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Karlsruhe L 'Oréal Karlsruhe: Shampoo von Hagsfeld bis nach Mexiko

L'Oréal steht ganz im Dienste der Schönheit: Wohlduftende Shampoos, pflegende Schönheitscremes und allerlei Kosmetika für die Frau. Mit einem Jahresumsatz von rund 23 Milliarden Euro und über 72.000 Mitarbeitern ist der 1907 gegründete Konzern weltweit das größte Kosmetikunternehmen. Doch welche Arbeit steckt eigentlich hinter den Produkten, die Schönheit versprechen? ka-news hat im Karlsruher Logistikzentrum hinter die Kulissen geschaut.

Auf rund 40.000 Quadratmetern Fläche läuft die Produktion in Karlsruhe auf Hochtouren. Hier befindet sich die einzige Produktionsstätte der L'Oréal-Gruppe in Deutschland - sie gehört zu den größten und modernsten L'Oréal-Zentren in Europa. Ihre Türen hatte sie am "Tag der Logistik" geöffnet.

Das Hagsfelder Logistikzentrum verteilt die Marken L'Oréal Paris, Garnier und Maybelline sowie die Friseurartikel auf den deutschen und österreichischen Märkten. Die Produktion in Karlsruhe konzentriert sich ganz auf den Bereich Pflege, während Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb und Controlling ihren Sitz in Düsseldorf haben.

Karlsruher Logistikzentrum versendet im Jahr 50 Fußballfelder voll Produktpaletten

In Karlsruhe werden die Geschäftsbereiche Consumer Products, Professionelle Produkte und Industrial Distribution vereint. Rund dreißig Lkw mit Ware kommen täglich im Hagsfelder Lager an. Im Jahr sind das insgesamt 300.000 Produktpaletten. 350.000 Paletten werden jährlich dagegen von Karlsruhe aus nach ganz Europa und in die Welt, wie etwa nach Neuseeland, Australien oder Mexiko, gesendet. Das sind rund fünfzig Fußballfelder voll mit L'Oréal-Produktpaletten.

Um einen bestmöglichen Ablauf zu gewährleisten, arbeitet der Konzern mit drei speziellen Geräten: Dem Shopeur, dem Piceur und der PEEM, einer automatischen Kommissionieranlage. Diese Geräte helfen dem Arbeiter, die richtige Art und Anzahl der Produkte im Lager zu finden. Damit ist es schier unmöglich, falsche Artikel zu versenden. Da selten ein Lager so hoch gebaut ist, wie das in Karlsruhe, benutzt das Logistikzentrum zudem extra angefertigte Stapler. "Im Lager haben wir zirka 35.000 Stellplätze für die Produkte. Das ist eine Auslastung von 95 Prozent", erklärt der Teamleiter des Wareneingangs, Alexander Bicking, den Besuchern.

Er erläutert, dass die Themen Sicherheit und Umwelt in der Karlsruher Produktionsstätte oberste Priorität haben: "Wir sind bereits sieben Jahre unfallfrei. Alle unsere Mitarbeiter sollen hier morgens ankommen und nachmittags gesund wieder rauslaufen", berichtet auch Projektleiter Sven Bagger stolz. Auch der Umweltschutz stehe in Karlsruhe besonders hoch. Vor allem auf den Wasser- und Energieverbrauch sowie auf Abfälle und Müllverwertung werde geachtet.

"Unser Leben schöner machen"

Doch auch der weltweite Marktführer ist noch nicht am Ende seiner Ziele angelangt. Unter dem Motto "Unser Leben schöner machen" will L´Oréal zukünftig vor allem selektiver handeln. Es sollen nach den Vorstellungen des Konzerns nur noch Produkte auf den Markt gebracht werden, die einen echten Mehrwert für die Konsumenten darstellen.

