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Bonn Funklochkarte für Mobilfunk ist online: Teile von Karlsruhe nur langsam ans Netz angebunden

Seit einem Jahr gibt es die Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur, mit der jedermann die Nichtverfügbarkeit von Mobilfunknetzen dokumentieren kann. Nun liegen Ergebnisse vor.

Die Funklochkarte ist da: Alle Daten, die Nutzer der Breitbandmessung-App der Bundesnetzagentur bislang übermittelt haben, sind nun online und grafisch aufbereitet abrufbar.

Anhand einer Adresse lassen sich die ermittelten Netzabdeckungswerte auf der Karte einsehen und etwa mit den Ergebnissen vergleichen, die man mit der App selbst vor Ort ermittelt hat, erklärt die Behörde.

Funkloch Karte
Bild: Screenshot@Breitbandmessung.de

Karlsruhe selbst ist recht gut an das Funknetz angebunden, jedoch sind Teile von Rheinstetten oder Daxlanden nur mit einer Verfügbarkeit von 2G ans Netz gebunden. Heißt also: Ein Video im Internet zu laden, dauert gefühlt ewig. 

Die Mess-Anwendung, vielen besser bekannt als Funkloch-App, ist den Angaben zufolge bisher 187.000 Mal auf Smartphones installiert worden. Insgesamt er- und übermittelten die Nutzer bisher knapp 160 Millionen Messpunkte als Basis für die Funklochkarte.

Die Anwendung unterscheidet zwischen keinem Netz sowie der Verfügbarkeit von 2G (GSM), 3G (UMTS), 4G (LTE) oder 5G. Auf Grundlage der Messdaten soll dann mit den Mobilfunk-Anbietern erörtert werden, wo die Netze noch weiter verbessert werden müssen.

Zum Überprüfen der vertraglich mit dem Anbieter vereinbarten Datenübertragungsraten im Festnetz stellt die Bundesnetzagentur außerdem Programme für Windows-, macOS- und Linux-Rechner bereit.

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Kommentare (3)
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  •   malerdoerfler
    (5899 Beiträge)

    11.11.2019 22:04 Uhr
    Man wird doch auch ohne Empfang
    überleben können, oder?
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  •   ElBasta
    (26 Beiträge)

    11.11.2019 22:24 Uhr
    Klar doch.
    Man kann ja auch mit immer wiederkehrenden Stromausfällen überleben. Ist halt beides ziemlich nervig.
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  •   Berty87
    (680 Beiträge)

    11.11.2019 20:58 Uhr
    Erschreckend
    Wie man doch wo keinen Empfang hat.
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