Karlsruhe Forschung in der Bildung: Pädagogische Hochschule Karlsruhe nimmt Führung ein

Der Leistungsverbund "Forschung macht Schule" erhält den Zuschlag für eine Forschungsinitative des Bildungsministeriums. Den Vorsitz hat dabei die Pädagogische Hochschule in Karlsruhe.

Im November 2016 hatten die Kulturministerkonferenz und das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Initiative "Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schüler" vorgestellt. Für die wissenschaftliche Begleitung dieser Initiative, die von Bund und Ländern ausgeschrieben worden war, hat der bundesweite Forschungsverbund "Leistung macht Schule" den Zuschlag erhalten.

Verbundkoordinatorin ist Prof. Dr. Gabriele Weigand von der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. "Wir freuen uns sehr, dass unser Forschungsverbund in den kommenden Jahren die Möglichkeit hat, in Kooperation mit 300 beteiligten Schulen und deren Lehrkräften wissenschaftsbasierte Konzepte zur Förderung leistungsstarker und potentiell besonders leistungsfähiger Schüler zu entwickeln", so Weigand in einer Pressemitteilung. Man erwarte sich davon einen Schub für die Schul- und Unterrichtsentwicklung, der allen Kindern und Jugendlichen zugute komme, heißt es weiter.

21 Hochschulen wollen bis 2022 wissenschaftliche Leitbilder erstellen

Insgesamt 4,3 Millionen Euro fließen direkt an die Pädagogische Hochschule Karlsruhe, die an vier von 24 Teilprojekten inhaltlich beteiligt ist. "Dass die Pädagogische Hochschule Karlsruhe die Koordination in diesem bundesweiten Projekt übernimmt, bestätigt unser hohes Niveau im Bereich Forschung. Ich freue mich sehr, dass ‚Leistung macht Schule‘ das Begutachtungsverfahren erfolgreich durchlaufen hat und schließlich zur Förderung ausgewählt wurde", erklärt Klaus Peter Rippe, Rektor der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe.

Insgesamt 21 Hochschulen arbeiten im Verbund "Leistung macht Schule" zusammen, um von 2018 bis 2022 wissenschaftlich fundierte Leitbilder für eine leistungsfördernde Schulentwicklung zu erarbeiten und Schulnetzwerke aufzubauen sowie diese zu begleiten und den Bereich der Bildungsübergänge zu untersuchen. Außerdem sollen fachdidaktische Konzepte zur individuellen Förderung potentiell leistungsstarker Schüler erarbeitet werden.

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