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Karlsruhe Ikea in Karlsruhe: Neubau an Durlacher Allee - 2,3 Millionen Besucher jährlich

Der schwedische Möbelriese Ikea kommt nach Karlsruhe. An der Durlacher Allee/Weinweg soll in direkter Nachbarschaft zum Möbelhaus XXXL Mann Mobilia auf einer Fläche von rund 29.000 Quadratmetern ein neues Ikea-Einrichtungshaus entstehen. Nach derzeitigen Plänen könnte die neue Filiale bereits im Sommer 2017 eröffnen. Ikea investiert rund 80 Millionen Euro am Standort Karlsruhe.

"Wir wollten unbedingt nach Karlsruhe", sagte Johannes Ferber, Expansionschef Ikea Deutschland, am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Karlsruher Rathaus. 15 Jahre lang habe man sich um eine Ansiedlung in der Region bemüht, jetzt habe man endlich das geeignetes Grundstück für das passende Konzept gefunden.

Neubau an der Durlacher Allee

Die neue Ikea-Filiale soll auf einem rund 29.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Durlacher Allee entstehen. Das mehrstöckige Gebäude soll etwa 25 Meter hoch werden und sich baulich an das Stadtbild  anpassen. "Überzeugt haben uns bei dem Standort die innenstadtnahe und zugleich verkehrsgünstige Lage sowie der Umweltgedanke. Wir können hier eine schon fast vollständig versiegelte Fläche nutzen", so Ferber.

"Karlsruhe und Ikea passen gut zusammen", sagte Oberbürgermeister Frank Mentrup. "Karlsruhe wird als Einkaufsmagnet und Oberzentrum weiter gestärkt", so das Stadtoberhaupt. Erste Untersuchungen würden zudem ein "verträgliches Miteinander" mit den Einzelhändlern in der Innenstadt bestätigen. Ein detailliertes Einzelhandelsgutachten werde aber noch vor der Ansiedlung die Auswirkungen auf die Innenstadt, Durlach und Mühburg genauer untersuchen. Die Stadt rechnet aber mit positiven Effekten für die gesamten Karlsruher Einzelhandel und die Gastronomie in der Innenstadt. Ikea-Expansionschef Ferber stellt der Stadt zudem eine "erhebliche Gewerbesteuer" in siebenstelliger Höhe in Aussicht.

Die direkte Nachbarschaft zum Konkurrenten XXXL Mann Mobilia sieht Ikea gelassen. "Mehr Anbieter, mehr Sortiment bedeutet mehr Attraktivität für die Kunden", so Ferber. Alle Beteiligten würden profitieren. Auch OB Mentrup spricht von einer "belebenden Konkurrenz" und einer "sehr guten Kombination".

15 Prozent der Kunden kommen mit der Bahn

"In Fragen des Verkehrs hat Ikea bereits früh Bereitschaft gezeigt, gemeinsam mit der Stadt ein innovatives Mobilitätskonzept zu entwickeln, das die Stärken Karlsruhes als Fahrrad- und Carsharing-Stadt nutzt und das Modell unseres öffentlichen Personennahverkehrs berücksichtigt." Der Standort sei sehr gut auch ohne Auto zu erreichen - "drei Bahnlinien halten direkt vor der Tür", auch ein "perfekter Anschluss ans Radwegnetz" sei vorhanden.

"Wir haben ein großes Interesse daran, dass der Verkehr fließt - auch an starken Verkaufstagen", so Ferber. So möchte der Konzern auch im Rahmen eines Mobilitätskonzepts mit den Stadtwerken und Verkehrsbetrieben kooperieren. Außerdem seien rund 1.500 Parkplätze sowie 200 Fahrradparkplätze geplant. Ikea rechnet zudem damit, dass künftig 15 Prozent seiner Kunden mit der Bahn anreisen werden.

Ikea wird nun gemeinsam mit den zuständigen Behörden in das Genehmigungsverfahren gehen. Zunächst muss der Regionalplan für das Gebiet durch den Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RMVO) geändert werden. Zudem ist das konkrete Baurecht zu schaffen. Für das Bebauungsplanverfahren sind noch weitere Gutachten notwendig - dazu gehören Schallgutachten, artenschutzrechtliche und Boden-Untersuchungen sowie ein Klimagutachten. Auch mit den Grundstückseigentümern und aktuellen Vermietern soll eine Lösung gefunden werden. Am 5. Juni wird sich der Karlsruher Planungsausschuss mit den Ikea-Plänen beschäftigen, kurz darauf soll der Gemeinderat entscheiden. Im Herbst will das Unternehmen gemeinsam mit der Stadt die Bürger bei Veranstaltungen informieren.

