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Karlsruhe "Unsere Innenstadt ist unsere Visitenkarte": Karlsruher City will sich als Einzelhandelsstandort bis 2030 neu aufstellen

Online-Handel boomt, die Kaufkraft wächst - aber der lokale Handel nicht: Die Stadt Karlsruhe fürchtet um die Existenz ihrer Einzelhandelsflächen in der Innenstadt und möchte als Einkaufsstadt wieder attraktiv werden. Dafür hat man 2017 eine entsprechende Studie beauftragt - jetzt wurden die daraus abgeleiteten Maßnahmen vorgestellt.

Der Trend zeigt in Richtung Online-Shopping, was macht das mit dem lokalen Handel und den Innenstädten? Karlsruhe hat für sich eine Antwort gefunden: Das Einkaufen in der Innenstadt wird zunehmend zum Event-Erlebnis - der verkaufsoffene Sonntag mit angegliedertem Stadtfest oder große Events wie die Schlosslichtspiele zeigen seit einigen Jahren bereits in diese Richtung: Öffentlicher Raum wird zum Erlebnisraum - und wenn man schon mal da ist, kann man auch ein bisschen Einkaufen.

Funktion des Einzelhandels wird weiter schwinden

Bestätigt wird diese Entwicklung durch eine externe Beraterfirma: Kundenbindung wird für den Einzelhandelsstandort Karlsruhe die Herausforderung der kommenden Jahre sein. Man befinde sich in einem Paradigmenwechsel, die Funktion des Einzelhandels wird weiter schwinden, so Christian Hörmann von der Cima Beratung und Management GmbH. Er stellte am Dienstag das entsprechende Gutachten für die Zukunft der Karlsruher City im Rathaus vor. 

Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels in Karlsruhe bis 2030
Christian Hörmann von der CIMA GmbH. | Bild: Sophia Wagner

Das "Gutachten zur Zukunftsfähigkeit der Karlsruher City als Einzelhandelsstandort 2030" wurde von der Firma Cima GmbH im Auftrag der Stadt Karlsruhe erstellt: Auf über 260 Seiten wurden Stadtentwicklung, Marketing, Regionalwirtschaft, Einzelhandel, Wirtschaftsförderung, Citymanagement, Immobilien, Organisationsberatung, Kultur und Tourismus analysiert.

Auf weiteren 140 Seiten werden entsprechende Maßnahmen präsentiert. "Wir haben kein 2050-Konzept gemacht, weil unser Ziel ist, umsetzbare Maßnahmen zu generieren die sehr schnell greifen", so Hörmann zum gesetzten Zeitrahmen bis 2030.

Ergebnisse: "Ernüchternd als auch chancenreich"

Zusammengefasst: Es steht nicht allzu schlecht um die Karlsruher Innenstadt, die Kaufkraft wächst, aber das Angebot nicht. Die Fächerstadt läuft daher Gefahr, ihre Einzelhandelsfläche zu verlieren: Eine Prognose besagt, dass bis 2022 etwa vier bis sechs Prozent Fläche entfallen könnte, also 7.000 bis 11.000 Quadratmeter.

Insgesamt befinden sich in der Karlsruher City 581 Einzelhandelsbetriebe mit einer Verkaufsfläche von 179.000 Quadratmetern. Der Einzelhandelsumsatz liegt laut Stadt bei 699,5 Millionen Euro - die Leitbranche ist dabei der Bekleidungsbereich mit einem Verkaufsflächenanteil von 43,4 Prozent.

"Die Ergebnisse sind sowohl ernüchternd, als auch chancenreich", so Frank Mentrup. Der Wandel im Einkaufsverhalten der Kunden stellt ein großes Problem dar. Doch dieses Verhalten kann sich auch positiv auf die Entwicklung auswirken: "Die Wohnungsfunktion in der Innenstadt gewinnt wieder an Bedeutung - unser Wohnanteil in den City-Bezirken bleibt seit Jahren mit 17.000 Einwohnern konstant stabil", sagt Mentrup.

Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels in Karlsruhe bis 2030
Oberbürgermeister Frank Mentrup. | Bild: Sophia Wagner

Hinzu kommen stadtbedingte Rahmenbedingungen wie die Baustellen der Kombilösung - diese sollen aber bis 2021 abgeschlossen, der Autotunnel unter der Kriegs- und der Straßenbahntunnel unter der Kaiserstraße fertig sein. Neue Aufenthaltsräume werden entstehen: Flanieren, Bummeln, Verweilen ist das Motto für die Zukunft - man will urbanes Flair mit Wohnqualität in der Innenstadt bieten. Wirtschaftlich setzt die Stadt auch auf die Ikea-Eröffnung im Sommer 2020

124 Maßnahmen wurden erarbeitet

Das Gutachten hat sich verschiedene Handlungsfelder angeschaut, darunter auch das Vermarkten der Stadt auf einer gemeinsamen Homepage im Internet, die Aufwertung von verschiedenen City-Bereichen und die Einbeziehung von Events bei Kultur, Sport und Zoo.

Insgesamt 124 Maßnahmen wurden für Karlsruhe erarbeitet und nach Prioritäten sortiert. Darunter auch Aufgabenbereiche, die bereits von der Stadt angegangen wurden, wie beispielsweise die Aufwertung der Östlichen Kaiserstraße oder die neue Homepage "Karlsruhe erleben". Die Maßnahmen werden nun von der Stadtverwaltung priorisiert nach Kurz- Mittel- und Langfristigkeit, der Gemeinderat soll noch im Sommer zur Studie Stellung nehmen können.

 

Was ist bereits in Bearbeitung und wird realisiert?

  • SOS - Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit
    Hierzu zählen erste Maßnahmen wie die SOKO Schmierfink sowie eine regelmäßigere Reinigung der Fußgängerzonen in der Innenstadt. Am Europaplatz haben sich unabhängig vom aktuellen Gutachten bereits Händler, Unternehmen und Immobilieninhaber in einer eigenen Initiative zusammengefunden und tauschen sich zu potentiellen Maßnahmen aus. Weiterhin hat die Stadt das "Sanierungsgebiet Östliche Kaiserstraße" initiiert, um dort wieder mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen. 
  • Schlüsselimmobilien für Stadtentwicklung im Fokus
    Auch hier sei man laut Oberbürgermeister Mentrup bereits aktiv: Immobilien in wichtiger Lage für die Stadtentwicklung beobachte man, um sie bei Verkaufsabsicht zu erwerben. Man stehe mit den Besitzern im Kontakt - im Fokus steht hier insbesondere die "zentrale Achse" zwischen Ettlinger Tor und Karlsruher Schloss.
  • Citymanagement neu strukturieren
    Mit Frank Theurer gibt es seit Februar einen neuen Geschäftsführer der City-Initiative Karlsruhe (CIK) - diese arbeitet nun eng mit der Karlsruher Marketing Event (KME) GmbH zusammen, dort soll der neue Bereichsleiter Citymarketing Dennis Fischer, Bottom-Up-Anregungen aus Dienstleistungen und Handel aus der CIK aufnehmen, in entsprechenden Gremien einbringen und erneut im Top-Down-Prozess an die Akteure zurückspielen.
  • Citybereiche strukturieren (und entwickeln)
    Die Cima GmbH hat die Karlsruher Innenstadt zur Strukturierung ihrer Arbeitsprozesse in verschiedene  Bereiche eingeteilt: Westliche Kaiserstraße bis Stephanienstraße inklusive Kaiserpassage, Zentrale Kaiserstraße, Waldstraße/Karlstraße/Erbprinzenstraße/Herrenstraße, Zentrale Achse (Zirkel, Marktplatz, Ettlinger Tor), Östliche Kaiserstraße und Östliche City. Eine entsprechende Studie der Stadt zur "Innenstadt von Morgen aus der Sicht von Studenten" bestätigt die Entwicklung der zentralen Achse als städtischen Aufenthaltsraum.

Was sind die Empfehlungen?

  • Zentrale Achse - Zirkel/Marktplatz/Ettlinger Tor
    In diesem Bereich sollen Erdgeschosswohnungen genutzt werden. Dabei soll man sich am Publikum orientieren. Die zentrale Achse soll ein durchgängiges Cityerlebnis für Besucher und Kunden werden, insbesondere in Bezug auf die Nord-Süd-Verbindungen und die Funktionalität der Plätze.

    Maßnahmen für 2030: Ein neuer Markt soll auf dem Marktplatz konzeptioniert werden.

