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Karlsruhe Für verbesserte Logistikabläufe: IT-Plattform soll Schiffsverkehr auf dem Oberrhein effizienter machen

Eine innovative IT-Plattform soll die Organisation des Containerverkehrs an den Oberrheinhäfen verbessern. Diese wurde seit Juli 2014 über das Programm CEF von der EU gefördert und nun erfolgreich umgesetzt. Und die Kooperation geht weiter: Die Karlsruher Rheinhäfen werden ab Mitte 2019 ein neues EU-Projekt koordinieren, um den Schiffsverkehr weiterhin zu verbessern.

Steigender Containerverkehr auf dem Rhein: Immer mehr Schiffe fahren aus dem Norden, von den großen Häfen in Rotterdam und Antwerpen kommend, in Richtung Oberrhein. Dies sorgt für Probleme an den insgesamt neun Oberrheinhäfen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, zu denen auch Karlsruhe gehört.

Container sollen effizienter umgeschlagen werden

Damit die Container in den Häfen effizienter umgeschlagen werden können, ist ein modernes Binnenhafenterminal und eine digitale Infrastruktur notwendig. Das konnte nun in Form der neuen Plattform "RPIS" mit Erfolg fertiggestellt werden. Darüber informiert die Stadt Karlsruhe in einer Pressemeldung. Unterstützt wurde das sogenannte CEF-Projekt mit EU-Fördermitteln in Höhe von 1,9 Millionen Euro.

Das elektronische Verkehrsmanagementsystem "RPIS" nutzt nun erstmals Echtzeit-Daten in der Binnenschiffahrt. Nun können Reservierungsanfragen mit Schiffspositionen abgeglichen werden, was die Prozessplanung an den Umschlagsterminals nach Angaben der Stadt deutlich unkomplizierter mache.

"Für Reedereien lassen sich über die frühzeitige Erkennung von verfügbaren Liegeplätzen an den Terminals dadurch die Schiffsumläufe effizienter planen", heißt es in der Meldung weiter.

Neues Projekt will Verkehre zu Land und zu Wasser verknüpfen

Die RPIS-Plattform verfügt zudem über Funktionen wie die automatische Berechnung von Fahrtzeiten unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit von Schleusen, digitale Zollerklärungen und automatische Weitergabe von Containerdaten.

Ab Mitte 2019 soll die Kooperation der Oberrheinhäfen in einem neuen EU-Projekt fortgesetzt werden. Das neue Vorhaben werde sich darauf fokussieren, die Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsverkehre zu verknüpfen und das IT-Angebot für die Schiffahrts-Unternehmen zu verbessern, so die Stadtverwaltung abschließend.

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  •   barheine
    (126 Beiträge)

    15.05.2019 19:19 Uhr
    Viele...
    ...Leerfahrten scheint mir das größere Problem zu sein, wo noch Optimierungspotential herrscht. Und Schiffe, die mit Gasantrieb fahren, sieht man auch erst selten.
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  •   andip
    (9750 Beiträge)

    16.05.2019 08:45 Uhr
    Für die Fracht
    sind die Reedereien und Schiffseigner noch immer selber zuständig, da hilft so eine IT-Plattform auch nicht.
    Und seit wann gibt es Frachtschiffe mit Gasantrieb?
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  •   Skudder
    (418 Beiträge)

    16.05.2019 09:45 Uhr
    Die gibts
    durchaus und werden so langsam mehr. Das ist dann mit LNG (Flüssiggas).
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