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Karlsruhe Bäder-Chef Sternagel freut sich über 500.000 Besucher: "Haben eine super Saison, aber waren kurz vor der Kapazitätsgrenze"

Seit dem 5. Mai kommen Freiluft-Schwimmer auf ihre Kosten in den Karlsruher Freibädern. Und der Super-Sommer tut derweil sein übriges für eine gute und erfolgreiche Saison. Schon jetzt es besser gelaufen als 2017. Sehr zur Freude von Bäder-Chef Oliver Sternagel, wie er im Gespräch mit ka-news erzählt.

Seit Wochen ächzt Karlsruhe unter der Hitze, Temperaturen jenseits der 35 Grad waren keine Seltenheit in den vergangenen Tagen. Und wo zieht es viele Karlsruher dann hin? In eines der vier Freibäder in der Fächerstadt. Und da tummelten sich in dieser Saison zahlreiche Badegäste: "Schon jetzt haben wir mehr Besucher als in der Saison 2017", sagt Oliver Sternagel, Geschäftsführer der Karlsruher Bäder. "Stand Sonntag hatten wir bisher 462.000 Besucher, also stehen wir jetzt knapp vor der halben Million!" 

Kein Einlassstopp in den Karlsruher Freibädern

Die Freibadsaison verlief in seinen Augen sehr gut. "Der Juli war klasse und im August geht es ja gerade so weiter", so Sternagel gegenüber ka-news weiter. Doch in den heißen Tagen kamen die Bäder schon an ihre Kapazitätsgrenze: "Allein am Sonntag hatten wir im 'Rappele' 8.000 Gäste, fast 5.000 im Turmbergbad - aber wir konnten noch alle Freibäder offen halten!"

Rheinstrandbad
Rheinstrandbad Rappenwört. | Bild: Peter Eich

Auch einen Einlassstopp, wie vor wenigen Tagen in einem Berliner Freibad, musste man zu keiner Zeit verhängen. "Wir haben große Bäder aber klar merkt man, wenn 10.000 Menschen in Rappenwört sind, dann sieht das Wellenbecken aus wie ein Tokioter Freibad", beschreibt Oliver Sternagel. 

Badespaß
Wer sagt, dass man beim vergnüglichen Schwimmbad-Besuch viel Platz braucht? Vielleicht nicht ganz so gedrängt sieht es an guten Tagen laut Sternagel auf im "Rappele" aus. | Bild: Yan Bo

Sicherheit geht immer vor

"Solange aber die Sicherheit nicht gefährdet ist, machen wir den Einlass aber nicht zu!" Gerade im Rheinstrandbad Rappenwört können sich die Besucher auf den großen Liegeflächen gut verteilen. 

Wölfle Bad Wolfartsweier
Im Wasser lässt es sich bei der Hitze noch gut aushalten. | Bild: Freibad Wölfle

Bademeister können vielleicht etwas durchatmen

Ob es in den nächsten Tagen auch so voll wird in den Freibädern der Fächerstadt? Immerhin soll es ein wenig "abkühlen" am Freitag und Samstag und das Thermometer nur noch auf angenehme 26 Grad klettern. "Ich hoffe, dass meine Mitarbeiter dann ein oder zwei Tage durch schnaufen können, denn das ist ein Knochenjob den sie da machen, bei der Hitze am Beckenrand stehen", sagt Oliver Sternagel, Bäder-Chef, im Gespräch mit ka-news.

Denn neben der Aufsicht über die Badegäste machen die Schwimmmeister auch noch andere Arbeiten, wie Vorbereitungen von den Freibadtag. "Da bleibt dann einiges liegen, wenn die Bäder so voll sind. Von daher würde ich ihnen die Abkühlung sehr gönnen!" 

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Kommentare (5)
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  •   teflon
    (2497 Beiträge)

    12.08.2018 13:34 Uhr
    Meine Familie kann bestätigen,
    dass es zB in Rappenwörth "Sternagel-voll" war - das ist definitiv zu viel Mensch an einem Fleck. Das erinnert eher an Bilder aus chinesischen Bädern...dann lieber an den Baggersee oder daheim in den 7000 Liter-Tümpel , der im Garten steht
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  •   kommentar4711
    (1850 Beiträge)

    13.08.2018 07:53 Uhr
    Antwort auf "Meine Familie kann bestätigen,"
    Ach echt? Wo waren Sie denn genau? Wir finden in Rappenwörth immer ein einsames Plätzchen. Gerade rechts zwischen Sportplatz und Rhein oder gar vorne auf der Insel ist immer viel Platz. Klar, man muss ein paar Meter mehr laufen, aber man hat seine Ruhe. Und im Becken war es voll, das stimmt, aber auch nicht unerträglich. Und was soll die Alternative sein? Zutrittsberechtigungen verlosen? Wenn Sie dann nicht zum Zuge kommen wird die Aufregung sicher noch größer sein.
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  •   Malerdoerfler
    (4419 Beiträge)

    12.08.2018 08:33 Uhr
    DLRG
    Dass dies alles mit Unterstützung der DLRG durchgezogen wird - das hätte hier zumindest mit einem Satz und vielleicht einem Dank erwähnt werden können.
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  •   Rheinstrandsiedler
    (77 Beiträge)

    12.08.2018 11:44 Uhr
    und.........
    dass Städte wie Mannheim dann auch noch den Etat für die DLRG gekürzt haben. Da es fast keine eigen angestellten Bademeister mehr gibt übernimmt die DLRG ehrenamtlich diese Tätigkeiten.
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  •   Malerdoerfler
    (4419 Beiträge)

    12.08.2018 08:31 Uhr
    Bei den Temperaturen
    und das in den Sommerferien - das läuft!
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