Karlsruhe Erfolg für DHBW Karlsruhe: Zweiter Platz beim Innovationspreis Digitale Bildung

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe kann sich bei der Verleihung des Innovationspreis der deutschen Digitalwirtschaft Bitkom in diesem Jahr über den zweiten Platz freuen.

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Der Innovationspreis des Verbandes der Deutschen Digitalwirtschaft, der auf der am vergangen Mittwoch in Karlsruhe vergeben wurde, zeichnet innovative Konzepte aus, die sich mit der Zukunft des Lernens befassen. Den zweiten Platz belegte in der Kategorie Hochschule das Konzept "smile – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre". Das wurde von Wirtschaftsinformatiker Manfred Daniel und der Bildungswissenschaftlerin Judith Hüther, die an der DHBW Karlsruhe arbeiten, entwickeln.

Die beiden Karlsruher setzten sich gegen rund 100 Bewerber aus ganz Deutschland durch. Das Konzept ist ein innovatives Lehrkonzept und Instrument der Organisationsentwicklung und damit Förderer der digitalen Lehr- und Lernkultur an der DHBW Karlsruhe. Bereits im vergangenen Jahr waren die beiden Wissenschaftler mit ihrem Konzept erfolgreich.

Im Dezember erhielten Sie den Lehrpreis des Landes Baden-Württemberg im Bereich Hochschule. Digitalisierte Lehrveranstaltungen gewinnen stetig mehr an Bedeutung, so die DHBW in einer Pressemitteilung. "Smile" sei Treiber der digitalen Lehr- und Lernkultur an der DHBW Karlsruhe und  zugleich Ausweis für die hohe Lehrkompetenz der Hochschule in diesem Bereich.

Studenten schlüpfen in Rollen der Dozenten

Die Idee hinter "Smile" ist die hochschul- und mediendidaktische Weiterqualifizierung von Studenten der Wirtschaftsinformatik, um Dozenten bei der Digitalisierung der Lehre zu unterstützen. Das Konzept sieht dabei einen Fünf-Phasen-Zyklus vor, der jährlich wiederholt wird. Den Kern bildet dabei ein Projekt im Studiengang Wirtschaftsinformatik, das zwei Semester dauert. Die Studenten übernehmen dort die Rolle von Lehrenden und Beratern.

"Smile" lasse sich auch auf andere Hochschulen mit medienaffinen Studiengängen, die eine Seminar/Projekt-Kombination ermöglichen, übertragen und anwenden. Die gewonnenen Kompetenzen nutzen den Studenten auch außerhalb der Hochschule. So können die angehenden Wirtschaftsinformatiker beispielsweise digital gestützte IT-Schulungen und -Trainings entwickeln und durchführen. "Durch die in dem Konzept gewonnene Beratungskompetenz stärke man die Studenten der Wirtschaftsinformatik in ihrer späteren Rolle als verantwortungsvolle Treiber digitaler Veränderungen in Unternehmen und Gesellschaft", erklären Manfred Daniel und Judith Hüther.

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