4  

Karlsruhe Karlsruher Firmen sollen auf Nachhaltigkeit setzen: Bundesministerium unterstützt finanziell neue Projekte

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert bis Ende 2019 den Aufbau eines "Transformations-Hub Elektromobilität" in Karlsruhe. Unternehmen, die mit ihren Technologien und Produktionsanlagen mit Verbrennungsmotoren arbeiten, sollen bei einer Neuausrichtung auf einen nachhaltigen Prozess unterstützt werden. Das Ministerium fördert das Vorhaben mit rund 2,6 Millionen Euro.

Die baden-württembergischen Fabrikausrüster sind noch früher als Zulieferer und Fahrzeughersteller von dem Transformationsprozess betroffen. "Wir unterbreiten daher unseren Fabrikausrüstern der Automobilindustrie passgenaue Angebote und unterstützen sie tatkräftig bei der Transformation", erklärt Nicole Hoffmeister Kraut, Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in einer Pressemitteilung.

Für die Umsetzung zweier Leuchtturmprojekte bis  Ende 2019 arbeiten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) zusammen. Unternehmen sollen bei der Umrüstung auf nachhaltige Prozessverfahren bestmöglich unterstützt werden.

Elektroauto E-Mobil
(Symbolbild) | Bild: pixabay.com/MikesPhotos

Zum einen geht es um das Projekt "Lernfabrik Statorfertigung". Dabei wird ein Schulungs- und Lehrkonzept zum Bau von Elektromotoren entwickelt. Das zweite Projekt "Smart Battery Maker" soll dabei helfen, Batteriezellen nach heutigen Maßstäben herzustellen. Das geht aus der Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hervor. 

Anlaufstelle für Unternehmen ist Campus Nord des KIT

Begleitend soll der Leitfaden "Fit4E" entwickelt werden. Dieser ermöglicht es den Unternehmen ihre Stärken mit den neuen Prozessen abzugleichen und so den Einstieg zu vereinfachen. So werden die Unternehmen praxisorientiert dabei unterstützt den Umstieg hin zur Elektromobilität zu wagen. 

"Das Transformations-Hub Elektromobilität hilft den Firmen dabei, anhand von Best-Practice-Beispielen eigene Konzepte und Strategien zu entwickeln", heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums. Es wurde im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft der Landesregierung initiiert. Erste Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen, die den Schritt der Transformation wagen wollen, ist der Campus Nord des KIT.   

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (4)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   107
    (379 Beiträge)

    13.01.2019 19:46 Uhr
    @Nachteule, woran ist die Elekromobilität gescheitert ?
    : am Öl.

    Mit Erdöl läßt sich furchtbar viel Geld verdienen und Kriege ums Öl versprechen noch viel mehr Geld.

    Hat schon der Rabbi zu seinem Sohn gesagt:" Sohn, hoch zu! Wenn du mal etwas nicht verstehst, dir also irgendetwas unverständlich, komplett unverständlich, erscheint
    dann
    gehts i m m e r ums Geld !"
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   FG1961
    (250 Beiträge)

    13.01.2019 06:55 Uhr
    Es muss irgendwo,
    ein Informationsblatt geben, in der sämtliche Fördergelder (=Steuergelder) aufgelistet sind.
    Dann kommen findige Berater oder Unternehmer und setzen ein passende Projekt auf.
    Die Fördergelder (=Steuergelder) fließen und das Projekt wird dann mit einem fiktivem Abschlussbericht "beerdigt".
    Insbesondere im Zusammenhang mit E-Mobilität ist "beerdigt" immer die logische Konsequenz, da das Thema mangels Kapazität aktuell zum scheitern verurteilt ist.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Nachteule
    (651 Beiträge)

    13.01.2019 00:32 Uhr
    Leuchtturmprojekte ???
    In Zeiten von GPS und Internet ist kein Objekt überflüssiger als ein Leuchtturm. Leuchttürme sind Ungetüme aus vergangenen Zeiten. Das zum ersten. Zum zweiten sind Projekte, die heute zu Leuchttürmen erklärt werden, nicht im Entferntesten so wichtig wie Leuchttürme, als es noch kein GPS gab. Batteriegespeiste Elektroautos sind keine Leuchtturmprojekte, sondern eine Technologie, die schon vor mehr als 100 Jahren gescheitert ist. Woran ist sie um 1910 gescheitert? An zu kurzen Reichweiten und zu lange Ladedauern. Also an Problemen, die auch nach mehr als 100 Jahren nicht gelöst sind. Also träumt mal weiter von elektromobilen Leuchttürmen - das Erwachen wird sehr desillusionierend sein...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   107
    (379 Beiträge)

    12.01.2019 06:15 Uhr
    Seit 26. April 2013 könnte ein Plug-In Hybrid Taxi abgasfrei
    durch die Stadt fahren !
    Allerdings bedarf es hierfür einer simplen Steckdose auf dem Halteplatz.
    Am 16. Juni 2013 sind die Stadtwerke Karlsruhe GmbH von mir darüber informiert worden.
    Bis heute gibt es keine Stromlademöglichkeit auf dem Taxi-Halteplatz.
    Dafür finden wir 6 E-Ladestationen im Karlsruher Rathausinnenhof. Nur für die Bürgermeister.

    "Wer will, findet Wege. Wer nicht will. findet Gründe."
    Auf den Brief mit der Auflistung aller Gründe warte ich immer noch.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
Schreiben Sie Ihre Meinung
Fett Kursiv Link Zitat Sie dürfen noch Zeichen schreiben
Informiert bleiben: