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Karlsruhe Für das Weltklima: Karlsruher Stadtmobil-Nutzer können klimaneutral fahren

Der Carsharing-Anbieter stadtmobil und die KEK – Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur, starten eine neue Kooperation. Bereits seit 2015 kompensiert stadtmobil die CO2-Emissionen aus seinen Geschäftsfahrten über den Karlsruher Klimafonds. Auch stadtmobil-Teilnehmer können jetzt ihre Fahrten klimaneutral stellen.

"Bei der Beschaffung der inzwischen mehr als 900 Fahrzeuge unserer Carsharing-Flotte achten wir seit Anbeginn auf möglichst geringen Verbrauch", so Frank Ratzel, einer der beiden stadtmobil-Geschäftsführer. Dies sei nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, gleichzeitig profitierten die 12.000 Teilnehmer von den günstigen Nutzungskosten.

Autofahren in Karlsruhe, Aufforstung in Ecuador

Die strategische Partnerschaft mit dem Karlsruher Klimafonds sei eine konsequente Weiterentwicklung dieses Engagements, denn stadtmobil kompensiere bereits seit 2015 seine eigenen Geschäftsfahrten über den Klimafonds. Jetzt wird den Carsharing-Nutzer die Möglichkeit gegeben, ihr Engagement noch um die Kompensation ihrer Fahrzeugemissionen zu erweitern.

Auf einer eigens eingerichteten Webseite des Karlsruher Klimafonds können die Teilnehmer angeben, wie viel Carsharing-Kilometer sie klimaneutral fahren möchten: "1000 gefahrene Kilometer entsprechen rund 230 Kilogramm CO2 und deren Kompensation kostet etwa 4,20 Euro", rechnet Karla Lieberg von der KEK vor, basierend auf den durchschnittlichen CO2-Emissionen aller stadtmobil-Fahrzeuge.

Der Beitrag wird für lokale und internationale Klimaschutzprojekte im Rahmen des städtischen Klimafonds eingesetzt, insbesondere für das Aufforstungsprojekt ‘Puntos Verdes’ in Ecuador. Die wachsenden Bäume binden die CO2-Menge, die in Karlsruhe ausgestoßen wurde.

Klimawandel macht sich auch in der Region bemerkbar

"So entlasten wir das globale Klima – und mit der Aufforstung tun wir gleichzeitig etwas für den Artenschutz in Ecuador", so Dirk Vogeley, Geschäftsführer der KEK, die mit dem Klimafonds betraut ist. Zunehmende Unwetterereignisse sowie steigende Durchschnittstemperaturen auch in Baden-Württemberg würden deutlich machen, dass der Klimawandel auch in unseren Breitengraden angekommen sei.

Unter allen stadtmobil-Teilnehmern, die bis zum 31. Oktober 2016 ihre stadtmobil-Kilometer über den Karlsruher Klimafonds kompensieren, verlosen die Initiatoren ein Wochenende mit einem stadtmobil Hybrid- oder Elektrofahrzeug. Die Preisverleihung findet am 21.

November 2016 in Karlsruhe statt, im Rahmen der Konferenz zur Klimapartnerschaft mit der Kommune San Miguel de Los Bancos in Ecuador, in der sich das Aufforstungsprojekt ‘Puntos Verdes‘ befindet.

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Kommentare (17)
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  •   karlsruher1955
    (1184 Beiträge)

    07.10.2016 10:46 Uhr
    und warum
    wird dann der städtische Fuhrpark nicht umgestellt, wenn :
    "1000 gefahrene Kilometer entsprechen rund 230 Kilogramm CO2 und deren Kompensation kostet etwa 4,20 Euro" ?
    Weil das bei den stadtverantwortlichen niemanden interessiert.
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  •   andip
    (9871 Beiträge)

    07.10.2016 12:04 Uhr
    Bitte genau lesen
    Es geht hier um Fahrzeuge der Firma stadtmobil, einen Carsharing-Anbieter, und nicht um den städtischen Fuhrpark.
    Der hat damit überhaupt nichts zu tun.
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  •   Nachteule
    (677 Beiträge)

    07.10.2016 08:24 Uhr
    Wieder ein sehr schönes Beispiel dafür
    wie man sich selber froh machen kann. Da erzählt eine Firma, die mit der Vermietung von Autos dicke Gewinne macht, dass sie in Ecuador ein paar Bäume pflanzen will - bei diesen Gewinnen ist das auch kein Problem - und schon jubeln die Medien in Karlsruhe und alle haben beim Autofahren endlich wieder ein gutes Gefühl. Nach dem Motto: je öfter ich Stadtmobil fahre, umso mehr Bäume werden gepflanzt.
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  •   FG1961
    (274 Beiträge)

    07.10.2016 06:17 Uhr
    Ich kann die sinnlosen
    Wortkreationen Klimaschutz, Umweltschutz und Lärmschutz nicht mehr hören und lesen.
    Wann hört dieses Zeitgeistthema auf?
    In ein paar Jahren werden wir über die aberwitzigen Versuche das "Klima" zu retten herzlich lachen.
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    07.10.2016 07:20 Uhr
    nehmen Sie
    denn die menschengemachten Klimaveränderungen nicht wahr? Haben Sie nicht bekommen, dass wir dieses Jahre erneut das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen haben? Steigende Wasserspiegel, anderswo Versteppung? Muss man nicht versuchen, das aufzuhalten?
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  •   armeshundele
    (523 Beiträge)

    07.10.2016 08:52 Uhr
    Das Klima
    hat sich im laufe der Jahrtausende immer wieder verändert. Ich frage mich wie die Steinzeitmenschen das damals geschafft haben.
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    07.10.2016 10:12 Uhr
    der Klimawandel
    ist Stress für die Arten. Nicht umsonst ängstigt man sich wegen der Biodiversität. Und auf einem kaum besiedelten Planeten gibt es mehr Ausweichflächten. Auf einem dichtbeseidelten Planeten, unterteilt in Nationen, gibt es aber Probleme, wenn Menschen flüchten.
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  •   Fizzy_Bubblech
    (386 Beiträge)

    06.10.2016 17:39 Uhr
    Echt?
    Dann entschuldige ich mich vorab schon mal bei den Fidschi und sonstigen Inseln für deren absaufen.
    Helgoland dagegen hat noch Dusel. Für die bin ich schon zu alt...
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  •   bier2
    (884 Beiträge)

    06.10.2016 19:23 Uhr
    warte mal bis in ein
    paar Jahren die ersten Klimafluechtlinge kommen, lass Bangladesch usw. absaufen.. dann kommen zig Millionen, alles hausgemacht.. und die Helgoländer triffst auch oder die ziehen auf die Rote Anna
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  •   Originalteil
    (1242 Beiträge)

    07.10.2016 03:32 Uhr
    Was ist
    denn die rote Anna?

    Hell-go-land konnte durch fast 7000 Tonnen Sprengstoff nicht zerstört werden, das wird ewig bestehen!
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