  • Zentrale Kaiserstraße
    Auf der zentralen Kaiserstraße soll der Europaplatz aufgewertet werden. Außerdem sollte die Immobilien- und Nutzungsstruktur angepasst werden.

    Maßnahmen für 2030: Eine Immobilieneigentümer-Interessengemeinschaft Europaplatz, sowie die Erstellung einer ganzheitlichen, konzeptionell gestalterischen Idee für den Europaplatz.

  • Östliche Kaiserstraße und östliche City
    Hier sollen weitere Trading-Down-Prozesse verhindert werden und die Lage "Wissenschaft und Gründer" profiliert werden.

    Maßnahmen für 2030: Ein "gewerbliches" Quartiersmanagement "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" mit einem Gebietsmanager, sowie die Erstellung eines Ansiedlungskonzeptes "Kultur- und Kreativschaffende/Gründerszene".

  • Waldstraße/Karlstraße/Erbprinzenstraße/Herrenstraße
    Dieser Teil der Innenstadt soll als durchgängig wertiges Quartier positioniert werden. Der Stephansplatz soll als Scharnier zwischen Einkaufslagen im Citybereich gestärkt werden und die Trennwirkung Karlstraße aufgelöst werden.

    Maßnahmen für 2030: Ein Nutzungs- und Märktekonzept am Stephansplatz.

  • Westliche Kaiserstraße bis Stephanienstraße inkl. Kaiserpassage
    Die Hinterhöfe in diesem Stadtbezirk sollen aufgewertet werden. Hier hätte man die Besonderheit, die Abgeschiedenheit von der großen Einkaufsmeile mit etwas Leben zu vereinen.

    Maßnahmen für 2030: Die Zugänge der Höfe sollen von Verschmutzungen wie Graffiti und Aufklebern befreit werden. Zudem soll im Passagehof und nach Abwägung auch in weiteren Höfen ein Beleuchtungskonzept eingeführt werden.

Eine ausführliche Betrachtung des Gutachten gibt es in weiteren Artikeln auf ka-news. Was interessiert Sie besonders am Thema "Einzelhandelsstandort Karlsruhe City 2030"? Gerne nehmen wir Ihre Anregungen auf: Schreiben Sie uns in den Kommentaren unter diesem Artikel, per Mail an redaktion@ka-news.de oder per ka-Reporter-Formular.

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  •   KA300
    (83 Beiträge)

    08.06.2019 12:23 Uhr
    IKEA in Karlsruhe
    und wie oft sind schon Analysten und Strategen bemüht worden. Alles Steuergelder die verbrasst werden. One dass sich was zum besseren wendet. Karlsruhe hat große Imageprobleme, die irreparabel sind. Die Stadt ist aus meiner Sicht in Bezug auf den Einzelhandel in ihrer Bedeutungslosigkeit komplett versunken. In der Kaiserstrasse kann man heutzutage hervorragende Wohnraum schaffen, statt einen Einzelhandel zu etablieren der nicht läuft. Das Angebot im Ettlinger Tor ist für Karlsruhe völlig ausreichend. Wer mehr will un den bessern Geschmack hat, findet seit langen Jahrzehnten das deutlich bessere Angebot in Mannheim, Stuttgart, Frankfurt, Strasbourg oder Roppenheim.
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  •   KA300
    (83 Beiträge)

    08.06.2019 12:18 Uhr
    IKEA in Karlsruhe
    wird nie und immer die Innenstadt bzw den darbenden Einzelhandel in Karlsruhe beleben, wie das die Stadtverwaltung zu gerne glaubt. Wie weltfremd und realtitätsfern ist es anzunehmen, dass jemand der bei IKEA Möbel kauft, sich die Zeit nimmt durch die unattraktive Innenstadt mit den Billigläden zu flanieren. Bei IKEA verkehren kostenbewusste und pragmatische Leute, die Möbel gleich mitnehmen um dies auch gleich aufzubauen. Ich denke, keiner hat dann noch die Muse in die Innenstadt zu kommen. Zumal ja Karlsruhe alles unternimmt, den Individual-bzw Autoverkehr zu verbannen wo es nur geht. Was den Karlsruher Einzelhandel anbelangt: es ist 5 nach 12. Da wird nicht mehr viel zu retten sein in der Kaiserstrasse. Im Ettlinger Tor finden sich ja die identischen Stores. Alles ist doppelt wenn nicht sogar dreifach vorhanden. Die Kaiserstrasse und die Innenstadt kann aus meiner Sicht nur wieder belebt werden, wenn Läden, die mehr als 0815 anbieten, Fuß fassen. Einfach zuviel verpennt!!!
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  •   Irgendwas_mit_Medien
    (688 Beiträge)

