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Rastatt Tunnel-Panne in Rastatt: Rückbau der Beton-Füllung wird vorbereitet

Aktuell wird auf der Tunnelbaustelle in Rastatt der Rückbau des Betonpfropfens in der östlichen Röhre vorbereitet. Das teilt die Deutsche Bahn (DB) am Donnerstag in einer Pressemitteilung mit.

Dafür wurden laut DB die Schienen für den Versorgungszug, der die sogenannten Tübbinge sowie Vortriebslogistik bis zur Tunnelvortriebsmaschine (TVM) transportierte, zurückgebaut. Die Tunnelsohle werde derzeit für eine provisorische Fahrbahn mit Schotter aufgeschüttet, damit die Röhre von Fahrzeugen befahren werden kann.

Lkw können dann das Material abtransportieren, das beim Rückbau des Betonpfropfens entsteht. Die Arbeiten sollen nach Angaben der DB im Frühjahr 2018 beginnen. Nachdem sich im August 2017 im Rahmen der Tunnelarbeiten die Gleise der Rheintalbahn absenkten, wurde der betroffene Tunnelabschnitt vom intakten Teil mit einem Betonpfropfen getrennt. Rund 2.000 Kubikmeter Beton wurden dazu über die Oberfläche in den Tunnel eingefüllt.

Zugang zur TVM West bleibt bestehen

In der parallel gelegenen Weströhre ruhen derzeit ebenfalls die Vortriebsarbeiten. Hier bleibt die Schienenverbindung für den Versorgungszug bis zur Tunnelvortriebsmaschine (TVM) „Sibylla-Augusta“ bestehen. Kurz vor der Unterquerung der Rheintalbahn in Rastatt-Niederbühl wurde die TVM nach 3.672 Metern von insgesamt 4.030 Metern Tunnellänge in die Warteposition gefahren.

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Baustelle Rastatter Tunnel: Die Deutsche Bahn will die Strecke Karlsruhe-Basel ausbauen. Eine wichtige Maßnahme: der Bau eines neues Eisenbahntunnels in Rastatt. Alle Informationen zum Bauvorhaben, dem Fortschritt und den Auswirkungen für den Bahnverkehr finden Sie in unserem Dossier.
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Kommentare (5)
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  •   DerSpinner
    (2040 Beiträge)

    11.01.2018 18:45 Uhr
    Haltet ihr eure Leser für zu dumm,
    das Wort Betonplatten ohne Bindestrich lesen zu können?
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  •   dipfele
    (5618 Beiträge)

    12.01.2018 14:17 Uhr
    Tut mir leid...
    ... ich lese nichts von Beton-Platten, nur von Beton-Füllung. Was tut der Bindestrich zur Sache? Wir sind hier nicht im Deutschunterricht.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    12.01.2018 10:18 Uhr
    Was die Binde-Striche betrifft
    kann man eigentlich nur noch von völliger Beratungs-Resistenz sprechen.
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  •   likeka
    (482 Beiträge)

    11.01.2018 19:51 Uhr
    Anscheinend
    ist ka-news selbst etwas ...

    Es geht, anders als die Überschrift suggeriert, nicht um die Betonplatten unter den Gleisen, sondern um die Verfüllung einer Tunnelröhre mit einem "Betonpfropfen". Dieser wird rückgebaut.
    Wenn man schon die Überschrift der Pressemitteilung ändert, sollte man wenigstens den dazugehörigen Text gelesen und verstanden haben.
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  •   runner
    (444 Beiträge)

    12.01.2018 07:29 Uhr
    Qualitätsjournalismus
    ... à la ka-news. traurig
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