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Karlsruhe Erfolg für Karlsruher Erfindung: Volocopter erhält Zulassung

Neuigkeiten für Karlsruhes wohl außergewöhnlichstes Flugobjekt: Im Februar erteilte der Deutsche Ultraleichtflugverband (DULV) der Karlsruher e-volo GmbH für deren Volocopter VC200 die vorläufige Verkehrszulassung (VVZ) (D-MYVC) als Ultraleicht-Luftfahrtgerät.

Das geben die Erfinder in einer Pressemeldung bekannt. Seit 2013 führt der Deutsche Ultraleichtflugverband (DULV) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das Erprobungsprogramm für die Volocopter durch.

Im Februar erteilte der DULV der Karlsruher e-volo GmbH für deren Volocopter VC200 die vorläufige Verkehrszulassung (VVZ) (D-MYVC) als Ultraleicht-Luftfahrtgerät. Ziel von e-volo ist es, für ihre Volocopter mittelfristig eine Ultraleicht-Musterzulassung zu erhalten und den 2-Sitzer in Serie zu produzieren.

Schnell, leise, emissionsfrei

Das völlig neuartige, senkrechtstartende Fluggerät soll leicht zu fliegen, leise und emissionsfrei sein. Ein umfassendes Redundanzkonzept für alle elektronischen Bauteile ermöglicht auch beim Ausfall mehrerer Antriebe ein sicheres Landen. Gesteuert wird der Volocopter einhändig mit einem Joystick. Die Emissionsfreiheit erreicht das Karlsruher Unternehmen durch reinen Elektroantrieb und schnell austauschbare Wechselakkus.

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  •   nugman
    (347 Beiträge)

    30.03.2016 11:19 Uhr
    Würde gerne wissen...
    wie die Konstrukteure das Wind-Problem in den Griff bekommen. Denn der Aufbau mit den kleinen Propellern bietet eine enorme Angriffsfläche. Und starker Seitenwind ist vor allem beim Starten und Landen das Hauptrisiko...
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  •   Insider
    (746 Beiträge)

    29.03.2016 17:40 Uhr
    Zukunftsfähig?
    Ich kann nicht beurteilen, ob dieser Volocopter zukunftsfähig ist, und ob es dafür einen Markt gibt. Es ist halt ein schmaler Grat zwischen Erfolg und Absturz. Immerhin hat der Ex-Diskothenbetreiber in KA schön die Trommel gerührt. Hoffentlich ist das ganze Projekt keine Luftnummer gewesen und das mit Kenntnis der Entwickler. Alles schon da gewesen.
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  •   kommentar4711
    (2284 Beiträge)

    29.03.2016 13:13 Uhr
    Emissionsfrei
    Jaja, der eVolo is so schön Emisssionsfrei, der Dreck kommt im Rheinhafen aus dem Schorstein des RDK8, aber da juckt's ja keinen :-/
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  •   DreiFragezeichen
    (1402 Beiträge)

    29.03.2016 09:47 Uhr
    Und welche kommerzielle Nutzung ist angedacht?
    Das Gerät soll ja sicher nicht nur Sportgerät sein.
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  •   A320
    (312 Beiträge)

    29.03.2016 10:39 Uhr
    .
    Muss es denn gleich Kommerz sein?

    Ich denke es ist mehr für Flugbegeisterte in Flugvereinen. Warum sollten denn generell Ultraleichtdluggeräte produziert werden? Der Manager nimmt eben doch lieber dem Sportwagen oder direkt einen Businessjet.
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  •   andip
    (9750 Beiträge)

    29.03.2016 15:21 Uhr
    Auch ein Manager
    kann so ein Ding gebrauchen,nämlich um von einem Flughafen dahin zu kommen,wo er hin muss.
    Geht mit einem Heli besser als mit einem Auto,dass dann irgendwo im Stau steckt.
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  •   DreiFragezeichen
    (1402 Beiträge)

    29.03.2016 11:10 Uhr
    An manche Fördermitteltöpfe
    kommt man nur ran, wenn man ein starkes Konzept vorlegt.

    Ein bisschen rumsporteln reicht da nicht.
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  •   kommentar4711
    (2284 Beiträge)

    29.03.2016 13:12 Uhr
    Fördertöpfe
    Nö, vor ein paar Jahren musste man nur "Elektroantrieb" schreien und hat Fördertöpfe dafür bekommen. M. W. stammt das beiste Geld bei e-Volo auch vom Bund und nicht von privatwirtschaftlichen Kapitalgebern.
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  •   DreiFragezeichen
    (1402 Beiträge)

    29.03.2016 11:44 Uhr
    Noch was vergessen:
    Vor ca. 3 Jahren war von einem "angestrebten" Stückpreis von 250.000,00 Euro die Rede. Das ist für einen Ultraleicht für Sportzwecke vielleicht doch etwas viel.
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