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Karlsruhe EnBW-Chef Mastiaux im Planungsausschuss: Mehr Windkraft für die Energiewende

Auf Einladung des Regionalverbandes präsentierte der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Frank Mastiaux,diese Woche im Planungsausschuss die Unternehmensstrategie für die kommenden Jahre vor dem Hintergrund der Energiewende.

"Wir danken Ihnen für dieses neue, geradezu visionäre Bild Ihres Unternehmens", sagte der Vorsitzende des Regionalverbandes, Josef Offele, im Anschluss an den Vortrag von EnBW-Chef Frank Mastiaux. Das geht aus einer Pressemitteilung des Regionalverbandes hervor.

Die raschen Veränderungen des energiewirtschaftlichen Umfelds erfordern laut Mastiaux eine strategische Neuausrichtung. "Traditionelle Geschäftsmodelle der großen Energieversorger tragen nicht mehr und mit der neuen Strategie ist die Grundlage eines Wandels bei der EnBW angelegt", so ein Fazit seiner Präsentation. Zu seinen neuen Unternehmenszielen gehöre ein deutlicher Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem der Nutzung der Windkraft. Bis 2020 möchte der größte badenwürttembergische Energieversorger allein in diese Sparte 3,5 Milliarden investieren.

Über einen längeren Zeitraum des Übergangs werde aber auch der konventionelle Kraftwerkspark zur Aufrechterhaltung der sicheren Stromversorgung eine wichtige Rolle spielen. Eine weitere wichtige Aufgabe sieht der Unternehmenschef laut Pressemitteilung im Ausbau der Transport- und Verteilnetze und intelligenter Netze, so genannter smart grids. Durch die Öffnung der Verteilnetze böten sich Kooperationsmöglichkeiten mit den Kommunen.

Generell sprach sich Mastiaux dafür aus, gemeinsam mit Region und Kommunen den Herausforderungen der Energiewende zu begegnen. Er wünsche sich den Dialog mit dem Regionalverband, um Netzplanung und Planung von Windvorranggebieten aufeinander abzustimmen. Was die Planungen für das Pumpspeicherkraftwerk angeht, müsse die energiewirtschaftliche Entwicklung weiter beobachtet und in der Zwischenzeit das Genehmigungsverfahren weiter vorangetrieben werden.

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Kommentare (1)
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  •   teflon
    (2430 Beiträge)

    13.07.2013 10:49 Uhr
    Gähn..
    warten wir mal ab, wie schnell es diese Ökoenergie-Träume vom Winde verweht sind. Wenn sich was nicht rechnet, dann wird das auch nicht umgesetzt - siehe aktuell das Problem, dass sich modernste , effiziente + extrem flexible Kraftwerke nicht mehr rechnen und einfach stillgelegt werden.
    Und die Windkraftgeschichte in Ba-Wü sind aktuell nur Träume - es gibt wirklich wenige Standort, die hier sinnvoll nutzbar sind.
    Die ENBW ist ein halbtoter Übernahmekandidat - nur noch eine Frage der Zeit, wann der Laden in Einzelfragmente zerteilt wird.
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