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Karlsruhe Mietpreise in Karlsruhe: Das sind die teuersten Stadtteile

Das Center for Real Estate Studies (CRES) hat eine neue Marktstudie zum Karlsruher Mietangebot veröffentlicht. Die durchschnittliche Kaltmiete in Karlsruhe ist innerhalb des vergangenen Jahres kaum gestiegen und im Vergleich mit Freiburg oder Stuttgart verlangen die Vermieter in der Fächerstadt mit durchschnittlich 9,29 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter deutlich weniger als die Landesnachbarn.

Angenehme Miet-Temperaturen in Karlsruhe: Auch im Vergleich zu den anderen Großstädten in Baden-Württemberg bleibt der Mietmarkt in Karlsruhe mit 9,29 Euro pro Quadratmeter moderat. Denn die Mieten in Freiburg liegen mit 10,96 Euro Quadratmeter-Kaltmiete knapp unter 11 Euro, während Stuttgart mit 11,84 Euro bereits fast einen Euro teurer ist.

Miet-Spitzenreiter in Karlsruhe ist nach Auswertung des CRES ist die Nordweststadt mit 10,35 Euro pro Quadratmeter. Die günstigsten Mieten finden sich in mit 8,07 Euro in Grünwettersbach, was aufgrund der Randlage nicht weiter verwunderlich sein dürfte.

Überraschender ist die Tatsache, dass die zum Unistart im vierten Quartal zu erwartenden Mietsteigerungen weitgehend ausgeblieben sind. So stehen den vier Regionen mit Mietsteigerungen um fünf Prozent (u.a. Innenstadt-Ost und Nordweststadt) immerhin acht Regionen gegenüber, in denen sogar rückläufige Mietentwicklungen gemessen werden.

Neben den Erstsemestern scheinen also auch zahlreiche Absolventen für die starken Bewegungen auf dem Markt sorgen. Darauf deutet auch die Tatsache hin, dass die Anzahl inserierter Wohnungen im letzten Quartal 2016 rund acht Prozent über dem vorherigen Wert lag, so die Studie.

Das Immobilienwetter – was steckt dahinter?

Als Immobilien- oder auch Mietwetter wird eine vom Hochschulinstitut CRES erstellte Marktstudie bezeichnet, die quartalsweise das Karlsruher Mietangebot erfasst und auswertet. Neben Durchschnittspreisen werden die Zahlen angebotener Wohnungen ins Verhältnis zur Bestandsbevölkerung gesetzt. Damit kann man eine Wahrscheinlichkeit abschätzen, zum regionalen Durchschnittspreis auch eine Wohnung zu finden.

 

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  •   ka-lex
    (1649 Beiträge)

    24.03.2017 17:53 Uhr
    Diese "Studie" bezieht sich hauptsächlich
    auf studentisches Wohnen und auch da nur auf veröffentlichte Angebote. Der generelle Wohnungsmarkt ist überhaupt nicht tangiert.
    Die Angabe einer Durchschnittskaltmiete für die ganze Stadt ist reine Zahlenspielerei. Daraus kann man absolut gar nix ablesen.
    Darüber hinaus sind m²-Preise für "Studentenbuden" sowieso deutlich höher als für normale Wohnungen.
    Habe erst heute wieder gelesen: 1-Zimmer-Wohnung Kapellenstraße, 15 m², 320 Euro kalt.
    Vergessen!
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  •   lynx1984
    (3229 Beiträge)

    24.03.2017 12:22 Uhr
    Traue Keiner Statistik...
    Aus dem Artikel geht leider nicht hervor warum so ein komischer Betrachtungszeitraum "vom 2. Quartal zum 4. Quartal" gewählt wurde. Leider ist auch nichts zu Fallzahl gesagt ob da nun 10 oder 100 Wohnungen je Stadtteil ausgewählt wurden, noch wie Beschaffenheit (Alter, Ausbauzustand, usw.), welche Immobilientypen (Wohnungen, Häuser, Penthäuser, Reihenhäuser usw.) oder die Lage der Immobilien war.Ohne das ist eine solche Studie leider nichtssagend. Ich befürchte sogar, dass der "Anstieg" der Mieten in Knielingen durch das neue Wohngebiet Knielingen 2.0 kommt, welches schlichtweg die Fallzahl an Neubau-Wohnungen in der Stichprobe für den Stadtteil erhöht.
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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    24.03.2017 15:01 Uhr
    Interessant
    wäre der Anteil eigengenutzter Wohnungen und Häuser in Knielingen 2.0. Der dürfte sehr hoch sein, genauso wie es die Preise sind. Wer da was zum Vermieten kauft muss ja ewig warten bis es mal was abwirft.
    Ansonsten sind die Preise nachvollziehbar, Oststadt und Nordweststadt wegen Uni, FH und PH am höchsten, alle Stadtteile im geschlossenen Stadtgebiet innerhalb eines relativ kleinen Deltas, aussenliegende Stadtteile etwas günstiger.
    Ausreisser sind die eigentlich teuren Stadtteile Rüppurr und Durlch, aber das deutet auf sehr stabile langjährige Mietverhältnisse hin.
    Daxlanden und Grünwinkel sind ein bisschen komisch.
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  •   SagMalWas
    (328 Beiträge)

    24.03.2017 12:10 Uhr
    das
    ist eine Sichtweise. Meine Mieter will ich nicht ausquetschen so gut es geht.
    Die Renditen sind auch mit 7 € p. qm noch ok. Mein Geld vermehrt sich, Rücklagen für Renovierung incl.

    Eigentum verpflichtet. Hieß es früher mal...
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  •   InKa
    (816 Beiträge)

    24.03.2017 12:01 Uhr
    das
    habe ich auch gerade festgestellt !
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  •   Nachteule
    (687 Beiträge)

    24.03.2017 11:50 Uhr
    Eine sehr interessante Tabelle
    die mir zeigt, dass ich meine Wohnungen viel zu billig vermiete. Da ich vorwiegend an Studenten vermiete, kann ich das leicht ändern, da hier öfter aus- und eingezogen wird, als bei Familien.
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