Stuttgart Proteste auch am KIT: Studenten demonstrieren für bessere Hochschulfinanzierung  

Land und Hochschulen ringen um Geld für die Universitäten. Die Studenten finden, dass die Politik zu wenig Mittel einplant. Nun gingen sie im ganzen Land auf die Straßen.

In mehreren baden-württembergischen Städten haben Studenten am Mittwoch für eine bessere Hochschulfinanzierung demonstriert. In Freiburg schätzte die Polizei die Zahl der Teilnehmer auf 300, auch in Stuttgart gingen Hunderte Studierende auf die Straße. In der Landeshauptstadt protestierten sie unter anderem auch vor dem Wissenschaftsministerium.

Die baden-württembergischen Hochschulen fordern deutlich mehr Geld vom Land, sie drohen andernfalls mit einem Abbau von Studienplätzen. Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, der Heidelberger Universitätsprofessor Bernhard Eitel, hatte bereits gewarnt, ohne eine ausreichende Finanzierung müssten spätestens im Jahr 2021 Leistungen wegfallen. Derzeit wird über einen neuen Vertrag der staatlichen Hochschulen mit dem Land verhandelt, in dem es um die Grundfinanzierung geht. Die Verhandlungen sind schwierig, weil das Land bei der Aufstellung des anstehenden Doppeletats 2020/2021 sparen will.

Nach Angaben des Bündnisses "hochgeschult - kaputtgespart" waren für Mittwoch Demonstrationen nicht nur in Stuttgart und Freiburg, sondern auch in Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg, Ulm, Stuttgart-Hohenheim, Tübingen, Konstanz und Friedrichshafen geplant. Dem Zusammenschluss gehören unter anderen die Landesstudierendenvertretung, die Landesrektorenkonferenz, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die DGB Hochschulgruppe Stuttgart sowie Jusos und Grüne Jugend Baden-Württemberg an.

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