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Kommentare (91)
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  • unbekannt
    (51 Beiträge)

    21.04.2014 18:51 Uhr
    90 kommentare
    beschäftigen sich mit shampoo, 30 mit den steigenden einbrüchen!

    da sieht man mal, den leuten geht es noch sehr gut. aber nicht mehr lange. in diesem jahr 31 % mehr einbrüche innerhalb eines jahres. anstieg exponentiell. wird lustig werden.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    21.04.2014 02:10 Uhr
    Mir unverständlich
    wie man dieses teure Zeug kaufen kann wenns auch Balea gibt.
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  •   haudegen*
    (109 Beiträge)

    20.04.2014 23:29 Uhr
    verkehrte welt....
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • unbekannt
    (361 Beiträge)

    20.04.2014 23:53 Uhr
    Freiheit
    Hallo Haudegen,

    das Volk wählt die Politiker, aber das Volk ist unzufrieden. Es werden immer jene gewählt, die wider des Volkes regieren. Das kenne ich.

    Ein neues System muss her, eine friedliche Revolution. Solange muss man eben jene wählen, die innerhalb des Systems am gewissenhaftesten sind. Meiner Ansicht nach Grüne und Linke.

    Sie wollen einen Benz fahren? Nun, das können Sie ja, aber ich finde es nicht sinnvoll. Außer Sie brauchen wirklich ein Auto, weil Sie zum Beispiel auf dem Land leben. Aber in der Stadt machen Autos nur Dreck.

    Ihre Tierliebe zu Ihrem Hund macht mich sehr verlegen. Sie scheinen ein ökologisches Gewissen zu haben, es leider nicht leben zu können traurig

    Tierversuche müssen abgeschafft werden. Wöllten Sie, dass Ihr Hund gequält würde?
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    21.04.2014 16:34 Uhr
    Maren
    Eine friedliche Revolution wäre sicherlich verlockend. Aber doch bitte nicht unter den grünen Fahnenschwenkern, die außer Bevormundung und Gängelei nichts zu bieten haben! Weil dann braucht man keine Revolution dafür... Revolution steht doch für mehr Freiheiten und nicht für weniger! Das war zumindest früher mal so...
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  •   intrinsisch
    (60 Beiträge)

    21.04.2014 10:26 Uhr
    Liebe Maren!
    Ihre Versuche, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, in Ehren, ob das mit Parolen-artigen Aussagen alleine gelingen wird, weiß ich nicht. Ein wenig mehr Aufklärung als das Aufstellen von Forderungen müsste es vermutlich schon sein. Zu Tierversuchen kann ich Ihnen einen heißen Tipp geben: die Konzerne und Firmen werden zwar immer als der Quell allen Unheils dargestellt, tatsächlich ist jedoch der Gesetzgeber schuld. Würde es entsprechende Vorschriften nicht geben, würde kein Konzern der Welt Tierversuche durchführen. Personal, Material, Tiere, Arbeitszeit - das alles kostet Geld. Geld, welches man ohne entsprechende Vorschriften nicht ausgeben würde => Gesetze. Also muss man auf wen einwirken? Richtig! Den Gesetzgeber. Stundenlanges Demonstrieren vor Firmen ist reichlich sinnlos.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    21.04.2014 01:02 Uhr
    Das Auto
    heisst Mercedes und nicht Benz.
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  •   Esslinger
    (333 Beiträge)

    21.04.2014 01:22 Uhr
    Danke!
    Wenigstens ein Badenser, der die schwäbischen Errungenschaften zu schätzen weiß grinsen
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  •   Wuehlmaus
    (3488 Beiträge)

    21.04.2014 17:09 Uhr
    So ein Pech aber auch
    daß Daimler-Benz in Mannheim gegründet wurde. Und die erste Frau ist von Mannheim nach Pforzheim (Baden) gefahren.

    Nur weil wir Badener Entwicklungshilfe leisten wollen, sitzt Daimler jetzt in Stuttgart. Aber undankbar wie die Schaben sind, wird so etwas schnell vergessen. zwinkern
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    21.04.2014 22:45 Uhr
    Wo bei der Fusion
    von Daimler und Benz die entscheidende Unterschrift geleistet wurde weiss ich nicht, aber der Firmensitz war Berlin.
    Und Daimler hat mit Mannheim sicher nichts zu tun.
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