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Karlsruhe Neue Systeme: Stadtwerke Karlsruhe und EnBW bauen Partnerschaft aus

Die Stadtwerke Karlsruhe Netzservice Gesellschaft (SWKN) und die EnBW erweitern ihre Partnerschaft in der Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen im Themenbereich der intelligenten Messsysteme für Strom. Das kündigen beide Unternehmen in einer Pressemeldung an.

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Konkret geht es bei der Zusammenarbeit um den Aufbau und Abwicklung der sogenannten Gateway-Administration. Hintergrund dafür bildet laut Pressemeldung das "Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende", das im September 2016 in Kraft getreten ist. Es schreibt vor, dass ab 2020 in privaten Haushalten ab einem Jahresverbrauch von 6.000 Kilowattstunden intelligente Messsysteme verpflichtend sind.

Bis zum geplanten Betriebsstart Anfang 2018 werden die beiden Unternehmen, wie diese in einer Pressemeldung mitteilen, im Rahmen eines Pilotversuchs dem Zusammenspiel zwischen Gateways und Administrationssystem einen Feinschliff verpassen.

Rund 20.000 Messsysteme im Karlsruher Netzgebiet

Die Unternehmen erklären weiter: Die Messsysteme setzen sich aus elektronischen Zählern in Verbindung mit Gateways zusammen – einer Art Datendrehscheibe, von der aus berechtigte Nutzer wie der Netzbetreiber, Lieferanten und vor allem der Netzkunde selbst Messdaten des Stroms empfangen können. Der Administrator parametriert die Gateways als eine Art "Daten-Treuhänder", setzt die Anforderungen der Berechtigten in Befehle um oder organisiert Aktualisierungen der verwendeten Software.

In der Endausbaustufe werden, laut SWKN und EnBW, rund 20.000 Messsysteme im Karlsruher Netzgebiet installiert. Aber auch Gas-, Wasser- und Wärmezähler sollen in Karlsruhe den Weg ins digitale Zeitalter finden. "Gerade dieser Mehrspartenansatz macht den Erfahrungsaustausch mit den Karlsruhern besonders wertvoll" meint EnBW-Projektleiter Andreas Mohren.

In insgesamt drei Feldtestphasen desProjekts für den Smart Meter Rollout in Deutschland wurden die neue Technik, Prozesse und Systeme praktisch erprobt. Inzwischen sind etwa 1.000 intelligente Messsysteme in den Netzgebieten von Karlsruhe und Netze BW im Einsatz. 

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Kommentare (3)
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  •   107
    (172 Beiträge)

    17.04.2017 19:29 Uhr
    "big brother is watching you"
    wenn´s mit englischen Wörtern losgeht, ist gleich mal der Wurm drin !"
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  •   Beiertheimer
    (853 Beiträge)

    16.04.2017 16:13 Uhr
    Da ist die nächste Strompreiserhöhung
    schon vorprogrammiert. Von dieser Technik hat der Kunde keinen Vorteil. Zum Einen kann er den Stromverbrauch eh nicht direkt beeinflussen und zum Anderen kann er dort wo er den Stromverbrauch wissen will Zwischenzähler einbauen.
    Über einen Zeitraum reicht der Blick auf den Zähler und wenn man rechnen kann hat man auch ein Ergebnis.
    Fazit: Unnötig
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  •   Torflut
    (2158 Beiträge)

    16.04.2017 15:27 Uhr
    Das kostet
    in der Zukunft nur Arbeitsplätze, an den Kunden, wird die Kostenersparnis bestimmt nicht weitergereicht. Teilweise wird schon heute, bei den Stadtwerken , mit Leihkräften gearbeitet. Was wird nicht alles unternommen, um 30 Millionen Euro mehr an das Rathaus abzugeben.
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