    23.05.2019 01:40 Uhr
    Mit neuen Aufenthaltsräumen sind aber nicht die unterirdischen Haltestellen gemeint oder?
    Und wirtschaftlich auf IKEA zählen - als TOP Steuerzahler oder wegen vieler sozialversicherungspflichtiger Jobs?
    Oder weil die IKEA Kunden, die mit dem Lastenrad ihr neues Schlafzimmer nach Rastatt transportieren, auf dem Weg nach Hause noch in der Innenstadt einkaufen und Geld am Ludwigsplatz lassen?
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  •   Krawallradler
    (394 Beiträge)

    23.05.2019 07:46 Uhr
    und wieder
    eine sinnvolle Anfrage aus der rechtspopulistischen Ecke, die mit klaren und wenigen Worten endlich mal die Missstände benennt.
    Können Sie uns nicht ähnlich prägnant das Klimaschutzprogramm der AFD in dem anderen Artikel erklären? Da hatte ich noch Verständnisschwierigkeiten.
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  •   susi123
    (32 Beiträge)

    23.05.2019 09:33 Uhr
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
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  •   Krawallradler
    (394 Beiträge)

    23.05.2019 09:57 Uhr
    nicht nur Twitter hat Fake-Profile
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Mondgesicht
    (2053 Beiträge)

    23.05.2019 08:16 Uhr
    Auch wenn Sie nur ein Thema zu kennen scheinen
    nämlich Klimaschutz: in dieser Diskussion geht es nicht um Klimaschutz, sondern um die Qualität und Zukunft der Innenstadt. Und wenn uns hier IKEA als Bereicherung verkauft wird, dann darf man das kritisch hinterfragen.

    Bringt IKEA denn etwas für den innerstädtischen Handel? Begeben sich die IKEA-Kunden nach ihrem Einkauf tatsächlich noch in die Innenstadt (mal völlig unabhängig vom Verkehrsmittel...) - da dürften doch Zweifel angebracht sein.
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  •   todi01
    (1087 Beiträge)

    22.05.2019 14:38 Uhr
    Ich muss mal eine Lanze
    für die Berater brechen, die haben sich wirklich jeden Winkel der Innenstadt, jeden Schandfleck und jeden Aufkleber angesehen. Die Probleme, die hier diskutiert werden, sind alle erkannt und auch als solche benannt worden. Da geht es nicht mehr um das hier diskutierte "zu dreckig / seltsames Publikum / ..."-Problemniveau, das ist alles unbestritten, sondern schon um viel detailliertere Fragen.

    Ich rate allen, die ihre Meinungen und Vorschläge einbringen wollen, sich das Beteiligungsportal der Stadt anzusehen. Zumindest beim Innenstadtkonzept weiß ich, dass die im Portal gemachten Vorschläge und Kommentare tatsächlich wahrgenommen und diskutiert wurden, das war nicht für die digitale Mülltonne.
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  •   barheine
    (86 Beiträge)

    22.05.2019 13:06 Uhr
    Ich...
    ...bin heute nur noch ein- bis zweimal im Jahr in der Innenstadt. Früher, vor der Zeit der vielen Baustellen, fast jede Woche. Ich fühle mich in der Innenstadt einfach nicht mehr wohl. Mal sehen, ob sich das wieder ändert, wenn die U-Strab fertig ist.
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  •   Strangeway
    (212 Beiträge)

    22.05.2019 11:47 Uhr
    Die Innenstadt von Karlsruhe ist dreckig
    Im Vergleich zu anderen Städten ist die Innenstadt von Karlsruhe überdurchschnittlich dreckig und unaufgeräumt. Selbst der Ludwigsplatz wird die ganze Saison vernachlässigt. Die Stühle werden nicht hochgestellt, was in vielen anderen Städten Usus ist. Unkraut, Zigarettenreste, Verpackungen bleiben liegen. Zum Teil ist es wirklich ekelhaft.
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