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Karlsruhe Gewerbeflächen besser nutzen: Karlsruher SPD spricht sich für Hochhäuser aus

In Karlsruhe gehen die freien Gewerbeflächen zur Neige. Das hat erst jüngst der Wirtschaftsförderungsausschuss festgestellt. Die Karlsruher SPD fordert daher, dass die vorhandenen Flächen besser genutzt werden sollten.

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"Nicht neue Flächen versiegeln, sondern erst vorhandene Flächen besser nutzen", das fordert die SPD-Gemeinderatsfraktion in einer Pressemeldung von Wirtschaftsbürgermeisterin Luczak-Schwarz als Leitlinie. "Die alten Gewerbeflächen in Grünwinkel, Am Bahnhof West oder bei Siemens bieten Potential für eine höhere Nutzung. Ebenso das Gelände des von der SPD-Fraktion angestoßenen Bebauungsplanes 'Technologiepark reloaded'", erklärt Stadtrat Michael Zeh, Sprecher für Planung und Stadtentwicklung. "Diese Vorgehensweise würde durch teilweise schon vorhandenes Baurecht zudem eine Zeitersparnis mit sich bringen."

Die SPD-Fraktion sei auch offen für höhere Bauweisen. "Das neue Gebäude der Init AG in der Oststadt ist dafür ein sinnvolles Beispiel", heißt es in der Meldung weiter. Die Vorstellung der Ersten Bürgermeisterin immer mehr neue städtische Flächen auszuweisen und diese für die Stadtkasse gewinnbringend zu veräußern, sei hingegen nicht zukunftsfähig für die Stadt.

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Kommentare (3)
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  •   Freigeist1
    (448 Beiträge)

    01.11.2017 12:56 Uhr
    Dieser Vorschlag ist überfällig und
    Flächensparsamkeit ist dringend notwendig. Die Zeiten, in denen aus Fantasielosigkeit und wegen vermeintlich "einfachen" Lösungen immer mehr Grünflächen zu Parkplätzen und Billig-Hallen sollten wirklich der Vergangenheit angehören. CDU, bitte aufwachen! Ja, Verdichtung -auch im Wohnungsbau- ist anspruchsvoll, erfordert Geschick und Diskussionen und Kreativität - fühlt sich die Bürgermeisterin damit überfordert? Auch der Rheinhafen ist potentielles Verdichtungsgebiet. Karlsruhe ist als Großstadt beliebt und attraktiv - vor allem auch wegen der stadtnahen Freizeit- und Naherholungsräume. Diesen Trumpf sollte man durch vermeintliche Wirtschaftfreundlichkeit (Flächenfraß) nicht verspielen. Dass vermeintliche Wirtschaftsfreundlichkeit oft als Schuß nach hinten losgeht, zeigt u.a die Automobil-Technik-Krise, die durch Eingehen auf Industrieforderungen ermöglicht und verschärft wurde. Liebe CDU, da solltet Ihr Euch an die eigene Nase fassen und solche Fehler nicht wiederholen.
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  •   chris
    (336 Beiträge)

    31.10.2017 09:30 Uhr
    Motel One zu niedrig
    Gerade der gepante Neubau des Motel One in unmittelbarer Nachbarschaft zum Landratsamt Hochhaus schreit nach einem höheren Bau. Wohnungsnot überall. Dort hätte man ruhig doppelt so hoch bauen können. Hätte auch zum Hochhaus gegenüber gepasst. Aber die Anwohner beschweren sich überall, wo etwas Neues entstehen soll. In Gewerbeflächen würde ich Hochbauten zur Pflicht machen.
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  •   BMWFahrer
    (37 Beiträge)

    31.10.2017 07:54 Uhr
    Hochhaus?
    Von Hochhäusern ist nur in der Artikelüberschrift die Rede. Im Text hingegen steht "höhere Bauweise". Das ist ein gravierender Unterschied und sicherlich auch ein richtiger Ansatz. Man schaue sich die Gewerbegebiete mal an (z.B. Discounter, Autowerkstätten, ...): einstöckige Verkaufräume, der Parkplatz daneben benötigt die gleiche Fläche, wie das eigentliche Geschäft.
    Diese Fehlentwicklung hätte man schon vor Jahren erkennen können und fordern, dass Parkplätze (als Tiefgarage) unter den Gewerberäumen sind. Oder auf dem Dach eingerichtet sind. Positive Beispiele hierfür sind ToyRUS und Bauhaus. Oder die neuen innerstädtischen Discounter, die in Wohngebäuden sind (LIDL am Weinbrennerplatz oder am Tivoli). Leider viel zu selten umgesetzt.
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