Münster/Karlsruhe Hauptversammlung des Karlsruher IT-Dienstleisters: Digitaler Wandel auf der Tagesordnung

Der IT-Dienstleister Fiducia & GAD mit Sitz in Karlsruhe hatte am vergangenen Donnerstag seine Hauptversammlung in Münster. Der digitale Wandel in den Banken ist die höchste Priorität des Unternehmens - und im Karlsruher "Smart Data Lab" werden dafür neue Technologien entwickelt.

Das Unternehmen Fiducia & GAD, das seinen Verwaltungssitz in Karlsruhe hat, hat vor wenigen Tagen bei seiner Hauptversammlung in Münster seine Strategie für die Zukunft erläutert. Fiducia & GAD ist ein Dienstleister für Informationstechnologie (IT) innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe Deutschlands. Im Jahr 2017 hat das IT-Unternehmen für 900 Volksbanken und Raiffeisenbanken gearbeitet - und einen Umsatz von 1.232 Millionen Euro erwirtschaftet, so ein Pressebericht des Karlsruher Unternehmens.

In der Hauptversammlung wurde besonders betont, dass der digitale Wandel der Bankengruppe das wichtigste Projekt sei. Gerade mit dem einheitlichen Bankverfahren "agree21Banking" konsolidiert der Dienstleister die IT in den Banken. Bis 2020 sollen alle deutschen Banken dieses Verfahren verwenden.

Smart Data Lab in der Fächerstadt

Zudem will man bei Fiducia & GAD in der Genossenschaftsgruppe eine Omnikanal-Vertriebsplattform schaffen: Damit haben die Banken mehrere Kommunikationsmöglichkeiten, die sie ihren Kunden anbieten können. Jenseits des physischen Standorts könnten also Kunden und Banken durch soziale Medien, Telefon, sowie FAQ-Webseiten in Kontakt treten. Das würde die Dienstleistung personalisieren und individuelle Präferenzen mit einbeziehen, heißt es im Pressebericht weiter.  

Im Bereich digitaler Wandel ist Karlsruhe vorne dabei: Mitte 2017 hat das "Smart Data Lab" in Karlsruhe eine Plattform für die gesamte Genossenschaftsgruppe ins Leben gerufen, die sich um die Forschung und Entwicklung von Smart Data widmet. Die Karlsruher Forscher sollen neue Lösungen auf den Markt bringen.

Zeitgleich hat Fiducia & GAD drei interne Start-ups entwickelt, die an neuen Ideen und Modellen arbeiten: Beispielsweise ein neuer Sprachassistent "kiu", der die Kunden den Zugriff auf ihren Kontostände und Umsätze erleichtert, oder auch am Assisten "Botto", der sich an die Bankmitarbeiter richtet. 

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