Karlsruhe Digitale Lernplattform: Karlsruher Schulen nehmen an Testphase teil

Zwei Schulen aus Karlsruhe werden als Pilotschulen an der Einführungsphase der digitalen Lernplattform des Landes teilnehmen. Zentral sei dabei die Unterstützung der Planung, Durchführung und Auswertung des Unterrichts.

Mit der zentralen Plattform soll den 100 ausgewählten Schulen in Baden-Württemberg eine verlässliche, schulübergreifende, datenschutzkonforme Lösung für digitales Lernen zur Verfügung gestellt werden. Die Einführungsphase der digitalen Bildungsplattform ist für den Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2017/2018 angesetzt.

Im Anschluss an die anderthalbjährige Einführungsphase soll eine strukturierte Auswertung erfolgen, um möglichen Nachbesserungsbedarf zu identifizieren. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist hatten insgesamt 930 Schulen Interesse an der Plattform bekundet. Rund ein Viertel der Schulen hat sich für die Auswertung der Plattform in der Einführungsphase beworben.

"Moderne Formen auch im Bildungsbereich wichtig"

"Die große Nachfrage zeigt: Wir brauchen diese integrierte Arbeits-, Lern- und Kommunikationsplattform für Schulen in Baden-Württemberg dringend. Moderne Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation werden auch im Bildungsbereich immer wichtiger. Mit der digitalen Bildungsplattform wollen wir neue Standards setzen und die Möglichkeiten in diesem Bereich für die Schulen im Land deutlich erweitern", erklärt die Karlsruher Landtagsabgeordnete Bettina Lisbach.

Zentral sollen bei der Plattform die Unterstützung der Planung, Durchführung und Auswertung des Unterrichts werden. Weitere Schwerpunkte seien die teamorientierte Schul- und Unterrichtsentwicklung, die Kommunikation zwischen Lehrenden und Schülern, sowie der Lehrenden untereinander.

"Mit dem Start der Bildungsplattform können perspektivisch weitere zentrale Online-Angebote oder digitale Bildungsmedien sowie Schulverwaltungsprogramme eingebunden werden. Ein Ziel muss auch sein, dass wir mehr Sicherheit im Umgang mit Daten im schulischen Umfeld schaffen", unterstreicht der netz- und medienpolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, Alexander Salomon.

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