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Karlsruhe Exzellenz-Uni in Karlsruhe: Das KIT ist weiter im Rennen

Das Karlsruher Institut für Technologie könnte demnächst den Titel "Exzellenzuniversität" tragen. Die Uni ist weiter im Rennen um diese Förderlinie, berichten die beiden Landtags-Mitglieder Alexander Salomon und Bettina Lisbach (beide Grüne).

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Die Karlsruher Abgeordneten Alexander Salomon MdL und Bettina Lisbach MdL gratulieren dem KIT zu einem wichtigen Erfolg bei der Vorentscheidung im Antragverfahren um Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder: "Das Karlsruher Institut für Technik überzeugt seit vielen Jahren durch hervorragende Lehre und Forschung. Ich freue mich sehr, dass es sich nun in diesem harten Wettbewerb durchgesetzt hat. Die erste Hürde ist geschafft", freut sich Alexander Salomon, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion Grünen.

Das KIT überzeugte das Expertengremium mit seinen Skizzen zu Algorithmen für große Datenmengen, zur additiven Fertigung in 3D, zur Dunklen Materie sowie zu neuen Materialien und Technologien für die Energiespeicherung.

"Die Entscheidung des Expertengremium zeigt, dass sich die gute Vorbereitung gelohnt hat. Mit der Vielfalt der eingereichten Projekte beweist das KIT einmal mehr seine qualitative Bandbreite bei innovativer Forschung", ergänzt Bettina Lisbach MdL.

Titel wäre mit Fördermitteln verbunden

"Der Wettbewerb um den Exzellenztitel ist anspruchsvoller geworden. Das KIT hat noch einen langen Weg vor sich, ist aber sehr gut aufgestellt. Wir sind zuversichtlich, dass es auch die nächste Runde meistert und drücken die Daumen bei der Ausarbeitung der ausführlichen Anträge", bekräftigen die Karlsruher Abgeordneten abschließend.

In der heutigen Entscheidung des Expertengremium Exzellenzstrategie wurde das Karlsruher Institut für Technik mit vier Anträgen berücksichtigt und ist damit weiter im Rennen um den Exzellenztitel. Zwei erfolgreiche Cluster-Anträge sind die Grundlage dafür, sich als Exzellenzuniversität bewerben zu dürfen und damit dauerhaft Bundesgelder erhalten zu können.

Das KIT darf sich zudem zusammen mit den anderen ausgewählten Universitäten aus Baden-Württemberg über eine Anschubfinanzierung des Wissenschaftsministeriums in Höhe von bis zu 400.000 Euro pro Vollantrag freuen. Insgesamt wurden sieben Universitäten aus Baden-Württemberg zu Vollanträgen aufgefordert. Mit 18 ausgewählten Antragsskizzen gehört das Land im bundesweiten Vergleich zu den Gewinnern der Vorrunde.

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Kommentare (1)
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  •   johannxaver
    (31 Beiträge)

    01.10.2017 09:24 Uhr
    Das Problem an der Sache ist,
    dass diejenigen, die die Alltagsarbeit im Forschungsbetrieb leisten also die Doktoranden, viel zu viel Zeit damit verbraten müssen, ständig Anträge zu schreiben und irgendwo einzureichen, damit die Finanzierung für die nächsten zwei Jahre wieder gesichert ist. Die Zeit fehlt dann für die eigentlichen Kern der Arbeit, nämlich Forschung und Lehre. Wieviel mehr an Ergebnissen könnte man produzieren und wieviel mehr Zeit könnte man sich der Lehre für die Studenten widmen, wenn man nicht ständig dadurch ausgebremst werden würde.
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