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Karlsruhe Projekt "bwirkt" in Karlsruhe gestartet: Forscher untersuchen Folgen des autonomen Fahrens auf den Verkehr

Seit Anfang Mai 2018 ist das Testfeld für autonomes Fahren in Karlsruhe in Betrieb. Auf den Strecken wird das automatisierte Fahren unter Realbedingungen erforscht und getestet. Wie sich die neue Art der Fortbewegung künftig auf den Verkehr auswirkt, untersucht das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) nun im Projekt "bwirkt".

Mit den Untersuchungen wollen die Wissenschaftler des KIT dabei vor allem klären, was das in den realen Straßenverkehr integrierte Testfeld für die Gesellschaft bedeutet und welche rechtlichen Fragen sich ergeben. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen dann Handlungsempfehlungen für Wissenschaft, Industrie und Politik abgeleitet werden können. Darüber informiert das KIT in einer Pressemeldung.

Bild: Tim Carmele

Projekt untersucht Folgen für Verkehrsfluss und -nachfrage

"Wenn in Zukunft mehr und mehr autonome Fahrzeuge unterwegs sind, wirkt sich das voraussichtlich auf das Verkehrsverhalten der Menschen und auf den Straßenverkehr selbst aus. Diese Entwicklung müssen wir abschätzen und darauf reagieren können", sagt Martin Kagerbauer vom Institut für Verkehrswesen (IfV), der das Projekt seitens des KIT leitet.

Bild: myh

Der Fokus liege dabei auf den Auswirkungen auf den Verkehrsfluss und die -nachfrage. Unter anderem wollen die Wissenschaftler des IfV herausfinden, ob sich das automatisierte Fahren auf die Zahl der Fahrten sowie Fahrtweiten auswirkt und ob sich die Fahrtziele oder die Wahl der Verkehrsmittel verändern, heißt es in der Meldung weiter.

"bwirkt" mit 300.000 Euro gefördert

Koordiniert wird "bwirkt" vom Forschungszentrum Informatik (FZI), das auch die Analyse von technologischen, organisatorischen und datenschutzrechtlichen Aspekten des Testfelds durchführen soll. FZI-Vorstand J. Marius Zöllner erklärt: "Aus den daraus resultierenden Erkenntnissen werden wir Forschungs- und Ausbaubedarfe ableiten und als zielgruppenspezifische Empfehlungen in die Öffentlichkeit bringen." 

Das Projekt "bwirkt" hat eine Laufzeit von 36 Monaten und endet am 31. Dezember 2021. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg fördert es mit 300.000 Euro. Neben dem FZI und dem KIT ist auch die Landesagentur für Neue Mobilitätslösungen und Automotive Baden-Württemberg e-mobil BW an der Arbeit an dem Projekt beteiligt.

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Kommentare (7)
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  •   FG1961
    (208 Beiträge)

    17.02.2019 18:28 Uhr
    Und weltweit befinden sich
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   FG1961
    (208 Beiträge)

    17.02.2019 07:42 Uhr
    Es wurde ein weiteres (sinnloses) Projekt gefunden!
    Warum?
    1) Gibt es bereits darüber Untersuchungen
    2) Ist das Ergebnis bekannt
    - Es fahren mehr Menschen mit dem Auto.
    => Die Innenstädte erleiden ein Verkehrskollaps
    => Die Autobahnen erleiden ein Verkehrskollaps
    =>Taxi, Zug, Bus und Straßenbahnen werden nutzlos.
    - Weniger Unfälle
    => Das schwächste Glied in der Kette sitzt nicht mehr am Lenkrad
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  •   runner
    (419 Beiträge)

    17.02.2019 08:16 Uhr
    Phrasen,
    nichts als Phrasen.
    Es sei denn, Sie belegen Ihre Aussagen. Einfach so dahergeschwätzt gilt nicht als seriöses Ergebnis.
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  •   FG1961
    (208 Beiträge)

    17.02.2019 18:35 Uhr
    Phrasen?
    Einfaches Nachdenken reicht manchmal aus.
    Dazu braucht es keine Untersuchung.
    Das Ergebnis ist klar, jedoch der Weg dahin ist sozusagen "noch" nicht bewiesen.
    Ebenso wird ein UBER-Freigabe das Verkehrsaufkommen ansteigen lassen.
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  •   schoenix
    (105 Beiträge)

    19.02.2019 10:49 Uhr
    Untersuchung
    So ohne weiteres ist das nicht 100%ig klar. Es gibt da schon noch ein paar andere Dinge, die es zu bedenken gilt und es hängt auch von der konkreten Gestaltung des autonomen Fahrens ab. Wenn man die Dinger einfach anfordern kann, dann braucht schonmal nicht jeder ein eigenes Fahrzeug, d.h. man hätte weniger Fahrzeuge und könnte bisherige Parkplätze freigeben, welche einen guten Teil des heutigen Straßenraums ausmachen. Wenn man dann eher so Kleinbusse oder Sammeltaxis als Ergänzung zum klassischen ÖPNV fahren lässt, dann kann man die Zahl der Fahrzeuge weiter senken. Klar kenne ich auch die Gegenargumente, wie Fahrzeuge, die sehr viele Leerfahrten haben etc.. Ich denke schon, dass man seriöse Untersuchungen braucht und nicht nur irgendwelche halbgaren Vermutungen.
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  •   malerdoerfler
    (5090 Beiträge)

    17.02.2019 07:38 Uhr
    So ein Minibus mag ja ganz witzig sein, aber
    wer garantiert, dass darin weder randaliert noch sonst etwas nicht vorgesehenes geschieht?
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  •   andip
    (9489 Beiträge)

    18.02.2019 15:46 Uhr
    Wer garantiert
    dass in grossen Bussen und Bahnen nicht randaliert oder sonst was nicht vorgesehenes passiert?
    Niemand.
    Aber passieren tut es da trotzdem nicht, also warum dann in dem Kleinem?.
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  •   schmidmi
    (1421 Beiträge)

    19.02.2019 15:47 Uhr
    Außerdem
    hat das Ding ja bestimmt Kameras drin, um die Sache hinterher ordentlich aufzuarbeiten grinsen
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