Karlsruhe Citywerkstatt zur Karlsruher Innenstadt: Bürger können Anregungen einbringen

Die Stadt Karlsruhe hat im Oktober 2017 ein Gutachten zur Zukunftsfähigkeit der Karlsruher City als Einzelhandelsstandort 2030 in Auftrag gegeben. Erste Erkenntnisse werden die Gutachter am Donnerstag, 7. Juni, ab 19 Uhr im Stephanssaal, in einer Citywerkstatt vorstellen. Aber auch die Bürger können sich an diesem Tag äußern.

Bei dem Gutachten  handelt es sich um ein Leitprojekt innerhalb des IQ Korridorthemas Zukunft Innenstadt. Ziel ist es, Perspektiven für die Karlsruher City während und nach Abschluss der Bauarbeiten zur Kombilösung aufzuzeigen und somit einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Attraktivität der Karlsruher City zu leisten.

Der erste nun weitgehend abgeschlossene Teil des Gutachtens besteht nach Angaben der Stadt aus Analyse und Bewertung der Einzelhandelsstruktur, komplementärer Innenstadtnutzungen, etwa Gastronomie, Freizeitangebote, Kulturinstitutionen, Bildungseinrichtungen, Wohnfunktion, und räumlicher Strukturen der City.

Insgesamt haben die Gutachter sechs Citybereiche mit unterschiedlichen Lageprofilen identifiziert: Zentrale Achse - Zirkel/Marktplatz/Ettlinger Tor, Westliche Kaiserstraße bis Stephanienstraße inklusive Kaiserpassage, Östliche Kaiserstraße, Östliche City, Zentrale Kaiserstraße sowie den Bereich Waldstraße, Karlstraße, Erbprinzenstraße, Herrenstraße. Für jeden dieser Citybereiche wurden unterschiedliche Herausforderungen und Strategien abgeleitet.

Eigene Vorstellungen und Anregungen einbringen

Die Citywerkstatt bietet die Möglichkeit, eigene Vorstellungen und Anregungen einzubringen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Als Vorbereitung auf die Citywerkstatt gibt es bereits jetzt auf dem Bürgerbeteiligungsportal der Stadt Karlsruhe die Möglichkeit, sich über das Gutachten zu informieren und Orte innerhalb der Citybereiche zu kommentieren.

Darüber hinaus werden laut Stadt in den kommenden Tagen Einladungsschreiben an Innenstadtakteure - wie Einzelhändler, Gewerbetreibende, Immobilienbesitzer, Bildungseinrichtungen und Kulturinstitutionen - verschickt. In Fokusgruppen, die den Charakter eines Workshops haben, sollen für die einzelnen Citybereiche sowie für das übergeordnete Thema "Digitalisierung im Einzelhandel" konkrete Maßnahmen inklusive Zeithorizont, Priorität und finanziellem Aufwand erarbeitet werden. Der Ergebnisbericht des Gutachtens werde im Sommer 2019 veröffentlicht.

ka-news-Hintergrund:

Das Gutachten ist Teil des "IQ-Korridorthemas Zukunft Innenstadt". Die Verwaltung der Stadt Karlsruhe hat sich mit den sogenannten IQ-Projekten zum Ziel gesetzt, bei komple­xen ­de­zer­nats­über­grei­fen­den Projekten durch frühzei­ti­ge Quer­ver­net­zung und Kommu­ni­ka­tion die Entschei­dungs- und Pro­zess­qua­li­tät zu verbessern. Das Projekt baut auf sechs Korri­dort­he­men auf und bildet das Grund­ge­rüst der IQ-Arbeits­weise.

Die Korri­dort­he­men und IQ-Leitpro­jekte wurden 2016/2017 entwickelt und sind auf die Doppel­haus­halte bis 2020 ­aus­ge­rich­tet. Für 2020 ist daher, ergänzend zum fortlau­fen­den ­Mo­ni­to­ring der Korri­dort­he­men und ihrer IQ-Leitpro­jekte, eine ­Be­stands­auf­nahme mit Blick auf den IQ-Gesamt­pro­zess und die IQ-Arbeits­weise vorgesehen.

Weitere Informationen rund um die IQ-Projekte und -Korridorthemen gibt es unter www.karlsruhe.de/iq.de

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