Karlsruhe Thema virtuelle Sicherheit

Der zunehmende Einsatz so genannter "virtueller Maschinen" und die daraus resultierenden Sicherheitsfragen sind das Thema einer Veranstaltung der Karlsruher IT-Sicherheitsinitiative (KA-IT-SI), die morgen stattfindet. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt wie etwa die nach den Auswirkungen, die der Einsatz "virtueller Maschinen" auf die Sicherheit der eingesetzten Anwendungen und Systeme mit sich bringt, und wie real oder virtuell die Sicherheit einer solchen "simulierten Computers" und der darauf betriebenen Anwendungen ist (ka-news berichtete).

In Unternehmen werden auf zentralen Computern (Servern) zunehmend Anwendungen durch den Einsatz von Virtualisierungsprogrammen parallel betrieben. Durch solche "virtuellen Maschinen" ist es möglich, auf einem Computer mehrere Systeme gleichzeitig zu simulieren, so dass leistungsfähigere und teurere Zentralrechner bestmöglich genutzt werden können, ohne dass sich die unterschiedlichen Anwendungen in die Quere kommen. Stürzt ein simulierter Computer ab, sind die anderen Rechner davon nicht betroffen. Mit diesem Trend stellen sich aber neue Fragen, wie etwa die, ob sich ein Virenbefall oder ein Angriff wirklich auf ein virtuelles System begrenzen lässt oder auch die parallel betriebenen Systeme und Anwendungen infiziert werden. Welche Folgen haben Sicherheitsmängel einer Anwendung auf das Gesamtsystem? Was ist für einen sicheren Betrieb beim Einsatz von "virtuellen Maschinen" zu beachten?

Referenten des Abends sind Dr. Christian Riede und Stefan Kratzer vom Karlsruher Unternehmen Connect Computer- und Netzwerktechnik. Beginn der Veranstaltung im Schlosshotel am Bahnhofsplatz 2 ist 18 Uhr; die Teilnahme kostet 30 Euro.

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