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Berlin/Stuttgart E-Autos in Karlsruhe: Platz im baden-württembergischen Vergleich

Bei der Zulassung von reinen E-Autos in Großstädten liegt Stuttgart deutschlandweit an vierter Stelle. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. "Hauptstadt" der reinen Stromer ist den jährlichen Bestandsdaten des Kraftfahrt-Bundesamts zufolge München mit 3.122 E-Pkw zum Stichtag 1. Januar 2019. Es folgen Berlin mit 2.713, Hamburg mit 2.233 und Stuttgart mit 1.590.

In Baden-Württemberg liegen hinter der Landeshauptstadt Karlsruhe (342), Freiburg (315) und Mannheim (263). Bundesweit waren 43.800 reine E-Autos privat zugelassen und 39.400 gewerblich. Bei Privatzulassungen liegt Berlin mit 952 vorn.

Nur ein Drittel der reinen E-Autos in Deutschland war in Großstädten zugelassen. Von insgesamt 83.200 Pkw mit ausschließlich elektrischem Antrieb hatten die Halter von 27.800 Wagen ihre Adresse in rund 80 Großstädten ab 100.000 Einwohnern - und 55.400 im sonstigen Bundesgebiet.

Nicht enthalten sind in den Zahlen die bundesweit rund 341 000 Hybrid-Fahrzeuge, die einen E-Antrieb mit einem Verbrennungsmotor kombinieren. Insgesamt gibt es rund 47 Millionen zugelassene Pkw.

Reine E-Autos gelten wegen der begrenzten Reichweite der Batterien und des dichteren Ladenetzes eher als Angebot für größere Städte. Allerdings wächst die Zahl öffentlich zugänglicher Stationen. Ende Juli gab es deutschlandweit mehr als 20.500 Ladepunkte, das waren knapp 52 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Großstädten ist es auch generell schwieriger, E-Ladestellen an Mietshäusern zu installieren - an Einfamilienhäusern oder privaten Garagen geht das einfacher.

Deutlich mehr E-Fahrzeuge in den kommenden Jahren sind wichtig, um Klimaschutzziele zu erreichen. Eine Regierungskommission hatte als Ziel formuliert, dass dafür bis 2030 zehn Millionen Elektro-Pkw notwendig sind. Das Bundeskabinett hatte vor kurzem ein milliardenschweres Paket zur Förderung der E-Mobilität auf den Weg gebracht. Dazu zählt die Verlängerung eines Steuerprivilegs für Elektro-Dienstwagen.

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Kommentare (53)
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  •   tom1966
    (11 Beiträge)

    04.09.2019 13:50 Uhr
    Fortsetzung E-Autos sinnvoll?
    Das nächste ist, dass die Politik und die vom Bund unterstützte Deutsche Umwelthilfe den Dieselantrieb als Buhmann hinstellt (noch mehr als das Auto allgemein). Auf der einen Seite soll weniger CO2 ausgestoßen werden, auf der anderen Seite wird der Diesel, der weniger Kraftstoff verbraucht und damit auch weniger CO2 produziert, verteufelt. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz!
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  •   107
    (394 Beiträge)

    03.09.2019 20:52 Uhr
    Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.
    Seit 26.April 2013 wartet ein Plug-In Hybrid Taxi auf eine doofe Steckdose aufm Taxiplatz.
    Die gibt es nach 6 Jahren und 4 Monaten noch immer n i c h t !!!
    Dafür finden wir immerhin 6 E-Ladestationen im Karlsruher Rathausinnenhof.
    Die 6 wurden selbstredend von der Allgemeinheit bezahlt, jedoch sind diese lediglich und nur zur Nutzung für die "Bürgermeister" bestimmt.

    "Haben sie denn keine GRÜNEN im Gemeinderat?", hör´ich jeden Tag.
    "Doch, doch,", antworte ich jeden Tag.
    Nur von diesen "ach so sehr um unsere Umwelt besorgten" GRÜNEN ist halt nichts zu sehen und nichts zu hören.

    Mir scheint,bevor mir ein bekennender GRÜNER-Gemeinderat am Taxiplatz begegnet und sich als solcher zu erkennen gibt, läuft mir dort Reinhold Messmer mit einem Yeti, Arm in Arm, über den Weg.
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  •   Weichei
    (328 Beiträge)

    03.09.2019 19:23 Uhr
    Wasserstoff !!!!
    [url= https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/wasserstoffauto-brennstoffzelle-co2-neutral-batterie-lithium/#anchor_9]Wasserstoff ist die Zukunft[/url]
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  •   Weichei
    (328 Beiträge)

    03.09.2019 19:25 Uhr
    klar doch funktioniert wieder nicht.
    https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/alternative-antriebe/wasserstoffauto-brennstoffzelle-co2-neutral-batterie-lithium/#anchor_9
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  •   DangerMouse
    (116 Beiträge)

    04.09.2019 14:33 Uhr
    Wasserstoff !!!!
    Mir persönlich ist es egal ob es Akku, Brennstoffzellen oder beide Arten im Individualverkehr eingesetzt werden. Letztendlich sind ja beide Varianten E-Autos. Ich habe mir den Artikel durchgelesen und finde ihn zum Grossteil OK, aber in Teilen schwierig. Ob Auto-Motor-Sport eine zuverlässige Quelle ist mag jeder selbst beurteilen.

