Karlsruhe Chancen nutzen: Karlsruher Wirtschaftsrat will schnelleres Internet für Unternehmen

Wirtschaftlicher Erfolg funktioniert besser mit schnellem Internet - zu diesem Schluss kam der Wirtschaftsrat Sektion Karlsruhe/Bruchsal bei seiner Jahreshauptversammlung. Der Rat vertritt Interessen der unternehmerischen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Was die Sitzung konkret hervorbrachte, berichtet die Sektion in einer Pressemitteilung.

"Die Herausforderung für Deutschland ist nicht die Versorgung aller Haushalte mit 50 Megabit pro Sekunde bis 2018, sondern die rasche Versorgung der Unternehmen, die für ihre Zukunft, ihre Innovationen, ihre globalen Märkte bereits heute auf große Datentransferraten angewiesen sind", so Johannes-Georg Voll, Sektionssprecher des Wirtschaftsrates Karlsruhe/Bruchsal, auf der Jahreshauptversammlung.

Nicht nur die Innovationsregion Karlsruhe sei auf 500 Megabit angewiesen, sondern ganz Deutschland und das ab 2016, sagt Voll weiter. Dafür setze sich der Karlsruher und Bruchsaler Wirtschaftsrat ein. Der Sektionssprecher betonte auch, dass so schnelles Internet für den Erhalt der Arbeitsplätze sowie eine hohe Wertschöpfung Grundvoraussetzung sei. "Deutschland darf sich nicht abhängen lassen", so Voll. 

Karlsruher "Houses of Living Labs" Einrichtung auf Weltniveau

Die Jahreshauptversammlung hatte der Wirtschaftsrat mit dem Besuch des "Houses of Living Labs" des Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe, einem Forschungslabor für Informatik-Anwendungen, verbunden. Beeindruckt zeigten sich die 60 Teilnehmer von dieser Einrichtung auf Weltniveau, das sogar das neue Cisco Lab in Berlin mit 30 Millionen Euro Investitionssumme übertrumpfe und die Lebens- und Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts erleb- und erfahrbar mache. "Das House of Living Labs macht deutlich, welche Zukunftschancen Deutschland zum Beispiel bei Industrieanlagensteuerungen, Energiemanagement, autonomem Fahren, Smarthome-Anwendungen und vieles mehr hat", meint Voll dazu,

"Es liegt jetzt an uns allen, die Voraussetzungen und die Infrastruktur zu schaffen, um breit diese Chancen in Deutschland ergreifen zu können, dafür setzen wir uns als Wirtschaftsrat bei Politik und Wirtschaft ein", resümiert der wiedergewählte Sektionssprecher.

Neben Voll setzt sich der Vorstand des Wirtschaftsrates Karlsruhe/Bruchsal in den kommenden zwei Jahren zusammen aus Carl Matthias Bardusch, Geschäftsführer der Bardusch GmbH & Co. KG Ettlingen, Richard Einstmann, Geschäftsführer des Bechtle IT-Systemhauses, Katharina Ludwig, Rechtsanwältin bei Müller-Hof Rechtsanwälte Karlsruhe, Alexander Ruis, Geschäftsführender Gesellschafter der SK Family Office GmbH Karlsruhe, Oliver Striebel, Partner und Standortverantwortlicher der PricewaterhouseCoopers AG Karlsruhe, und Daniel Wensauer-Sieber, Inhaber der Agentur "Das Ziel führt zum Weg" Karlsruhe.

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