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Stuttgart Auch Karlsruhe betroffen: Gewerkschaften dehnen Warnstreiks im öffentlichen Dienst aus

Wegen des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst der Länder gibt es in der kommenden Woche verstärkt Warnstreiks auch in Baden-Württemberg.

Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi das Karlsruher Institut für Technologien (KIT), Zentren für Psychiatrie, Universitäten und Studierendenwerke, Autobahnmeistereien, Regierungspräsidien und Landesbehörden. Der Beamtenbund plant für diesen Dienstag eine Kundgebung in Stuttgart. Die Gewerkschaft GEW ruft angestellte Lehrer vom 18. Februar an zu Warnstreiks auf.

Es geht um die Bezahlung für die Angestellten der Länder. Bislang gab es zwei Verhandlungsrunden in Potsdam. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Sie verweisen auf sprudelnde Steuereinnahmen. Die Länder weisen die Forderungen als überzogen zurück. Ein Angebot haben sie noch nicht vorgelegt. Die Gespräche sollen am 28. Februar und 1. März weitergehen.

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Kommentare (6)
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  •   malerdoerfler
    (5315 Beiträge)

    10.02.2019 09:22 Uhr
    Achtung!
    Bald fahren keine Straßenbahnen mehr!
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  •   malerdoerfler
    (5315 Beiträge)

    09.02.2019 09:31 Uhr
    Streik?
    Wollen denn alle jetzt dieses Frankreichfeeling haben?
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  •   auchmalsenfdazu
    (3165 Beiträge)

    08.02.2019 18:30 Uhr
    und Verdi
    feirt sich dann am Ende selbst wieder für 4,x %
    Aber über zwei Jahre gesehen.

    Sprich, die Inflation wird gerade mal ausgeglichen. So läuft es im öD leider schon lange und man wundert sich, dass man keine Fachkräfte mehr bekommt.
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  •   Svetogor
    (322 Beiträge)

    08.02.2019 18:24 Uhr
    ?
    "Die Länder weisen die Forderungen als überzogen zurück. "

    Wer sind denn die Länder? Doch bestimmt wieder ein Haufen fette Politiker und Funktionäre, die selber den Rand nicht voll bekommen.
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  •   malerdoerfler
    (5315 Beiträge)

    09.02.2019 09:30 Uhr
    Und sich die Diäten
    problemlos selbst erhöhen können.

    Aber gewählt werden sie dann doch wieder ganz problemlos.
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  •   bergdoerfler
    (1627 Beiträge)

    08.02.2019 17:32 Uhr
    Arbeitgeber: Ein Angebot haben sie noch nicht vorgelegt.
    immer das gleiche, so werden Streiks unnötig provoziert. Kostet dann mehr als die dann ausgehandelten Gehaltserhöh(n)ungen.
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