlsruhe braucht dringend Wohnraum. Die Stadt will das Problem aktiv angehen. So auch in der Oststadt: Westlich der Parkstraße, am Fasanengarten, wird ein neuer Wohnkomplex errichtet. Die Planungen laufen bereits.

Um dem Wohnungsmangel in der Fächerstadt zu begegnen, soll schon bald ein neues Wohngebiet am Fasanengarten westlich der Parkstraße entstehen. Geplant sind an dieser Stelle barrierefreie Wohnungen und soziale Wohnprojekte. Aktuell wird ein entsprechender Bebauungsplan erarbeitet, der Mitte 2018 beschlossen werden könnte.

Das Bauprojekt soll nach Aussage der Stadt auf einer Fläche von knapp 10.000 Quadratmetern entstehen, was rund 30 Prozent der Gesamtfläche des Geländes entspricht. Der Bebauungsplan wird nach aktueller Planung im Sommer oder Herbst dieses Jahres ausgelegt. Ab diesem Zeitpunkt können die Bürger einen Monat lang ihre Meinung zum Projekt abgeben. Wann genau der Bebauungsplan öffentlich ausgelegt wird, wird noch bekanntgegeben.

Bebauungsplan Fasanengarten
Bild: (ps)

"Wollen keine Mauer vor die Tür setzen"

Das Projekt "Wohnen am Fasanengarten westlich der Parkstraße" sieht ein Mehrgenerationenhaus vor, das Alt und Jung sowie Menschen mit Behinderungen zusammenführen soll. Geplant sind derzeit 45 Parteien mit Ein- bis Vierzimmerwohnungen. Einige davon sollen für das Betreute Wohnen genutzt werden. 

Doch es gibt auch Bedenken seitens der Anwohner. "Es findet eine Veränderung für die Bürger statt", weiß Cornelia Köster vom Stadtplanungsamt. Unter anderem würden für den Bau einige der bestehenden Gärten verkleinert. Dennoch wolle man den Anwohnern keine "Mauer" vor die Tür setzen. Nach Vorstellungen des Stadtplanungsamts soll eine partielle Bebauung entstehen, die nicht höher werden soll als die bereits bestehenden Häuser.

Aktuelle Planung für den Bebauungsplan "Wohnen am Fasanengarten westlich der Parkstraße
Bild: Stadtplanungsamt Karlsruhe

Baubeginn könnte 2019 sein

Eine weitere Sorge der Anwohner: Wird sich durch die Bebauung ein Parkplatzproblem anbahnen? Auch diese Sorge wollen Köster und ihr Team entkräften: "Es sind ausreichend neue Stellplätze in einer Tiefgarage vorgesehen." Die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage ist über eine Ausfahrt am Fasanengarten geplant.

Nach der Offenlage muss der Bebauungsplan noch vom Gemeinderat genehmigt werden. Wenn das Mitte 2018 geschehen sollte, könnte der Bau ab 2019 beginnen. "Die Gärten in diesem Bereich können also noch zwei Jahre genutzt werden", so Köster im Gespräch mit ka-news abschließend.

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Kommentare (22)
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  •   tkfischer
    (499 Beiträge)

    20.04.2017 17:51 Uhr
    Liebe KA-News ... schlecht recherchiert
    Dieser Artikel ist eine Frechheit denen gegenüber, die seit Jahren dieses Projekt entwickelt haben und seit Jahren mit den Behörden der Stadt deswegen im Clinch liegen. Dies ist beileibe kein Projekt der Stadt, sondern ein Projekt der Hardtwaldsiedlung Genossenschaft. Die Stadt hat hier nichts aber auch gar nichts geplant. Diese Planung entstand innerhalb der Genossenschaft in Zusammenarbeit mit einem Architekten. Seit 2013 kämpft die Genossenschaft darum, hier günstigen Wohnraum zu schaffen. Wer nun aber glaubt, dass die Stadt hier helfend unter die Arme gegriffen hätte, liegt weit daneben. Das eine Amt macht Zusagen, das andere widerruft sie wieder und wenn man mit diesen halbwegs einig ist, drückt das Denkmalamt wieder auf die Bremse. Das Ganze ist ein Paradebeispiel für die immer wieder beschriebene Bürokratie und Engstirnigkeit, die schon manche Firma aus der Stadt getrieben hat. Liebe KA-Newsler .... hier habt ihr schlecht recherchiert. Die Stadt ist nicht der Protagonist!
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  •   malerdoerfler
    (5692 Beiträge)

    16.04.2017 01:19 Uhr
    Die Stadt plant......
    oh weh......

    denkt die Stadt auch an ausreichend Park- und Stellflächen?
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  •   albern
    (226 Beiträge)

    16.04.2017 15:00 Uhr
    Das ist halt das, was ka-news als "griffige" Überschrift versteht
    Da plant nicht die Stadt, sondern der Grundstückseigentümer. Und das ist die Genossenschaft Hartwaldsiedlung.
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    13.04.2017 22:21 Uhr
    Grundsätzlich
    bin ich dafür, dass innerhalb der Stadt nicht mehr gebaut wird. Ausnahme sind Schliessungen von Baulücken (die früher bebaut waren und seit langem brachliegen) oder Neubauten nach Abriss.

    Fertig.
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  •   107
    (396 Beiträge)

    13.04.2017 20:10 Uhr
    @AssMann1972
    es ist nicht die Stadt, es ist die Hardtwalsiedlung.
    Die Hardtwaldsiedlung ist eine Genossenschaft und handelt im Interesse ihrer Mitglieder.
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  • unbekannt
    (427 Beiträge)

    13.04.2017 20:17 Uhr
    Ob die Hardtwaldsiedlung
    wirklich immer im Interesse ihrer Mitglieder handelt - nur weil Genossenschaft - sollte man aber mal wirklich im Raum stehen lassen.
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  • unbekannt
    (427 Beiträge)

    13.04.2017 20:03 Uhr
    Da werden wenn ich richtig zähle
    8 Hütten hingesetzt und man spricht von „Wohngebiet“ – köstlich.
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  •   ka-lex
    (1642 Beiträge)

    13.04.2017 19:15 Uhr
    Es ist wie es immer ist.
    Wohnraum wird dringend gebraucht. Ihr könnt selbstverständlich bauen. Je mehr desto besser.
    Aber natürlich nicht vor meiner Haustür.

    Es wird Zeit, dass da keine Rücksicht mehr genommen wird!
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    14.04.2017 15:16 Uhr
    Wofür
    wird denn der Wohnraum so dringend gebraucht? Dass die Stadt explodiert und in zehn Jahren 400000 Einwohner hat?

    NEIN DANKE!

    Ich brauch keinen Zuzug von 2343 der sich dann als St 33 rausstellt.
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  •   malerdoerfler
    (5692 Beiträge)

    14.04.2017 18:43 Uhr
    Das musst du aber etwas
    genauer erklären.

    Hier half mir auch google nicht weiter.
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