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Karlsruhe Protest in Karlsruhe: Strabag-Mitarbeiter kämpfen für Zukunft

Am Strabag-Standort in Karlsruhe ist die Zukunft von 90 Mitarbeitern ungewiss: Ein Service-Vertrag für Telekom-Häuser läuft Ende 2018 aus. Verdi hat aus diesem Anlass am Dienstag, 28. November, um 12.30 Uhr, zu einer Protestaktion aufgerufen.

Der Vertrag zwischen dem Immobilien-Dienstleister Strabag Property and Facility Services (PFS) und der Deutschen Telekom (DTAG) wird nicht verlängert. Tausende Beschäftigte blicken laut Verdi in eine ungewisse Zukunft. Das betrifft auch viele Mitarbeiter in Karlsruhe.

Der Immobilien-Dienstleister Strabag PFS ist eine Tochter-Gesellschaft des österreichischen Baukonzerns Strabag. Die Strabag PFS hatte zehn Jahre lang die Gebäude der DTAG bewirtschaftet und war auch für technische Anlagen, Energieversorgung und Sendemasten zuständig.

90 Personen in Karlsruhe betroffen

Auf ka-news-Anfrage bestätigt eine Unternehmenssprecherin den auslaufenden Kontakt zwischen Strabag PFS und dem Bonner Telekommunikations-Unternehmen. "Unser Dienstleistungsvertrag mit der Deutschen Telekom läuft frühestens am 31. Dezember 2018 aus, spätestens jedoch am 30. Juni 2019. In den nächsten 13 bis 19 Monaten werden wir die Beschäftigungssituation derjenigen Mitarbeiter klären, die dem DTAG Account zugeordnet sind."

In Karlsruhe betreffe dies zirka 90 Personen. Man prüfe derzeit alle Optionen, auch einen Transfer zum neuen Dienstleister, hoffe aber, so viele Mitarbeiter wie möglich im Strabag Konzern halten zu können, heißt es von Seiten der Strabag PFS.

Die neuen Entwicklungen sind am Dienstag, 27. November, Hauptthema einer Betriebsversammlung der Strabag-PFS in Karlsruhe. Um die Öffentlichkeit auf die unsichere Situation bei Strabag PFS und deren Mitarbeiter aufmerksam zu machen, plant Verdi gegen 12.30 Uhr eine Protestaktion vor dem Bürgerzentrum Südwerk, in dem die Betriebsversammlung stattfindet.

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Kommentare (6)
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  •   heaven
    (811 Beiträge)

    29.11.2017 13:09 Uhr
    Die Telekom
    hat garantiert einen billigeren Anbieter wie Strabag gefunden.
    ...und warum wohl ist der billiger?
    Genau: Stichwort "Personalkosten"
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  •   andip
    (8849 Beiträge)

    29.11.2017 15:47 Uhr
    Dürfte der Fall sein
    Oder wie kann man diesen Satz noch interpretieren: "Man prüfe derzeit alle Optionen, auch einen Transfer zum neuen Dienstleister".
    Offensichtlich gibt es schon einen Nachfolger.
    Allerdings bestehen sogar Chancen, das der die bisherigen Mitarbeiter übernimmt. Denn die kennen sich vor Ort aus und wissen, wo was immer mal klemmt.
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  •   Ludwigsstammtischbruddler
    (765 Beiträge)

    28.11.2017 18:29 Uhr
    Bewerbungen schreiben
    wäre sicherlich sinnvoller als im Regen zu protestieren. zwinkern
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  •   lynx1984
    (2932 Beiträge)

    28.11.2017 19:21 Uhr
    Einfach einen neuen Dienstleistungsvertrag finden
    Schließlich hat man ja den einen Auftrag verloren - vielleicht ergibt sich aber auf dem Markt noch eine andere Gelegenheit die Dienstleistung der Strabag PFS anzubieten. Und mit Verlaub. Dass die Verträge nicht verlängert werden plumpst nicht einfach so vom Himmel...
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  •   andip
    (8849 Beiträge)

    29.11.2017 08:53 Uhr
    Eben
    Einfach nach neuen Firmen suche, denen man die Dienste anbieten kann.
    Hätte man eigentlich schon viel früher machen müssen.
    Oder hatte sich die Strabag ausschliesslich an die Telekom gebunden und darauf vertraut, dass das ewig so bleibt? Das wäre allerdings ein schwerer Fehler gewesen.
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  •   A320
    (281 Beiträge)

    28.11.2017 13:21 Uhr
    .
    Verdi "Handel Stuttgart" in Karlsruhe? Nein, Danke.
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