Geplante Eröffnung im Sommer 2017

Ikea plant mit einem Baubeginn im Sommer 2016. Ein Jahr später - im Sommer 2017 - soll die Karlsruher Ikea-Filiale dann eröffnet werden. Der Möbelriese rechnet am Standort  Karlsruhe mit etwa 2,3 Millionen Besuchern pro Jahr. Ikea investiert für das neue Einrichtungshaus rund 80 Millionen Euro.

Der schwedische Möbelkonzern sucht bereist seit längerer Zeit nach einem geeigneten Standort für ein Einrichtungshaus in der Region. So hatte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg im Dezember 2013  ein Bauverbot für eine Ikea-Filiale in Rastatt ausgesprochen. Die Stadt Karlsruhe und der Möbelriese haben daraufhin Gespräche aufgenommen und sich auf Standortsuche begeben. Das nächste Ikea-Einrichtungshaus aus Karlsruher Sicht befindet sich aktuell im rund 50 Kilometer entfernten Walldorf und soll "entlastet" werden.

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  •   spital8katz
    (1178 Beiträge)

    28.05.2014 16:49 Uhr
    Es geht doch nicht um die "Entlastung"
    eines gleichartigen Möbelhauses in 50 km Entfernung sondern darum, dass Kunden nicht mehr so weit fahren müssen.

    Als Grüner könnte man fast sagen: "Nachhaltig" oder "Umweltschonend"...
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  •   chris
    (666 Beiträge)

    22.05.2014 16:37 Uhr
    Stadion?
    Hätte man auf dieser Fläche nicht auch ein Stadion bauen können?
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  •   de.schwule.sascha
    (191 Beiträge)

    21.05.2014 19:13 Uhr
    WHOT!?
    Erst **** 2 0 1 7 **** ? Geht ja fast solange wie Kombilösung!
    Durlacher Allee ist ein perfekter Standort! Hoffe das Ding öffnet vor 2017... Wohne zwar schon lange nicht mehr in Ka, doch in den letzten 10Jahren hat sich besonderst viel getan im kleinen Heimatstädtchen! grinsen
    Hoffe das geht weiter so!
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  •   neo
    (135 Beiträge)

    21.05.2014 18:30 Uhr
    Lt. BNN
    möchte Herr Menrup auch viel Kunden aus der Südpfalz und dem Elsass anlocken.
    Ob die sich den Dauerstau am Rheinübergang wirklich antun wollen?
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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    21.05.2014 09:41 Uhr
    IKEA in Karlsruhe
    Das richtige Lied dazu gibt es bei YouTube, Da wo ich wohne von Rainer Markus Wimmer, pikanterweise ein Karlsruher Liedermacher
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  •   lynx1984
    (3146 Beiträge)

    21.05.2014 13:29 Uhr
    IKEA
    In Karlsruhe.
    Den kritischen Kommentaren hier sei gesagt, dass diese gerne auch vom IKEA fort belieben können.
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  •   InKa
    (812 Beiträge)

    20.05.2014 23:54 Uhr
    Ist
    gegenüber der LEA .Weiß nicht ob ich das gut finde.
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  •   Eckball
    (33 Beiträge)

    20.05.2014 22:53 Uhr
    ich glaube nicht, dass 15% mit der Bahn kommen werden,
    allerdings wird die Haltestelle Weinweg den zusätzlichen Publikumsverkehr (schmaler Bahnsteig) nicht verkraften und es werden viele Personen dort auch bei Rotlicht über die Straße rennen. Vielleicht kann die Tieflage der Straßenbahntrasse nach Osten verlängert werden und man könnte von einer neuen unterirdischen Station direkt in das Untergeschoss von IKEA gelangen; oder zumindest auf das Gelände. Dann wäre auch die Kreuzung frei von Straßenbahnen. Ist nur mal so eine Idee.
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  •   Ohrtunnel
    (1006 Beiträge)

    20.05.2014 23:10 Uhr
    hasch doch koi anung
    in de sühdschtad könne sich die wenigschde e audole leischde traurig
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  •   Ohrtunnel
    (1006 Beiträge)

    20.05.2014 22:00 Uhr
    ajo
    des isch gut, kann mer die teure möbel vom xxl eh net leischde. ich hoff mol, des kommt blad weil mei bett isch kaput. do sin imma so fiel mädels die mit mer reite, weisch
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