    Der Vergleich der H2 Tanks mit CH4 Tanks ist etwas zu gewagt, da H2 viel einfacher durch das Gitter von Metallatomen dringen kann. H2 wird gereinigt indem es durch heisses Palladium gepresst wird. Die Betankung ist momentan noch schwierig da man zwar ein H2-Auto schnell betanken kann, aber für das nachfolgende etwa 30 Minuten warten muss.

    Leider haben die Erfolge bei den Festkörperakkus bei Toyota dazu geführt dass die H2 Szene einen großen Unterstützer verloren hat. Trotzdem sind die Probleme bei H2 lösbar und vielleicht heisst es in Zukunft nicht Benzin oder Diesel, sondern H2 oder Akku. Konkurrenz ist das immer das beste, was uns passieren kann.
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  •   mikado46
    (176 Beiträge)

    03.09.2019 14:09 Uhr
    Ein Tankvorgang....
    .....dauert etwa 5 Minuten. Danach kann ein Verbrenner zwischen 600 bis 900 km fahren.
    An einer Tanksäule können also pro Stunde 12 Verbrenner vollgetankt werden.
    In 24 Stunden wären das 288 Fahrzeuge.
    Frage : Wieviele E- Autos können an einer E - Säule in 24 Stunden zu 100% geladen werden ?
    Ich glaube nicht, dass es mehr als 16 sind.
    Und wo sollen die ganzen Ladesäulrn hin damit ein flächendeckendes Angebot entsteht ?
    Und wer steht dann Nschts um 1 Uhr auf, weil,da gerade eine Säule frei wird, um dann um 3 Uhr wieder Platz für de nächsten Anwärter Platz zu machen?
    Die überwiegende Zahl der Fahrzeuge haben ja schließlich keinen eigenen Stellplatz......
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  •   DangerMouse
    (116 Beiträge)

    03.09.2019 15:20 Uhr
    Ein Tankvorgang....
    Zum Betrieb einer Tankstelle ist eine besondere Infrastuktur notwendig. Der Boden muss versiegelt werden, Tanklaster müssen anrollen können, Zapfsäulen müssen gewartet werden usw...

    Für E-Auto Ladestationen braucht man im Prinzip nix Besonderes ausser einer wetterfesten Steckdose.

    Ein Vorschlag: Ladestationen könnten auf allen Supermarkt Parkplätzen eingerichtet werden. Dann können hunderte E-Autos gleichzeitig während des Einkaufs aufgeladen werden. Mit den üblichen 22kW Ladeleistung kann man in einer Stunde etwa 200km Reichweite laden.

    Die Kritik an der aktuellen Situation ist natürlich absolut berechtigt, aber es ist auch kein schwierig zu lösendes Problem.
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  •   mikado46
    (176 Beiträge)

    03.09.2019 16:43 Uhr
    Bin kein Elektriker....
    ....kann also nicht beurteilen ob die Zuleitungen eines Supermarktes dafür ausgelegt sind eine größere
    Anzahl von E Autos zu laden.
    Es gibt ja auch Stoßzeiten wie z.B. Ferienverkehr. Und da gibt es schon Wartezeiten an den Tankstellen.
    Wenn da noch jeder eine Säule für eine Stunde blockiert um seinen Akku zu laden.....
    Es gibt Berichte,wonach Eigentumswohnungen mit Tiefgarenstellplatz nicht auch eine Garantie
    sind für die Installation einer entsprechende Ladevorrichtung sind.
    Es ist neben der Zustimmung der Miteigentümer, auch die Zustimmung des. Stromversorger notwendig.
    Offensichtlich stößt die Stromversorgung unter Umstände auch an Grenzen
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  •   Weichei
    (328 Beiträge)

    03.09.2019 09:51 Uhr
    Wow tolle Vergleiche
    Staedte mit millionen Einwohnern habe als mehr E-Autos als Solche mit ein paar tausend.
    Das ueberrascht wirklich.
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  •   myopinions
    (963 Beiträge)

    02.09.2019 13:01 Uhr
    ................ich wohne im Karlsruher Süden,
    habe weder Garage noch einen festen Stellplatz und könnte -wenn ich so ein Vehikel tatsächlich kaufen würde- dieses Fahrzeug vor Ort nirgendwo laden.

    Die Ziele einer Regierungskommision für 2030 sind ebenso lächerlich wie komplett unrealistisch!
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