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Karlsruhe Neubau in Oststadt: Medizinlabor MVZ zieht 2019 ein

In der Gerwigstraße wird ein neues Bürogebäude gebaut: Auf einer Fläche von zirka 9.000 Quadratmetern entstehen Labore und Büros für 370 Mitarbeiter des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Labor PD Dr. Volkmann und Kollegen. Der Einzug in das neue Gebäude ist für die erste Jahreshälfte 2019 geplant.

Zwischen Straßenbahndepot des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV), Ditib-Moschee, der Einkaufzeile mit Lidl, Alnatura und Getränkehandel Streb sowie dem Baby-Center entsteht derzeit in der Gerwigstraße 67 ein neues Bürogebäude. Am Dienstag, 23. Januar, erfolgte der offizielle Spatenstich - 2019 soll der neue Arbeitsplatz der 370 Mitarbeiter fertiggestellt werden.

Baukosten: 20 Millionen Euro. Zuvor befand sich auf dem Gelände die Isenmann GmbH: Die Karlsruher Firma, welche auf Siebböden spezialisiert ist, bezog Anfang des Jahres 2017 die neuen Geschäftsräume in Hagsfeld, Am Storrenacker.

Isemann Firmenschild
(Symbolbild) | Bild: cob

In seiner Ansprache berichtet der Geschäftsführer Martin Volkmann von einer 5-jährigen Planungsphase, die dem Bau voran stand. Die künftigen Räume werden rund 9.000 Quadratmeter haben. Bislang musste sich die Firma auf 6.500 Quadratmetern zurecht finden. Der Platzmangel führte dazu, dass 2015 die Verwaltung ausgelagert werden musste. Nach der 18-monatigen Bauzeit findet sich die Firma dann an einem gemeinsamen Standort wieder.

"Ein Neubau in der Stadt ist eine bedeutendes Bekenntnis zur Fächerstadt", so die erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung habe man sich bemüht ein geeignetes Gelände für die Expansion zu finden. Nur durch den Umzug von Isenmann sei ein geeignetes Gelände gefunden worden.

MVZ analysiert medizinische Proben

Das neue Gebäude soll ein hochmodernes medizinisches Versorgungszentrum beherbergen: Ärzte für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Hygiene, Transfusionsmedizin und Humangenetik werden laut Arbeitgeber MVZ hier vertreten sein. Gearbeitet wird auf den Gebieten Diagnostik, Logistik aber auch Ver- und Entsorgung. Im MVZ werden Proben von Ärzten, Kliniken und Instituten analysiert - sie werden sowohl aus der Region als auch europaweit zur Diagnose eingesandt. Weiterhin leitet das MVZ externe Krankenhauslabore, stellt die ärztliche Leitung der privatärztlichen Laborgemeinschaft Karlsruhe und betreibt eine hauseigene Testenwicklung und -herstellung.

Das Labor gehört seit 2006 zur "Limbach Gruppe SE", welche den Neubau finanziert. 1978 gegründet, trug das MVZ bis zum Ausscheiden des gleichnamigen Laborgründers im Jahr 2013 den Namen "Labor Professor Seelig". Seit 2009 ist das Labor als medizinisches Versorgungszentrum tätig. Die Geschäftsräume befinden sich bis zum Umzug 2019 weiterhin in der Kriegsstraße 99. Aktuell sind laut Firmenhomepage zehn Fachärzte, zirka 20 Naturwissenschaftler und weitere 300 Mitarbeitern beschäftigt.

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Kommentare (12)
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  •   Laetschebachschorsch
    (3088 Beiträge)

    24.01.2018 08:30 Uhr
    Scheeh
    uff jede Fall besser als a Moschee grinsen
    Nur dreistöckig bauen? Und wie hoch ist das ENBW- Gebäude auf der anderen Straßenseite?
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  •   Laetschebachschorsch
    (3088 Beiträge)

    24.01.2018 08:38 Uhr
    Ergänzung
    Einmal das Gebäude von der Seite Gerwigstraße betrachten.
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  •   Kartoffelsalat
    (510 Beiträge)

    23.01.2018 22:40 Uhr
    ka-news
    Zeigt im Artikel ein Bild vom alten Firmenschild. Schreibt dann den Firmennamen falsch...
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  •   likeka
    (340 Beiträge)

    23.01.2018 20:35 Uhr
    Warum?
    Warum wird hier wieder nur ein bis dreistöckig gebaut??
    An dieser Stelle hätte man viel höher bauen können und damit viel Fläche sparen.
    Ich glaube so langsam, die Stadt hat doch kein Flächenproblem. Das kann doch wirklich nicht sein, so innenstadtnah einen großteils eingeschossigen Neubau zu erstellen.
    Und vor einer Woche war von einem Hochhauskonzept die Rede, das ist einfach nur zum lachen! Wobei, eigentlich sollte man eher weinen.
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  •   andip
    (9161 Beiträge)

    24.01.2018 08:49 Uhr
    Man muss es schon dem Bauherr überlassen
    wie viele Etagen und Platz für sein Gebäude gebraucht wird.
    Bauherr ist nicht die Stadt sondern die Firma MVZ.
    Die Stadt hat da nichts mit zu reden, also mach nicht die wieder für etwas verantwortlich, wofür die gar nicht verantwortlich ist.
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  •   hajmo
    (4049 Beiträge)

    24.01.2018 08:57 Uhr
    Die Stadt kann da schon mitreden
    Die Stadt kann festlegen, wie die Gebäude auszusehen haben Z.B. bei Größe, Dachform, Erscheinungsbild und und und
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  •   andip
    (9161 Beiträge)

    24.01.2018 15:44 Uhr
    Schon
    Aber sie kann nicht verlangen, das jemand grösser baut als man es braucht.
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  •   hajmo
    (4049 Beiträge)

    24.01.2018 16:44 Uhr
    Falsch!
    Im Bebauungsplan kann festgelegt werden, dass an dieser Stelle nur Häuser mit X Stockwerken gebaut werden um ein einheitliches Straßenbild zu schaffen. Sieht ja blöd aus, wenn einer nur Einstöckich baut und der daneben ein Hochhaus. Die Stadt kann sogar die Fasadenfarbe festlegen. War mal vor Jahren beim Schuppi großes Thema.
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  •   betablocker
    (3546 Beiträge)

    24.01.2018 17:03 Uhr
    In Malsch
    scheint man bezüglich der Fassadenfarbe sehr grosszügig zu sein. Und in einigen anderen Orten auch, wenn man da sieht wie so manch Blinder oder Geschmacksbefreiter sein Haus angestrichen hat.
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  •   hajmo
    (4049 Beiträge)

    24.01.2018 17:05 Uhr
    Malsch?
    Da war doch was/wer.....
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