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Karlsruhe Windräder werden ausgetauscht: Mehr Strom vom Karlsruher "Energieberg"

ka-Reporter Stefan hat unlängst beobachtet, wie eines der Windräder auf dem so genannten "Müllberg" am Rheinhafen - seiner Meinung nach - recht spektakulär abgebaut wurde. Nun fragt es sich, warum das so ist und ob die anderen gar auch noch demontiert werden.

ka-news hat bei den Karlsruher Stadtwerken nachgefragt und Pressesprecher Markus Schneider hat geantwortet: Schon seit 1999 gibt es auf der alten Deponie West ein Windrad, sagt er. Im Jahr 2000 und 2002 kamen zwei weitere dazu.

"Die ersten beiden Windräder der Firma Seewind mit einer Leistung von je 0,75 Megawatt sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Daher haben sich die Betreiber der Windkraftanlagen dazu entschlossen, die beiden Anlagen zu demontieren", sagt er und weiter: "Die Stadtwerke Karlsruhe werden dann dort eine neue, größere Anlage errichten."

Die Anlage beim Informationspavillon wurde am vergangenen Freitag abgebaut - wie unser ka-Reporter ganz richtig bemerkte -  und wird zurzeit am Boden demontiert. Geplant sei, so Schneider, noch in diesem Jahr auch die zweite Anlage zu demontieren.

Neue Anlage wird ab Oktober aufgebaut

Die neue Anlage der Stadtwerke hat einen Rotordurchmesser von 100 Meter und eine Nabenhöhe von 80 Metern. Sie hat eine Leistung von zwei Megawatt. Nach den Fundament-Arbeiten im September soll im Oktober mit dem Turmbau begonnen werden und im Dezember die neue Anlage in Betrieb gehen.

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Kommentare (35)
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  •   Wabu
    (6 Beiträge)

    05.07.2018 13:57 Uhr
    Doppelpost ??
    Ich habe einen Beitrag gepostet, der sicher gegen keine Kommentarregeln verstößt, aber dennoch nicht veröffentlicht wurde. Da ich angenommen habe, dass mit der Eingabe etwas nicht funktioniert hat, habe ich den Post wiederholt. Jetzt wird Verdacht auf Doppelpost gemeldet ????
    Unterdrücken Sie unliebsame Meinungen gemäß der langsam abe sicher um sich greifenden linkspopulistischen Gesinnungsdiktatur in Deutschland, entsprechend der Merkel-Vorgabe 'Windkraft ist gut - egal wie uneffektiv sie auch sein mag? Oder was soll ich mir denken?
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  •   Wabu
    (6 Beiträge)

    05.07.2018 13:41 Uhr
    Total verrückt !
    Wer täglich am 'Energievernichtungsberg' vorbeifährt, weiss, wie oft die Windmühlen stillstehen bzw. sich nur extrem langsam drehen und praktisch keinen Strom erzeugen (Stromerzeugung eines Windrads hängt von der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit ab, d. h. 1/2 Wind = 1/8 Strom, 1/4 Wind = 1/64 Strom!
    Der Betreiber hat die Erträge ja sogar freiwillig veröffentlicht und jeder, der es wissen will, sieht, welch lächerliche Erträge am 'Energievernichtungsberg' herauskommen. Wie gestört muss man sein, um an einem solch schlechten Standort noch mal unsinnige Anlagen zu installieren. Aber der brave Bürger muss den Unsinn subventionieren. Der Investor erhält den über dreifachen Betrag, den der Strom überhaupt wert ist. Was soll 'ökologisch' an einer Anlage sein, die weniger Energie erzeugt als sie bei IHrer Herstellung verbraucht. Und wie soll eine Technologie 'nachhaltig' sein, wenn sie nur mit extremen Subventionen lebenfähig ist. Wie verdummt sind die Deutschen inzwischen eigentlich?
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  •   glaubnetalles
    (174 Beiträge)

    02.07.2018 17:48 Uhr
    EEG-Geldabgreifmaschine
    Noch schnell die alten Dinger abreißen bevor die EEG-Förderung ausläuft, 1-3 Jahre, dann sind die 20 Jahre rum, der Zeitraum in dem gefördert wird.
    Mit der neuen Mühle gibts wieder 20 Jahre, damit wird möglicherweise vertuscht, wie bisher Geld verbrannt wurde.
    Den Betreibern gehören noch die Speicherkosten auferlegt, um eine konstante Stromversorgung zu gewährleisten!
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  •   glaubnetalles
    (174 Beiträge)

    02.07.2018 16:13 Uhr
    Geld aus dem EEG Topf
    Der Neubau dient nur dazu weiterhin Geld aus dem EEG-Topf zu erhalten.
    Nach 20 Jahren läuft die Förderung aus, das ist in den nächsten 2-3 Jahren.
    Mit der neuen Windmühle gibts wieder für 20 Jahre Fördergeld.
    Möglicherweise wird so die bisherige Geldverbrennung für weitere 20 Jahre vertuscht.
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  •   schmidmi
    (1139 Beiträge)

    04.07.2018 23:02 Uhr
    Die nächsten 20 Jahre
    Förderung dürften aber viel geringer ausfallen, oder?
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  •   glaubnetalles
    (174 Beiträge)

    05.07.2018 06:38 Uhr
    Förderung
    Die Förderung wird geringer ist aber immer noch ausreichend die Fehlinvestition für weiter 20 Jahre zu kaschieren.
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  •   Sackgesicht
    (182 Beiträge)

    01.07.2018 10:59 Uhr
    CO2
    ... mal so eineFrage in die Runde.
    Kann man beziffern wieviel Tonnen CO2 dieses Windrad während seiner Laufzeit der Umwelt erspart? Und wieviel ist einem eine Tonne eingespartem CO2 wert? Mir persönlich ziemlich viel, egal wie ich grundsätzlich zu dem Programm stehe.
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  •   Beiertheimer
    (953 Beiträge)

    09.07.2018 15:42 Uhr
    Und wieviel CO2 wird für die Erstellung produziert?
    Zementherstellung, Stahlherstellung, Tiefbautätigkeit, Transport usw. usw.
    Wenn man die Frage nach CO2 stellt dann bitte als Gesamtbilanz.
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  •   kommentar4711
    (1976 Beiträge)

    01.07.2018 09:03 Uhr
    Irrsinn
    Das ist eine reine Geldverbrennung die die Stadtwerke da auf unsere Kosten betreibt. Der bisherige Betreiber hatte ja das Projekt mit dem Austausch der beiden alten Räder gegen ein neues großes vorangetrieben, dann aber vor ca einem Jahr die Notbremse gezogen da nach den ganzen Gutachten klar war, dass es sich nicht lohnt. Und dann kamen die Stadtwerke und haben gemeint das wäre ihnen egal, sie wollen / sollen in regenerative Energie investieren, und wenn das Projekt schon in Karlsruhe liegt würden sie es gerne abkaufen. Interessanterweise hat man seit dem nie wieder was in der BNN von dem Projekt gelesen während in der Planungsphase ständig große Artikel waren, bis eben zu dem Punkt an dem klar war, dass es wirtschaftlicher Unsinn ist und man besser Windkraftanlagen an anderer Stelle finanzieren sollte.
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  •   andip
    (9141 Beiträge)

    02.07.2018 08:57 Uhr
    Unsere Kosten?
    Es sind die Kosten der Stadtwerkkunden und nicht die von allen.
    Keiner ist gezwungen, seinen Strom von den Stadtwerken zu beziehen, man kann sich jederzeit einen anderen Anbieter suchen.
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