25  

Karlsruhe Autonomes Fahren: Erste Autos sind seit heute in Karlsruhe unterwegs!

Seit Mittwoch, 6. Dezember, sind die ersten autonomen Fahrzeuge in Karlsruhe unterwegs. Am Nachmittag wurde der Probebetrieb im Stadtteil Oststadt offiziell gestartet.

Seit Sommer 2017 wird an einigen Stellen im Karlsruher Stadtgebiet Messtechnik installiert. Der Grund: In Karlsruhe soll an der Zukunft des autonomen Fahrens geforscht werden. Hierfür sollen die Autos im fließenden Verkehr geprüft und weiterentwickelt werden.

Der Aufbau ist mittlerweile abgeschlossen und mit dem heutigen Mittwoch startet der Probebetrieb. Das teilt das Forschungszentrum Informatik am KIT (FZI) auf Anfrage von ka-news mit. Zunächst sollen die einzelnen Komponenten des Testfelds in geprüft werden, bevor im kommenden Jahr der offizielle Testbetrieb beginnt.

Fahrzeuge sind vor allem in der Oststadt unterwegs

2018 sollen in Karlsruhe verschiedene Einrichtungen und Hersteller ihre autonomen Fahrzeuge testen können. Ganz alleine fahren werden die Autos nicht: Während der Testfahrten der Forschungsfahrzeuge ist gemäß geltender Vorgaben immer ein Sicherheitsfahrer im Fahrzeug, der jederzeit eingreifen kann, versichert das FZI.

Das betreibende Testfeld-Konsortium, bestehend aus Hochschulen, Städten und dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), hat unter anderem in der Karlsruher Oststadt das erste Streckennetz im Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg aufgebaut. Die Strecke führt vom Karl-Wilhelm-Platz entlang der Haid-und-Neu-Straße und biegt in den Ostring ab. Vom Ostring aus führt die Strecke einerseits über die Wolfartsweierer Straße zurück zum Karl-Wilhelm-Platz, andererseits über die B10 weiter auf die Südtangente bis zur Kreuzung mit der Ebertstraße.

Weitere Informationen zum Testfeld-Betrieb sind für den Nachmittag angekündigt. Dann nämlich findet in der Fächerstadt eine Veranstaltung zum Testbeginn der Komponenten im Testfeld statt. Hierfür wird unter anderem der Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Uwe Lahl, nach Karlsruhe kommen.

Aktualisierung, 17.15 Uhr

"Mit dem Start des Probebetriebs beginnt der Countdown zur Eröffnung des Testfeldes Autonomes Fahren im Frühjahr 2018", so Oberbürgermeister Frank Mentrup, "in einer beispielhaften Kooperation von Städten, Forschungseinrichtungen und dem KVV schaffen wir mit dem Testfeld für Industrie, Forschung und Dienstleistungen ein attraktives Angebot zur Erforschung und Erprobung zukunftsfähiger Mobilitätsentwicklungen – in und für Baden-Württemberg. Karlsruhe und die Region stehen mit diesem interdisziplinären Start-up einmal mehr für Innovationsfreude und Standortqualität."

Von Ministerialdirektor Uwe Lahl heißt es: "Wir müssen möglichst rasch wissen, welche Veränderungen auf uns zukommen und wie wir diese positiv für das Gemeinwohl gestalten können. Es ist gut, dass das Testfeld Autonomes Fahren Baden-Württemberg dazu bald Erkenntnisse liefern wird."

Weitere Informationen zur ersten Probefahrt gibt es morgen auf ka-news.de!

ka-news-Hintergrund

Das gesamte Streckennetz des Testfelds Autonomes Fahren Baden-Württemberg reicht in der letzten Ausbaustufe von urbanen Bereichen mit gemischtem Fahrzeug-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr über innerstädtische Tempo- 30- und Tempo- 50-Zonen, städtische Parkhäuser, Wohngebiete, Landes- und Bundesstraßen bis hin zu Autobahnabschnitten.

Als Testfeld-Strecken sind außerdem geplant: Der Hauptbahnhof und südliche Stadtteile Karlsruhes, die drei Campus des KIT, verbindende Straßen sowie Autobahnstrecken bis Stuttgart und Heilbronn sowie der Forschungscampus Bruchsal und die Testfelder für automatisierte Logistik und Nutzfahrzeuge in Bruchsal und Heilbronn.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (25)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   rosi
    (322 Beiträge)

    07.12.2017 10:19 Uhr
    Auch Erwachsene scheitern an
    der widersprüchlichen Beschilderung und den Pfeilmarkierungen. Man konnte sich bei der Beschilderung offenbar nicht entscheidenob man eine große Kreuzungsanlage (rechts, links, geradeaus) oder eine Serie von Einzelkreuzungen (links,geradeaus) hat. Der Ortsunkundige kann oft nicht nach STVO fahren und die richtige Ausfahrt erwischen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   schmidmi
    (2694 Beiträge)

    06.12.2017 18:52 Uhr
    Genau das
    denke ich auch. Gilt aber nicht nur für den Kreisel grinsen
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   myopinions
    (1139 Beiträge)

    06.12.2017 13:26 Uhr
    ..............das ist kompletter
    Unsinn.

    Ein Ortsfremder findet sich auf diesem "Nichtkreisel" niemals zurecht!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  • unbekannt
    (1273 Beiträge)

    06.12.2017 12:28 Uhr
    Oststadt ist gut
    falls so ein Teil außer Kontrolle gerät, geht nicht viel kaputt. Und der Auto-Böhler ist auch nicht weit.
    Und jetzt hagelt's gleich berechtigte Kommentare gegen meine Aussage.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   andip
    (10639 Beiträge)

    06.12.2017 15:49 Uhr
    Erst dann
    wenn erste Ergebnisse vorliegen.
    Vorher wäre das reine Spekulation.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten

Seite : 1 2 3 (3 Seiten)

Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.