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Karlsruhe Mietspiegel Karlsruhe: Was kosten hier die Wohnungen?

Wie hoch ist die ortsübliche Miete? Zahle ich zu viel, oder kann der Vermieter eigentlich noch mehr verlangen? Wer sich diese Frage stellt, kann ab Januar eine Antwort im neuen Mietspiegel 2017 für Karlsruhe finden.

Der neue Karlsruher Mietspiegel erscheint am 2. Januar 2017. Die Dokumentation zur ortsüblichen Vergleichsmiete für nicht preisgebundenen Wohnraum im Stadtgebiet ist gegen eine Schutzgebühr von 6,50 Euro erhältlich.

Der Karlsruher Mietspiegel wurde auf Basis einer groß angelegten Datenerhebung erarbeitet. Er bietet Mietern und Vermietern eine gute und verlässliche Orientierungshilfe und trägt dazu bei, Mietstreitigkeiten zu versachlichen und gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen den Mietparteien zu vermeiden. Der entsprechend der gesetzlichen Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) erstellte Mietspiegel, der für 2017 und 2018 gilt, wurde vom Gemeinderat am 22. November als qualifizierter Mietspiegel anerkannt.

Zuvor hatten bereits die Interessenverbände Haus & Grund Karlsruhe, der Mieterverein Karlsruhe, der Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen (vbw), Karlsruher Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften sowie die Geschäftsstelle des örtlichen Gutachterausschusses und der Fachbereich Immobilienwirtschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ihn als qualifizierten Mietspiegel nach Paragraf 558d BGB anerkannt. Sie alle waren an der Erstellung des Mietspiegels durch die Stadt Karlsruhe beteiligt.

Nur als gedruckte Broschüre erhältlich

Der Mietspiegel ist ausschließlich als gedruckte Broschüre erhältlich. Gegen Barzahlung gibt es ihn im neuen Jahr beim Amt für Stadtentwicklung – Statistikstelle, Zähringerstraße 61 (Erdgeschoss, rechter Flügel, Zimmer 26) und zwar montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie 14 bis 15.30 Uhr.

Richtig sind Interessierte zudem beim Liegenschaftsamt, Lammstraße 7a (viertes Obergeschoss, Zimmer E427), montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie 14 bis 15.30 Uhr (donnerstags bis 17 Uhr). Auch beim Stadtamt Durlach und in den Ortsverwaltungen wird man zu den üblichen Öffnungszeiten fündig. Mitglieder erhalten den Mietspiegel außerdem bei den Interessenverbänden Haus & Grund Karlsruhe e. V. sowie Mieterverein Karlsruhe e. V.

Wer einen Mietspiegel zugesandt haben möchte, wendet sich an das Amt für Stadtentwicklung (Stadt Karlsruhe, Amt für Stadtentwicklung – Statistikstelle, 76124 Karlsruhe). Die Statistikstelle ist für Bestellungen und Auskünfte (keine Rechtsberatung) erreichbar unter 0721/133-1232 oder per E-Mail unter statistik@karlsruhe.de. Zur Schutzgebühr kommen hier 1,60 Euro Versandkosten hinzu. Der Versand erfolgt mit Rechnung. Darüber hinaus kann der Mietspiegel ab Januar 2017 auch online über ein Web-Formular unter www.karlsruhe.de/b4/buergerdienste (über Rubrik Wohnen) direkt bestellt werden.

Der erste Karlsruher Mietspiegel wurde 2013, die Fortschreibung 2015 erstellt. Auch die älteren Versionen des Mietspiegels sind bei Bedarf weiterhin erhältlich.

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Kommentare (11)
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  •   Malerdoerfler
    (4652 Beiträge)

    28.12.2016 09:51 Uhr
    Ist der Fehler
    Immer noch nicht korrigiert?
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  •   Malerdoerfler
    (4652 Beiträge)

    27.12.2016 23:12 Uhr
    Mietspiele 2017
    Ich freu mich schon!
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  •   de.schwule.sascha
    (185 Beiträge)

    27.12.2016 12:54 Uhr
    Mietspiegel
    So ein Betrug!
    Ein Schummelspiel bei dem jeder "normale" Bürger verliert.
    Dasselbe mit Rentnern die 47 Jahre arbeiteten und am Ende nur 890Euro rausbekommen und sich ALLEINE nicht mal ne Miete leisten können.
    Die Renten&Co hätte man dem Euro anpassen müssen.
    Und sovieles mehr.
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  •   calamar
    (90 Beiträge)

    27.12.2016 09:04 Uhr
    Also ist das alles nur ein Spiel...
    ... das Mietspiel 2017. Nichts für Besitzer von Eigenheimen, gell...
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  •   Originalteil
    (1242 Beiträge)

    27.12.2016 15:11 Uhr
    Es dürfte
    in der Natur der Sache liegen, dass Besitzern von selbstbewohnten Wohnungen und Häusern das Mietspiel relativ egal ist.
    Die interessieren sich eher für den eventuell zu erzielenden Verkaufspreis. Welcher natürlich wiederum auch mit den Mietpreisen korreliert. Allerdings kann man meines Wissens bei privater Vermietung im Gegensatz zu gewerblicher Vermietung oder Verkauf keinen beliebig hohen Preis verlangen.
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    27.12.2016 20:45 Uhr
    Verlangen kannste alles.
    Wenn du einen Mieter findest, der das ohne Murren bezahlt, ist der Mietspiegel für den Orkus.
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  •   udoh
    (1727 Beiträge)

    27.12.2016 08:07 Uhr
    Wieder mal Extragebühren
    Ob man ein Mietspiegel positiv oder negativ sieht ist eine Sache. Im Rathaus hat man sich einfach mal dazu entschlossen. Aber zahlen muss für die Verwaltung mal vier der Bürger.
    In logischer Konzequenz kassieren Kotz dan irgendwann nicht nur bei Falschparken sondern auch für "so ihre Nachbarn gebeten etwas leiser zu sein, macht dann 38.99 EUR" oder die Polizei: "Einbrecher in ihrer Wohnung nicht mehr erwischt: Anfahrt 50 EUR, Anzeige gegen unbekannt austellen 35,99 EUR, .....)

    Als ob wir nicht schon genug Steuern abdrücken, jetzt erfindet die Vewaltung neuen "Service" und lässt ihn auch noch extra bezahlen...
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  •   zahlenbeutler
    (1096 Beiträge)

    27.12.2016 10:48 Uhr
    Es ist
    eine Schutzbegühr, bei Bedarf kann man den Mietspiegel zusammenrollen und etwa einem Räuber auf den Kopt hauen oder z.B. bei atomarer Strahlung kann man den Mietspiegel über den Kopf ziehen und schon ist man geschützt, da gebe es noch zig Beispiele wie man ihn als Schutz gebrauchen kann.
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  •   udoh
    (1727 Beiträge)

    27.12.2016 11:20 Uhr
    Schutzgebühr???
    Wen oder was "schützt" denn die Gebühr? Die Stadtkasse? Tunnelausgaben?
    Bekommen die Bürger, die durch das zeitaufwendige Ausfüllen umfangreicher Fragebögen die Auswertung ermöglicht haben davon auch nur einen Cent oder eher die nächste Mieterhöhung?

    Ist ein PDF zum Download unterm Strich nicht für alle preiswerter?
    Oder hats die baustellengebeutelte Kasse so nötig???
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  •   Laetschebachschorsch
    (3088 Beiträge)

    27.12.2016 07:55 Uhr
    Mietspiel
    Ist das Wort ein Versehen, oder wurde es bewusst gewählt? Es ist auf jeden Fall recht hintergründig :-;
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