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Karlsruhe Für 120 Millionen Euro: Jetzt rollen die Bagger für die neue dm-Zentrale!

Mit einem Spatenstich wurde am Samstagvormittag in Karlsruhe-Durlach der Bau der neuen dm-Zentrale eingeleitet. Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, Oberbürgermeister Frank Mentrup sowie Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, begrüßten rund 300 Gäste auf dem Baugelände der neuen dm-Zentrale.

Mit dem Spatenstich wurde am Samstag in Karlsruhe-Durlach der Bau für die neue dm-Unternehmenszentrale eingeleitet. In das Bauprojekt investiert der Kalsruher Drogerieriese rund 120 Millionen Euro. "Vor 43 Jahren hat Götz W. Werner in Karlsruhe den ersten dm-Markt eröffnet, inzwischen gibt es rund 3.300 Märkte in Europa, dennoch fühlt sich dm mit der Fächerstadt verbunden", betonte Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung.

(Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, freut sich auf das Bau-Projekt.)

"Gute Planung und Beteiligung der Bürger"

Erstmals in ihrer neuen Funktion war Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, in Karlsruhe, um an dem Beginn der Bauarbeiten teilzuhaben. Für sie war es auch die Premiere ihres ersten Spatenstichs. "Die jetzt in Karlsruhe entstehende Unternehmenszentrale ist ein weiterer Meilenstein sowie ein positives Signal für den Standort Baden-Württemberg", sagte Hoffmeister-Kraut im Rahmen der Veranstaltung.

Von einer "außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte" sprach Stadtoberhaupt Mentrup. "dm  ist eines der innovativsten baden-württembergischen Unternehmen der letzten Jahrzehnte", so Mentrup. Der baurechtliche Planungsprozess im Vorfeld habe sich in enger Abstimmung und mit großer Unterstützung der Stadt Karlsruhe sowie im konstruktiven Austausch mit den Anwohnern der nahen Untermühl- und Dornwaldsiedlung vollzogen. "Die gute Planung und die Beteiligung der Bürger an diesem Projekt sind vorbildlich", betonte  Oberbürgermeister Mentrup.

(OB Mentrup freut sich, dass sich eines der beliebtesten Unternehmen Deutschlands langfristig zu Karlsruhe bekennt.)

"Das ist eine schöne Bestätigung für die Attraktivität unserer Stadt und der Technologieregion für Unternehmen. Bei der Standortwahl wurde sowohl eine gute Verkehrsanbindung berücksichtigt als auch der Wunsch verwirklicht, das Gebäude durch eine naturnahe Gestaltung harmonisch in die Umgebung einzubetten. Photovoltaikanlagen auf dem Dach und die Versorgung mit Fernwärme durch die Stadtwerke sorgen für eine nachhaltige und energieeffiziente Energieversorgung der neuen dm-Zentrale", so Mentrup.

Das teilweise vierstöckige Gebäude wird über eine Fläche von rund 41.000 Quadratmetern verfügen. In einem ersten Bauabschnitt werden hier 1.500 Arbeitsplätze entstehen. Der Plan des Architekturbüros Lederer Ragnarsdóttir Oei macht auch künftige bauliche Erweiterungen möglich. Für die neue Unternehmenszentrale investiert dm-drogerie markt rund 120 Millionen Euro, der Einzug ist für das Frühjahr 2019 geplant.

(Auf dieser Grünfläche an der Durlacher-Allee entsteht die neue dm-Zentrale.)

Mehr zum Thema:

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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    17.07.2016 14:54 Uhr
    Soll ich
    jetzt mit dem Staatstheater oder der Kombi anfangen? Nutze beides nicht, oder wirklich nur im fast nicht messbaren Bereich und jammer doch auch nicht rum, dass da unfassbares Steuergeld reinverbrannt wird.
    Das Stadion hat immer der Stadt gehört. Manche Vereine haben eigene Stadien gebaut oder zumindest sich über Gesellschaften daran beteiligt. Der KSC kann das nicht, weil die kein Geld haben, das ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen.
    Versteh mich nicht falsch, ein Stadion gehört sicher nicht zur Daseinsfürsorge. Aber es hat doch eine gewisse Tradition, man hat eins. Und wir haben auch einen Verein der es bespielt. Nur hat der halt keine Kohle. Sie zahlen ja Miete, wie das zukünftig mal aussieht sportlich das weiss keiner. Aber wenn man so negativ an Dinge rangeht braucht man gar nichts machen.
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  •   haku
    (4193 Beiträge)

