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Rastatt Tunnel-Panne in Rastatt: Rheintalbahn bis Mitte September gesperrt?

Die Geduldsprobe für Pendler zwischen Rastatt und Baden-Baden könnte länger andauern als gedacht: Nach dem Erdrutsch des Gleisbettes oberhalb des Rastatter Tunnels bleibt die Strecke zwischen Rastatt und Baden-Baden nach SWR-Informationen bis Mitte September gesperrt.

Eine offizielle Stellungnahme der Deutschen Bahn gab es auf Anfrage von ka-news vorerst nicht. Das Unternehmen wollte das neue Datum im Gespräch mit ka-news nicht kommentieren. Bei einer Pressekonferenz hatte die Deutsche Bahn angekündigt, dass eine Sperrung auch über den 26. August hinaus möglich und wahrscheinlich ist. 

Aktualisierung, 15.23 Uhr:

Auf Anfrage von ka-news hat sich jetzt die Deutsche Bahn gemeldet. Nach wie vor bestätigt das Unternehmen die länger andauernde Sperrung nicht. Die Deutsche Bahn nennt in ihrer Stellungnahme an die Redaktion kein konkretes Datum.

Stattdessen teilt das Unternehmen folgendes mit: "Die bauausführenden Firmen Züblin/Hochtief arbeiten fieberhaft an einem Plan zur Sanierung des Schadens und damit an einer Wiederinbetriebnahme der Rheintalbahn. Die DB hat deutlich gemacht, das eine schnelle Lösung erzielt werden muss und führt intensive Gespräche mit allen Partnern."

Weitere Informationen folgen !

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  •   marcustv
    (1 Beiträge)

    19.08.2017 07:30 Uhr
    Was macht die Bahn da.
    So wie es aktuell aussieht will die Bahn auch nicht mehr das man sieht was so am Tunnel abgeht die Webcam am Portal ist seit dem 17.8.2017 10 Uhr abgeschaltet
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11315 Beiträge)

    18.08.2017 19:15 Uhr
    nur bis Mitte
    September???
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  •   axel1961
    (230 Beiträge)

    18.08.2017 17:17 Uhr
    wenn ich die Bahn wäre,
    ... würde ich auch kein konkretes Datum nennen. Die Bahn muss ganz schön verzweifelt sein, wenn die sogar eine millionen-teure Bohrmaschine opfern und einbetonieren.
    Andererseits muss man feststellen, dass sich nun die Privatisierung der Bahn rächt. Jahr(zehnte)lang wurde gespart und gespart, nur um Gewinne abzuliefern.
    Habe heute einen Artikel über den Zustand des Rastatter Bahnhofs gelesen. Der muss ja auch ganz schön abgeranzt sein. Da eine Modernisierung verschlafen wurde, dürfen die ICE-Passagiere ihr Gepäck nun die Treppe heruntertragen.

    Erschreckend auch zu sehen, welche Auswirkungen auf die Infrastruktur es insgesamt hat, wenn eine solche Verkehrs- Schlagader unterbrochen ist.

    Hoffen wir, dass die Wiederherstellung nicht solang dauert wie die Fertigstellung des BER-Flughafens zwinkern
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  •   mueck
    (10820 Beiträge)

    18.08.2017 17:26 Uhr
    !
    Bei der Sanierung des Rastatter Bahnhofs stritt man sich vor allem darum, wer's bezahlt. Die DB wollte von der Stadt mehr Euros haben als diese bereit war, zuzusteuern ...
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  •   ralf
    (3664 Beiträge)

    19.08.2017 13:19 Uhr
    Stadt Rastatt war bereit, den erstgenannten Betrag zu zahlen
    Dann hat die DB festgestellt, dass ihre Kalkulation nicht so ganz hinkommt, da Gleis 6 wegen seiner Lage nicht aus der derzeitigen Unterführung barrierefrei zugänglich gemacht werden kann.
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  •   BMWFahrer
    (215 Beiträge)

    18.08.2017 16:05 Uhr
    Rettungspakete benötigt
    Das Desaster BER-Flughafen zog ein Rettungspaket für Air-Berlin nach sich.

    Nach dem Desaster Rheintalbahn (ebenfalls vom Staat als Bauherr verursacht) werden in Kürze diverse Güterzugunternehmen vor der Pleite stehen und ebenfalls Rettungspakete fordern.

    Merke: Für zukünftige Großprojekte entweder Rettungspakete einkalkulieren oder seriös planen. Letzteres dürfte den Steuerzahler günstiger kommen.
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