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Berlin Teilen ist Trend: Beim Carsharing bleibt Karlsruhe an der Spitze

Karlsruhe bleibt die Stadt mit dem dichtesten Carsharing-Netz in Deutschland. Auf 1.000 Einwohner kommen 3,23 Autos in der zweitgrößten Stadt Baden-Württembergs, wie der Bundesverband Carsharing am Montag in Berlin mitteilte. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen die größten deutschen Städte. In München kommen 2,13 Autos auf 1.000 Einwohner, in Hamburg 1,61 und in Berlin 1,60.

Noch beim letzten Ranking vor zwei Jahren hatte München auf Rang sechs gelegen, Hamburg auf dem zehnten und Berlin auf dem zwölften Platz. Besonders der Einstieg von Sixt in den Carsharing-Markt sowie im Fall von Berlin zusätzlich WeShare von VW seien für die Veränderung verantwortlich, hieß es vom Geschäftsführer des Bundesverbands, Gunnar Nehrke. Dadurch seien jeweils große zusätzliche Flotten in die Städte gekommen.

In den drei größten deutschen Städten dominiert dabei jeweils deutlich das stationsunabhängige Carsharing. Karlsruhe verdankt seine Gesamtspitzenposition fast ausschließlich stationsbasierten Angeboten. Im Ranking nach der Gesamtzahl der Fahrzeuge liegt Berlin mit 5.814 vor München mit 3.133 und Hamburg mit 2.968.

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  •   Der_dunkle_Turm
    (716 Beiträge)

    17.12.2019 14:32 Uhr
    Für Stadtbewohner ist Carsharing absolut klasse.
    Ein kurzer Anruf, und man bekommt ein Fahrzeug in maximal 5 Gehminuten freigeschaltet. Kein Theater wegen technischen Defekten, kein Rumgemachen mit Winter oder Sommerreifen und so gut wie keine laufenden Kosten.

    Und wenn man es braucht, gibt es auch die ganz dicken bösen Klimakiller zu buchen.

    Dagegen das eigene Auto. Laufend extrem teure Reparaturen, Autohaus ist außerhalb und ohne Auto kaum zu erreichen. Keinen tauglichen Parkplatz und deswegen auch permanent neue Kratzer und Beulen. Und alle halben Jahre diesen doofen Räderwechsel. Na wem es Spaß macht.

    Das muss jeder selber wissen, wie viel Lebensqualität und Budget wegen einem eigenen Auto in der Innenstadt flöten geht.
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  •   silberahorn
    (10049 Beiträge)

    17.12.2019 16:11 Uhr
    Carsharing
    ist gut, weil man unter verschiedenen Autotypen die Auswahl hat. Ich bin auch über die Bahncard 100 bei Flinkster.

    Ich habe mir übrigens schon in den 90ern hier in Karlsruhe ein Elektroauto gemietet. Es gab jemanden, der damals vermietete.
    Das war ein Abenteuer, weil mich keiner gehört hat und viele Fußgänger einfach nach Gehör und blind über die Straße laufen. Außerdem hat mich eine BMW-Fahrerin aggressiv von hinten dazu aufgefordert (mit Lichthupe) ihr den Weg frei zu machen. Zum Schluss war ich froh, dass wir es heil überlebt hatten. Mein Sohn war dabei. Er ist heute in der weltweiten Beratung zu Verkehrsplanung tätig.

    Alles keine Erfindungen von mir, genau wie auch mein bis heute nachweisbarer TV Auftritt bei Gottschalk im Jahr 1986. Nur im Karlsruher Rathaus meinte man mich mehr als einmal als "Idiotin" betrachten und behandeln zu dürfen. Man ist/war dort eben etwas rückständig. Hauptsache Karlsruhe wird noch schöner am Kronenplatz.
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  •   mueck
    (11228 Beiträge)

    17.12.2019 15:08 Uhr
    !
    Dachte ich 2007, als die Werkstatt meinte, in das (damals schon 1/2a ungenutzte auto) müsse man einiges investieren, wöllte ich es behalten. Also beschlossen, dass es eh nur noch ein Klotz am Bein ist und wertvollen Platz frisst, wo man auch die Fahrradflotte hinstellen könnte.
    2015 bei stadtmobil angemeldet, weil ich für eine Haushaltsauflösung im Norden 15/16 3x einen Transporter brauchte, aber seitdem auch das nicht mehr genutzt ...
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  •   mueck
    (11228 Beiträge)

    17.12.2019 15:10 Uhr
    +auch
    ... an passender Stelle zwinkern
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  •   Nachteule
    (701 Beiträge)

    17.12.2019 13:34 Uhr
    Carsharing ist eine Totgeburt - von wegen „Trend“
    Das kann man in einer sehr aufschlussreichen Studie nachlesen, über die sogar die grünorientierte Süddeutsche Zeitung berichtet:
    https://www.sueddeutsche.de/auto/carsharing-studie-staedte-probleme-1.4554329
    Und hier direkt zur Studie:
    https://www.atkearney.de/automotive/article/?/a/der-carsharing-mythos
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  •   mueck
    (11228 Beiträge)

    17.12.2019 15:19 Uhr
    !
    Da geht's hauptsächlich um das stationsfreie Autoteilen, das ist ein ganz anderes Geschäftsmodell fernab vom ursprünglichen Gedanken als beim erfolgreichen stadtmobil und dieses andere freie Modell bringt in der Tat wenig Entlastung, manchenorts sogar eher das Gegenteil.
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  •   andip
    (9960 Beiträge)

    17.12.2019 08:33 Uhr
    Und wie viele Privatautos
    kommen auf 1000 Einwohner?
    Ich schätze mal, mindestens 500.
    Dann ist es mit dem Carsharing doch nicht so weit her.
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  •   Chris23
    (406 Beiträge)

    17.12.2019 22:08 Uhr
    Und wieviele von dem 500 werden bewegt?
    Da ist doch die Crux an dem 'individual' Wagen, sie stehen über 90 der Zeit im Weg. Ein Stadtmobil kann vermutlich 5-6 privat Fahrzeuge abdecken.

    Da hat ein Stadtmobil eine deutlich bessere Auslastung, auch wenn es sicher noch nicht ideal ist und nicht der Kern sondern die Ergänzung eines Mobilität konzept ist. Zur Arbeit ist es wohl für die meisten nichts, da man dem Wagen entweder zur Station mit nehmen muss (ausser man wohnt und arbeitet im Stadtflitzer bereich). Ich mach momentan viel mit Bahn/Bus, und miete mir alle 1-2 Wochen ein Auto wenn ich es brauche. Was für mich eine Umstellung ist, das man vor dem bestellen sich gedanken macht was brauch - das imacht die Nutzung auch effizienter früher hab ich mit dem Kombi viel Luft produziert und trotzdem nicht alles Transportiert bekommen. Ich hab in letzter Zeit oft einen Transporter gebraucht, und fahr im nächsten Moment einen Aygo.
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