    17.07.2016 19:01 Uhr
    Die Kombi...
    ...ist ein Bauwerk und nicht Sport oder Kultur.
    Zum Theater gibt es (noch) den politischen Konsens, dass diese Kultur staalich unterstützt werden soll, um überleben zu können. Ausserdem: Dort werden seltenst Großverdiener beschäftigt und ich habe auch noch nie gehört, das ein Schauspieler für x Millionen Euro von einem an ein anderes Theater gewechselt hätte. Oder dass der Handel mit Übertragungsrechten von Theateraufführungen ein Milliardengeschäft wäre. Wäre dem so, wäre ich durchaus dafür, dass die dann auch ihre Produktionsstätte gefälligst aus solchen Einnahmen finanzieren sollten.
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    17.07.2016 21:10 Uhr
    Aber hallo,
    Theater spielen kanbn man noch mit 80, Fußball in diesem Alter dürfte
    nicht mehr machbar sein. Da heißt es Geld zurücklegen, sobald der Ball
    noch läuft.
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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    17.07.2016 20:02 Uhr
    Das Stadion
    ist kein Bauwerk? Ok.

    Es bringt nicts mit dir darüber zu diskutieren, du bist von Haus aus dagegen. Akzeptier ich. Aber ich werde weiter für das Stadion sein. Ich hoffe aber doch, dass du eine Jahreskarte für die Bahn und ein Theaterabo hast. Alles andere würde mich schwer enttäuschen.
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  •   haku
    (4193 Beiträge)

    18.07.2016 07:45 Uhr
    Es ist kein Bauwerk..
    ...welches irgendwelchen Vergnügungen dient.
    Und wie kommst Du auf die Idee, ich wäre gegen einen Stadionneubau? Nur weil ich nicht juble, sondern ein paar kritische Anmerkungen mache, heißt das noch lange nicht, dass ich dagegen bin. Ich habe ein Problem mit der Nonchalance, mit der hier öffentliche Gelder gefordert werden. Ein bisschen mehr selbstkritische Betrachtung wäre da durchaus angebracht.
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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    17.07.2016 15:07 Uhr
    Das Problem ist,
    dass nichts angepackt wird, dass nur gelabert wird. Hätte man die U-Strab gleich zusammen mit der Fussgängerzone gebaut (die Pläne gab es ja) würde heute kein Hahn mehr danach krähen. Und wenn man das Stadion damals 1850 neu gebaut hätte, anstatt es nur mit einer neuen HT mit einem hässlichen Dach auszustatten, alles wär gut.
    Aber nein, es wird geschoben und geschoben und geschoben. Bis nix mehr geht oder bis es so richtig teuer wird.
    Das ist wie beim Sport. Wenn du radfährst und erst anfängst zu trinken wenn du Durst hast hast du schon verloren.
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    17.07.2016 15:14 Uhr
    Wozu hätte man 1850 ein Stadion bauen sollen?
    grinsen
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (688 Beiträge)

    17.07.2016 12:21 Uhr
    Schmierenkomödie - das Finale... Am Dienstag in diesem Theater
    zwinkern
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  •   armeshundele
    (523 Beiträge)

    17.07.2016 09:10 Uhr
    Was wird dann
    aus der bisherigen DM Zentrale in KA- Mühlburg ?
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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    17.07.2016 12:43 Uhr
    Sofern
    sie nicht selbst drinbleiben lässt sich das sicher gut vermieten oder gleich komplett verkaufen. Ist ja nicht alt, müsste weggehen. Mal abgesehen von der Südtangente ist der Standort attraktiv. Gut erreichbar (auch mit der Bahn und einem geringen Fussweg) und unendlich Parkplätze.
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