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Stuttgart Verkehr der Zukunft: Großraum Karlsruhe wird Testregion für autonomes Fahren

Der Großraum Karlsruhe hat den Zuschlag als Testregion für autonomes Fahren bekommen. Das teilte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart mit.

Winfried Hermann spricht
Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: M. Murat/Archiv |

Für das vom Land Baden-Württemberg geförderte "Testfeld zum vernetzten und automatisierten Fahren" hatten sich drei Großräume beworben - neben Karlsruhe/Bruchsal/Heilbronn auch Stuttgart/Ludwigsburg und Ulm.

Das Land will die Testregion mit 2,5 Millionen Euro fördern. Noch 2016 sollten Mittel für die Forschung aus dem Testfeld bereitgestellt werden, hieß es beim Ministerium. Davon profitieren demnach Forschungseinrichtungen aus allen Regionen.

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Kommentare (90)
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  •   dipfele
    (5614 Beiträge)

    07.07.2016 15:33 Uhr
    das ist kein Hirnfurz....
    ... das wird zur Realität. Man muss davon ausgehen, dass nicht jeder sein eigenen PKW mehr hat, der 22 Stunden am Tag nur rumsteht und Parkplatz wegnimmt. Sondern das ist für Carsharing bestens geeignet. In Holland wird das mit LKW ausprobiert. Die können dann im 10 Meterabstand direkt hintereinander fahren und brauchen den Bremsabstand nicht mehr einhalten.
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  •   Kruppstahl
    (1031 Beiträge)

    07.07.2016 18:37 Uhr
    Genau, dipfele
    Es macht auch viel Sinn LKW Kolonnen mit 10m Abstand fahren zu lassen.
    Fahrzeuge auf der Mittelspur können seitlich angebrachte Schilder dann kaum noch erkennen.
    Der Bremsabstand muß eingehalten werden, weil der "Fahrer" letztendlich die Kontrolle behalten können muß.
    Außerdem wollen möglicherweise Fahrzeuge von der Mittelspur auch mal nach rechts, wenn sie von der Autobahn abfahren wollen. Für mich wären die 10m kein Problem, aber manche machen sich ja schon bei 50m Platz in die Hose.
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    07.07.2016 19:07 Uhr
    das alles geht nur
    wenn alle Fahrzeuge permanent kommunizieren. Sie sagen Ihrem Auto wo Sie rauswollen bzw. der Routenplaner weiß, wo Sie rausmüssen, der sagt das den LKWs, die machen eine Lücke auf und schon sind Sie runter von der Autobahn. Und zu was noch Schilder?
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  •   Indianer
    (147 Beiträge)

    09.07.2016 01:08 Uhr
    Es wird weiterhin KFZ geben, die nicht auf diese Art und Weise kommunizieren.
    Diese Fahrzeuge werden noch von Menschen gesteuert. Somit ist die 10m Geschichte absoluter Quatsch. Was ist denn, wenn die Signalübertragung der LKW Kolonne mal gestört ist? Bissle mitdenken schadet nicht. Es gibt auch eine Schnittmenge! Das können gewisse Leute aber nicht verstehen.
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  •   Eine_Armlaenge_Abstand
    (1122 Beiträge)

    09.07.2016 10:04 Uhr
    Solche Verkehrsleitsysteme
    müssen natürlich hochzuverlässig und fault-save ausgelegt sein. In etwa wie die Elektronik und software in Kampfjets. Aber machbar ist das nach heutigen Maßstäbe

    Das ist sicher nichts, was in den nächsten 20 Jahren kommen wird, wenn überhaupt. Der technische Aufwand rechtfertigt noch nicht den Nutzen. Wollte man nicht eher weg von überfüllten Autobahnen?

    Ich würde das eher als realistische Sciencefiction bezeichnen.

    Trösten Sie sich, Sie dürfen noch lange selbst ihr Fahrzeug steuern. Kein Grund zur Panik. zwinkern
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    09.07.2016 08:52 Uhr
    dafür gibt es dann
    Vorkehrungen. Zum Beispiel: die Autos bleiben stehen, wenn die Kommunikation nicht mehr klappt. Oder sie werden in Fernsteuerung genommen. Wenn man heute Drohnen in Pakistan von Deutschland aus steuern kann, wäre eine Notzentrale für sowas durchaus denkbar. Und ich bin sicher, es gibt viele Möglichkeiten,an die ich bis jetzt noch nciht einmal gedacht habe. Möglicherweise nimmt sich das Auto selbst in Steuerung, als autarker Roboter. Es muss ja auch wieder von der Autobahn herunter finden und sein Ziel alleine finden. Dann würde es vermutlich den Abstand wieder vergößern.
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  •   Indianer
    (147 Beiträge)

    09.07.2016 12:58 Uhr
    Nicht alles gelesen?
    ES WIRD WEITERHIN KFZ GEBEN; DIE VON HAND GELENKT WERDEN!

    Somit ist der 10m Abstand nicht haltbar. Straßenschilder sind deshalb auch vonnöten.
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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    07.07.2016 16:21 Uhr
    Ich gehe davon aus,
    dass für meine verbleibenden 20 Jahre alles so bleibt wie es ist und dass ich ganz normal autofahren werde. Was danach kommt ist mir vollkommen egal.
    Das ist eine Frage der Generation und womit man grossgeworden ist. Ich werde autonomes Fahren sicher nicht unterstützen.
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  •   mueck
    (11077 Beiträge)

    08.07.2016 09:21 Uhr
    ...
    ... und die 20 Jahre nach diesen 20 verbleibenden Jahren sind wir dann froh, dass unsere Autos wissen, wo wir wohnen ... zwinkern
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  •   vielfahrer
    (422 Beiträge)

    07.07.2016 18:37 Uhr
    auch Sie werden Ihren Beitrag leisten
    da warten wir doch mal in aller Ruhe ab, wie sich künftig Ihre Versicherungsprämien entwickeln werden, wenn Sie so ganz ohne Fahrassistenten etc. durch die Gegend rauschen.
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