Eggenstein-Leopoldshafen Anlage für E-Fuel am KIT: Erste Komplettanlage für Treibstoff aus CO2 in Betrieb

Luft und Ökostrom rein, synthetischer Kraftstoff raus: Erstmals hat eine kompakte Anlage zur Erzeugung von E-Fuel, die alle Produktionsschritte zusammenfasst, im Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Arbeit aufgenommen. Thomas Hirth vom KIT sprach bei der offiziellen Inbetriebnahme der Anlage in Größe eines Schiffscontainers am Mittwoch von der Veredelung erneuerbarer Energien. Die Anlage auf dem KIT-Gelände in Eggenstein-Leopoldshafen am Karlsruher Stadtrand sei weltweit die erste dieser Art, betonten die Projektpartner unter dem Dach des von der Bundesregierung geförderten Kopernikusprojekts.

Der CO2-neutrale Kraftstoff, der etwa zum Antrieb von Autos, Schiffen oder Flugzeugen genutzt werden kann, wird in vier Schritten unter Einsatz von Ökostrom hergestellt: Zunächst filtert die Anlage Kohlendioxid (CO2) aus der Luft. Dann werden CO2 und Wasserdampf in Wasserstoff und Kohlenmonoxid gespalten. In der dritten Phase entstehen lange Kohlenwasserstoffketten. Diese werden im vierten Schritt so aufgespalten, dass daraus Benzin, Diesel oder Kerosin hergestellt werden kann.

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