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Frankenstein Grenzüberschreitende Mobilität: Bundesländer wollen mehr Schienenverkehr mit Frankreich

Bis Dezember 2024 wollen Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, das Saarland und die französische Region Grand Est ein gemeinsames grenzüberschreitendes Nahverkehrsangebot starten. Das teilten Vertreter der beteiligten Seiten am Freitag nach Gesprächen in Frankenstein (Kreis Kaiserslautern) mit. Die Grundverträge für die Strecken sind demzufolge bereits unterzeichnet. Auch die gemeinsamen Vorbereitungen etwa für das Fahrplan- und Tarifkonzept schreiten voran. Als wichtig gilt zudem, nötige Sicherheitstechnik in rund 30 Fahrzeuge einzubauen. Hier setzen die Partner auch auf Geld der EU.

"Auf unserem Weg zur deutlichen Verbesserung des Schienenpersonennahverkehr zwischen Deutschland und Frankreich sind wir ein großes Stück weitergekommen", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) nach dem Treffen. Ähnlich formulierte es die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD). "Die Schienenverbindung bietet Arbeitnehmern, die grenzüberschreitend pendeln, ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot, das die Verkehrssituation und die Umwelt vor Ort deutlich entlasten werden", betonte sie in Frankenstein.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) aus Baden-Württemberg sprach ebenfalls von einer "umwelt- und klimafreundliche Alternative". Die Kooperation sei von großer Bedeutung für einen guten grenzüberschreitenden Nahverkehr auf der Schiene, sagte er.

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  •   mueck
    (11306 Beiträge)

    25.01.2020 11:42 Uhr
    Sehr schön!
    ... für die bestehenden Strecken, dass dann wohl das Umsteigen an der Grenze endlich entfallen kann.

    Jetzt noch im 2. Schritt paar grenzüberschreitende Strecken reaktivieren wie Rastatt - Hageuenau - Obermodern (so untersucht es demnächst Pamina, mehr als wir gefordert haben ... Auch schon mal positiv ... Gleise liegen noch) und die Lücke Breisach - Neubreisach
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  •   BMWFahrer
    (252 Beiträge)

    25.01.2020 17:00 Uhr
    Breisach - Neubreisach
    liegt da nicht ein Fluss dazwischen? Mit dem Bau von Rheinbrücken hat man es hier nicht so.
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  •   mueck
    (11306 Beiträge)

    25.01.2020 17:19 Uhr
    !
    Nur ein völlig unbedeutendes Flüsschen ... zwinkern
    Bei beiden Strecken haben die Autos die Brücke bzw. deren Trasse der Bahn geklaut.
    Da werden die sich wohl anderweitig umschauen müssen, wenn wir sie endlich wieder haben wollen ... zwinkern
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  •   BMWFahrer
    (252 Beiträge)

    25.01.2020 16:56 Uhr
    Rastatt - Hagenau
    Gleise liegen da noch. Stammen aber aus der Kaiserzeit und haben nur noch dekorative Zwecke. Eine "Wiederinbetriebnahme" käme faktisch einem Neubau der Strecke gleich.
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  •   mueck
    (11306 Beiträge)

    25.01.2020 17:27 Uhr
    !
    So wie man genutzte Strecken regelmäßig ertüchtigen und derzeit auch barrierefrei umbauen muss, muss man natürlich bei zu reaktivierenden Strecken den jahrzehntelangen Wartungsstau nachholen, was in der Tat das eine oder andere Mal einem Neubau nahe kommt.
    Das wichtigste ist aber, dass die Trasse noch unverbaut und rechtlich dem Bahnverkehr gewidmet ist, das ist schon die halbe Miete für sowas ... Auch kostenmäßig und zeitlich ist das das Entscheidende ...
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  •   mueck
    (11306 Beiträge)

    25.01.2020 17:29 Uhr
    !
    Interessant wird, ob die Tonnagebeschränkung für Lkw auf der Brücke technische (marode) oder nur verkehrspolitische (sollen die große Straße nehmen) Gründe hat und ob man die Autos loswerden muss und wenn ja wie zwinkern
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